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Full text of "Die Spinnen Deutschlands"

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ZOOLOGICA. 



Original - Abliandlungen 



dem öesamtgelDiete der Zoologie. 

Herausgegeben 

von 

Dr. Carl Chun in Leipzig. 



Heft 35V. 
Vierzehnter Band. ^--~-- 

Fünfte und sechste Lieferuno-. 



Inhalt : 

W. Böseuberg, Die Spinnen Deutschlands. ^' 
Mit 7 Tafeln. 



,ya^i^ 




STUTTGART. 

Verlag" von Erwin Nägele. 
1903. 



ZOOLOGICÄ. 

Original-Abhandlungen 

aus 

dem Gesamtgebiete der Zoologie, 



Herausgegeben 

von 

Dr. Carl Chun in Leipzig. 



Vierzehnter Band. = 
1901 — 1903. 



STUTTGART. 

Verlag von Erwin Nägele. 
1903. 




-^ Alle Rechte vorbehalten. 



Druck von A. ßonz' Erben in Stuttgar 



Inhalt. 

Heft 35. 

Die Spinnen Deutschlands. \'<m W. Bösenberg. Mit 43 Tafeln. 1901 — 19()r 



ZOOLOGICÄ. 

Orimnal-Abhandluno^en 

aus 

dem Gesamtgetiete der Zoologie. 

Herausgegeben 

von 

Dr. Carl Chnn in Leipzig. 

Heft 35. 

Die Spinnen Deutschlands 

villi 

W. Bösenberg. 

Mit 4 3 Tafeln. 



STUTTGART. 

Verlag von Erwin Nägele. 

litOo. 



■£7X 



Die 



Spinnen Deutschlands 



\'on 



W. Bösenberg. 



Mit 43 Tafeln. 




STUTTGART. 

Verlag von Erwin Nägele. 



Alle Rechte vorbehalten. 



Der Verfasser der vornehmenden Arbeit sollte ihr völliges Erscheinen nicht mehr erleben. 
Der Tod nahm ihm die Feder aus der fleissigen, kunstgeübten Hand, als zwar das Manuskript 
schon abgeschlossen war, aber nur des Erscheinens der ersten Lieferungen konnte sicdi 
iJösenberg noch erfreuen. 

Es möge mir erlaul)t sein, dem Werk einige Worte der Erinnerung an den zu bald 
verschiedenen X'erfasser vorauszuschicken, der in den letzten Jahren im Xaturalien-Kabinet 
in Stuttgart eine Stfitte seiner Arbeit gefunden hatte; bald verband mich herzliche Freund- 
schaft mit dem Mann, dem seine schlichte Einfachheit, wie sein tiefes (iemüt rasch die 
Svmpathien aller gewann, die ihm nahe traten. 

Sch(»n während eines rührigen kaufmännischen Lebens beschäftigte sich pK'isenberg, 
der von Haus aus eine grosse Liebe zur Natur und eine scharfe Beobachtungsgabe besass 
und dieselbe als eifriger Jäger schulte, mit dem Studium der Spinnen. Als er sich vom 
Geschäft zurückgezogen hatte, fand er die Müsse, diese Arbeiten in so gründlii-ht'r imd streng 
wissenschaftlicher Weise fortzusetzen, dass bald sein Name unter den ersten Arachnologen 
genannt wurtle. Mehrere faunistisch-svstematische Arbeiten verdanken wir seiner Feck-r. Die- 
selben sind: Beitrag zur Kenntnis der Arachnidenfauna von Madeira und den ("anarischen 
Inseln. (zXbhandl. a. d. Gebiet der Naturwissenschaften. Bd. L'!. Hamburg. 1X95.) Ost- 
afrikanische Si)innen (zusammen mit Lenz; Beiheft zmn Jahrbuch der Hamburger Wissen- 
schaftl. Anstalten. 12. Jahrg. LX9Ö). Die echten Spinnen der Umgebung hkamburgs. (Mitteil, 
aus (1. Xaturhistor. Museum. Hamburg. 1X97.) Die S].)innen der l\hein])ro\ inz, lA'erhandl. 
des naturwissenschaftl. X'ereins der i)reuss. Rheinlande und Westphalens. ,")('>. Jahrg. 1X99.) 
Die Spinnen Deutschlands. (Zoologica, Heft :!."i. 19(»L' .'!.) 

In der letztgenannten, jetzt vollstfindig vorliegenden Arbeit schuf B)osenberg ein Werk, 
unentbehrlich für jeden, der sich künftig mit deutschi'U Siiinnen ln'schäftigen will. Es sind 
nicht nur alle Arten genau Iteschrieben, sondern auch sämlli(-li al>g<'i)il(l(.'t sowohl in llabitus- 
bildern, wie in anatomischen, für die Bestimmung wichtigen Details. Die letzte Thiitigkeit 



Böscnbergs war die Bearbeitung eines umfangreichen, der Senckenbergischen Naturforschenden 
Gesellschaft gehörigen Materials japanischer Spinnen ; es war Bösenberg vergönnt, auch diese 
Arbeit, welche von der Senckenberg. Naturf. Gesellschaft herausgegeben werden wird, beinahe 
völlig zu Ende zu führen, sowohl im Text, wie in den Abbildungen, die sein gewandter Stift 
in ebenso klarer wie künstlerisch vollendeter Weise zu fertigen verstand. 

Viel zu früh für die Wissenschaft, wie für seine Freunde ist Bösenberg im 62. Lebens- 
jahr der Krankheit erlegen, die ihn die letzten Monate seines Lebens schwer ergriffen hatte. 
Seine umfassende Spinnensammlung, die fast alle deutsche Arten und viele Exoten enthielt, 
hatte er schon vor einigen Jahren samt allen in derselben liefindlichen ( )riginalen seiner neuen 
Arten dem K. Naturalien-Kabinet in Stuttgart als Geschenk überwiesen, nachdem er schon 
früher die zoologische Sammlung des naturhistorischen Museums in Hamburg in ähnlich hoch- 
herziger Weise bedacht hatte. 

Stuttgart, April 1903. D,- Lampert. 



- 385 — 

Lycosa Wagleri Hahn. 

Taf. XXXVI, Fi;;. 565. A O von oben ^',, B Epiyyno, C rechter r' Taster von aussen, Ü von innen. 

Ganze Län.L,^e 9 7 ' ■_», ,~" 5 mm. 

9 Vorderleib oben: t'a.st s^anz schwarzbraun mit \vi'ni,L;- hellen Flecken an den Seiten A. 
Das fast runde lirustschild ist schwarzbraun, die Mandibeln sind dunk-ell)raun, Maxillen und 
Lippe sch\\arzi)raun, die Taster hellbraun, schwärzlich geringelt, die Fiisse schmutzig gelb, 
die Schenkel unten fast ganz schwarzgrau, oben ebenso gefleckt und an der hinteren Seite 
gelb gestreift, Kniee, Schienen und Vortarsen meistens oben schwarzgrau gefleckt, seltener 
geringelt, auch sind an diesen 3 Gliedern die Flecken nie so dunkel und deutlich, wie an den 
Schenkeln. 

Hinterleibsrücken ist schwarzgrau, der Bauch an den Seiten schwarz und gelbbraun 
gerieselt, in der Mitte graugelb, die Epigyne rötlichbraun in graugelbem F'elde, die Spinn- 
warzen sind heller nder dunkler braun. 

(^' Vorderleil) und Hinterleib sind schwarz, die Mandibeln schwarz mit brauner Innen- 
seite, Maxillen schwärzlichgelb mit heller Innenseite, die Füssi' wie beim 'r , nur ist hier schwarz, 
was beim 9 schwarzgrau ist. Das III. Tasterglied ist dunkelbraun, die andern Glieder schwarz; 
in der Mitte der Genitalien steht ein plumpler schwarzer, nach unten gebogener Haken ■: ■ . 
Die Spinnwarzen sind schwarz. 

Fundorte: Keyserling fand diese Art bei München, Zimmermann in Xassau, Bertkau im 
Ahrthale am Ufer der Ahr im Sande und zwischen Steinen 

Lycosa sudetica L. Koch. 
Taf, XXXVI, Fig. 566. A O von oben ■' ,, B Fpigyne. 
Ganze Länge 9 ^^ri mm 
9 Vorderleib oben: Der Rand breit schwarz, die Seiten des Rückens sind schwarzliraun 
mit schwarzen Muskellinien, der Mittel- und die l)ei(len Seitenstreifen braun A. Das Brust- 
schild ist dunkelbraun, die MandibtTi sind dunkelrotbraun, die Maxillen und Liiipe braun mit 
gelblichem Rande, die Taster braun, dunkelbraun gefleckt, die Füs.se brrum, dimk<-lbraun 
gestreift und gefleckt und die Schienen 1 vorn mit vielen langen Stacheln besetzt. 

Hinterleibsrücken ist schwarzbraun mit unregelmässiger Zeichnung, der Bauch an di-n 
Seiten schwarz und braun schräg gestreift, das grosse, vim 2 hellen Punktreihen Ix'grenzte 
Mittelfeld braun, die Ejiigyne im oberen Teil gelb, im unteren rotbraun und die Spinnwarzen 
sind trüb graubraun. 

Fundorte: Zimmermann und Lebert fanden diese Art im Riesengebirge. 

Lycosa blanda ( . L. K. 
Taf. XXX\'l, Fig. 567. A 9 von oben ^ ,, B Epigyne. 
Ganze Länge O 7 mm. 
9 Yorderleib oben: Der Rand ist schwarz, die breiten Seiten des Rückens sind dunkel- 
braun, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen gelb A. Das Brustschild ist dunkelbraun mit 
schmalem hellem Keilslrich von oben bis zur Mitte, die Mandibeln sind braun, v'\n grosser 

Zoologica. Heft 35. ^t* 



— 386 — 

Fleck, von der Basis bis zur Mitte, und die innere Ecke über der Kkaue gelb, Maxillen hell- 
braun, Lippe mit dunkelbraungrauem Ende, das II. Tasterglied dunkel-, die andern Glieder hell- 
braun, die Füsse gelbtichbraun, die Schenkel 3 mal dunkelbraun geringelt; bei sehr dunkel 
gefärbten Tieren sind manchmal auch die übrigen Glieder, bis auf die Tarsen, dunkelbraun 
geringelt und zwar die Kniee 1 mal, Schienen und X'ortarsen je 3 mal. 

Hinterleibsrücken ist schwarzbraun an den Seiten und gelbbraun mit dunklen Ouerbinden 
in der Mitte A, der Bauch gelblich, mit wenig Braun untermischt, die grosse Epigyne riitlich 
mit schwarzen Leisten, und die unteren Spinnwarzen sind schwarz, die oberen braun. 

Fundorte: Von dieser sehr seltenen Art besitzt das Berliner Museum 1 9 ^us Schlesien. 

Lycosa bifasciata ( . L. K. 

Taf. XXXVI, Fig. 56S. A 9 von oben '/], B Epigyne, C rechter J" Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Länge 9 '-'ntl c" ^ "''"''■ 

9 Vorderleib oben: Die Seiten des Rückens sind dunkelbraun, der Mittelstreif hellbraun 
und die beiden Seitenstreifen gelb, weiss behaart. Das Brustschild ist gelb mit einem Kranze 
dunkelbrauner Flecken, die oft ganz dicht aneinander stehen (beim J ), hie und da fehlen 
aber die Flecken ganz, die Mandibeln sind hellbraun, vorn mit einem dunklen Streifen von 
der Basis bis zur Mitte, die Maxillen hellgelb, die sehr kleine Lippe braun, die Taster hell- 
braun, das II. Glied beiderseits schwarz gestreift, das IV. am Anfange schwarz geringelt; die 
Füsse sind hellbraun, Kniee und Schienen sind dunkler als die andern Glieder und die Schenkel 
vorn und hinten schwarz längsgestreift. Die Färbung der Füsse ist sehr veränderlich, so dass 
bei einigen Tieren die Kniee und Schienen bis ins Schwarzbraune gehen. 

Hinterleibsrücken ist an den Seiten und dem breiten Mittelfelde gelbbraun, die breite 
Einfassung des Mittelfeldes schwarz und ein Keilstreif auf letzterem braun, der Bauch ist 
gelblich, die kleine Epigyne braun; die unteren Spinnwarzen sind am Grunde^ schwarz, am 
Ende gelb, die oberen ganz gelblich und etwas länger, als die unteren. 

(j ist im allgemeinen gefärbt und gezeichnet wie das V, jedoch fehlen die dunklen 
Streifen an den Schenkeln, oder sind kaum angedeutet, dagegen sind die Schenkel 1 und II 
schwärzlich, 111 und IV dunkel angehaucht, die andern Glieder blassbraun oder gelb, die Taster 
sind dunkelbraun, der Kolbendeckel fast schwarz, mit 'J Klauen am Ende und alle Glieder 
mit vielen Stacheln und starken und langen schwarzen Haaren dicht besetzt. 

Fundorte: Menge fand diese Art in Preussen, Zimmermann in der Lausitz und in Xassau, 
Koch bei Nürnberg, Bertkau am Rheine (selten), ich selbst bei l'forzheim; sie lebt in trocknen, 
sandigen Föhrenwäldern und an sonnigen Bergabhängen und ist vom Mai an geschlechtsreit. 

Lycosa nigpiceps Thor. 
Taf. XXXVI, Fig. 569. A Q von oben V,, B Epigyne, C rechter (-f Taster von aussen, D von innen. 
Ganze Länge 9 6, (J' 5 mm. 
9 Vorderleib oben: Der Rand ist schwarzbraun, die Seiten des Rückens braun, das Ge- 
sicht schwarz, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen sind hellbraun. Das Brustschild ist 
bräunlichgelb mit schwarzen Flecken vor den Fusseinschnitten, die Mandibeln sind hellbraun, 
die Maxillen gelb, die Lijjpc braun und die Taster und Füsse bräunlichgelb. 



— 387 — 

Hinterleihsrückcn ist hellbraun mit schwärzlicher Zeichnung A, der Hauch an den Seiten 
hellbraun, wie der Rücken, in der Mitte .ijelb, weisslich gesprenkelt, die grosse Epigyne blass 
rötlichbraun in gelbem Felde und die Spinnwarzen sind am Grunde I)raun, am Ende hellbraun. 
Q^ ist gefärbt und gezeichnet wie das C\ nur sind das \ orletzte Tasterglied in der End- 
hälfte, und das letzte Glied ganz schwarz, die Spinnwarzen am (i runde ebenfalls schwarz, 
woran die Art sehr leicht von allen andern zu unterscheiden ist, 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in der Lausitz und in Nassau Lebert in Schlesien 
und Bertkau bei Bonn, in der Wahner Heide. 



Lycosa Simonii L. Koch (Type). 

Taf. XXXX'I, Fig. .ITO. .\ rechter ^ ' Taster von aussen, H von innen 

(ianze Länge ,-; ö',, mm. 

q'' X'orderleib oben: einfarl:)ig rötlichbraun mit dunkelbraunen Kopf- und Muskellmien 
und schwarzem Gesicht. Das stark gewölbte, glänzende und fast runde Brustschild ist schwarz- 
braun, der Rand etwas heller, als die Mitte, die Mandibeln sind rötlichbraun, wie der Rücken, 
die Maxillen etwas heller braun, Lii)pe in der unteren Hälfte dunkel-, in der oberen hellbraun, 
die Füs.se gelblichbraun und die Taster dunkelrötlichbraun, das 1\'. (ilied heller, als die andern. 
Charakteristisch für diese Art ist, dass die Geschlechtsteile, von aussen gesehen, sehr un- 
bedeutend über den Kolbenrand vorstehen, sowie die 2 kräftigen, stark divergierenden 
schwarzen Krallen am Ende des Kolbendeckels. 

Hinterleibsrücken ist braun mit graugelbem Herzstreifen, der I3auch, über der Spalte 
dunkelbraun, unter derselben braun, wie der Rücken; die Spinnwarzen sind braun. 

Fundorte: Ein ,-;' , nach welchem L. Koch die Art aufgestellt, befindet sich im Kgl. 
Xaturalienkabinet zu Stuttgart und stammt aus dem württembergischen Schwarzwalde. 



Lycosa furva nov. spec. 

Taf. XXXX'I, Fig. f)7L A : von ol)en ' „ R Epigyne. 

(ianze Länge ' *' HTm. 

9 Vorderleib oben: Die Seiten des Rückens sind dunkell)raun mit schwarztMi Muskel- 
linien, das Gesicht ist schwarzl)raun, der Mittel- und dii- breiten Seiti-nstreifen sind hellbraun, 
letztere von den dimklen Muskellinien unterbrochen A. Das Brustschild ist fast rund und 
schwarzbraun, wie das Gesicht, die Mandibeln sind hellbraun, an di'v Aussenseite und Spitze 
jedoch dunkelbraun, die Maxillen hellbraun, aussen dunkell )raun eingefasst, die kleine Lippe 
dunkelbraun, die Taster hellbraun, an den 4 ersten Gliedern schwarz geringelt oder gefleckt; 
das III. Glied hat kurz v(u- dem lüide oben einen kleinen II()cker, aus dem ein langer, 
senkrecht stehender Stachel hervorgeht, und das \', Glied hat an der Basis jederseits einen 
schwarzen Fleck und eine dunkelbraune Spitze. I^ie Füsse sind hellbraun, schwarzbraun ge- 
ringelt, die Schenkel und Schienen 4 mal, die Kniee 1 mal, un<l die X'ortarsen o mal ; die End- 
tarsen sind nicht geringelt. 

Hinterleibsrücken ist graubraun, mit heller Mittelzeiehnung A, der Bauch an den Seiten 
hell- und dunkelbraun uesprenkelt, in der Mitte hellbraun mit dunklem Keilstreifcn zu den 



— 388 — 

Spinnwarzen, von denen die oberen, an der Unterseite hell-, an der Oberseite dunkelbraun 
und die unteren ganz hellbraun, sind; die verhältnismässig kleine Epigyne ist hellrötlich mit 
schwarzen Leisten und hat einige Ähnlichkeit mit der von ,,amcntata" . 

Fundorte; Ich fand ein 9 dieser Art bei Pforzheim an einem Waldsaume. 

Lycosa intermedia nov. spec. 

Taf. XXXVI, Fig. 572. A 9 von oben ^'„ B Epigyne. 

Ganze Länge 9 "' rnm- 

9 Vorderleib oben: Der Rand ist schwarz, die Seiten des Rückens dunkelbraun, der 
Mittel- und die beiden Seitenstreifen hellbraun, wie bei ,,!iio?it!cola". Das Brustschild ist dunkel- 
braun, die Mandibeln hellbraun, dunkelbraun gestreift, die Maxillen trüb gelbbraun, Lippe unten 
braun, oben gelblich, die Taster hellbraun, das II. Glied oben dunkelbraun gestreift und am 
Ende gefleckt. An den Füssen sind die I lüften unten trüb bräunlichgelb, oben hellbraun mit 
schwarzem Rande und einigen schwarzen Flecken, die andern Glieder hellbraun, Schenkel, 
Kniee und Schienen oben mit einem, mehr oder weniger deutlichen, schwarzen Längsstriche. 

Hinterleibsrücken ist gelbgrau, ohne deutliche Zeichnung, der Bauch braun, grau dicht 
behaart, die sehr grosse Epigyne rotbraun in graugelbem Felde; sie ähnelt in der Form der 
von ,,as;n'stis" , hat aber fast die Grösse der von ,,albafa"\ die Spinnwarzen sind blass lehmgelb. 

Fundorte: Ein O dieser Art fand ich Iiei Pforzheim in den Weinbergen, auf einem 
Kleeacker. 

Professor Kulczynski, dem ich das Tier zur Ansicht sandte, schrieb mir, er finde sie mit 
keiner ihm bekannten Art übereinstimmend, die Epigyne komme der von ,^agirs/is" nahe, die 
Färbung aber der von ,,iiioiiin-ol<i"\ Herr E. Simon, dem ich es ebenfalls zusandte, glaubte es 
sei ,,palnstris". Da das Tier nun aber in keine dieser 3 Arten passt, so habe ich ihm obigen 
Namen beigelegt, weil es in der Mitte zwischen ,,agrcs/is" und ,,albaUt\ in Bezug auf die 
Epigyne, und zwischen ^jnouliiola und palustris" in der Färbung steht. 



Gattung: Tarentula Sundevall. 



Feminae : 
D as Brustschild ist: 



schwarzbraun. 



schwarzbraun mit schma- 
lem, hellen Keilfleck. 



kastanienbraun, glänzend 
mit hellbraunem Längs- 
streifen. 



gelbbraun, Schenkel, Kniee und 
Schienen braun gefleckt. 

Schenkel oben dunkelbraun, unten 
braun, die Seiten hellbraun breit ge- 
streift, Kniee und Schienen rötlich- 
braun, Tarsen dunkelbraun. 

bräunlichgelb , Schenkel , Kniee luid 
Schienen dunkelbraun gestreift. 



braun, Schenkel unten dunkelbraun, 
oben braun, dunkel 3 mal gefleckt. 



Die Epigyne ist: 

rötlichgelb in schwarzem Felde, eine sich 
unten etwas verbreiternde Längsspalte. Der 
Bauch ist schwarz /iii/in/nia. 

rötlich mit schwarzen Leisten in gelblichem 
Felde , hufeisenförmig. Der Bauch ist 
sammetartig schwarzbraun fahrilis. 

kirschrot in rötlichem Felde, eine grosse helle 
Öffnung, die erheblich breiter als hoch ist. 
Der Bauch ist mitten schwarz-, an den 
Seiten hellbraun ':lriatipes. 

dunkelrotbraun in gelbem Felde, eine mehr 
als doppelt so hohe, als breite Öftnung. 
Der Bauch ist braun pinetonim. 



Das Rrnsti^child ist 
dunkelbraun, glänzend. 



kastanienbraun, mit 
hellem Rande. 

dunkelrotbraun mit 

schmalem, hellen Läntjs. 

streifen. 



braun mit breitem, heller 
Keilstreifen. 



braun mit schwärzlirhem 
Anfluge. 



kastanienbraun mit emem 

.srelben Keilfleck von oben 

bis zur Mitte. 

dunkelbraun mit schwar- 
zem Saume. 



Schenkel hellbraun, dunkelbraun ge- 
fleckt, die andern Glieder braun, Kniee 
und Schienen dunkelbraun geringelt- 

rotliraun, alle Schenkel und die 

Schienen I dunkler als die andern 

Glieder. 



alle Sehe 



ikel viel h. 
L-rn Glieder 



Hüften und Schenkel gelbbraun, mit 
grossen braunen Flecken, Schenkelring 
braun, alle andern Glieder rothraun. 

Ijraun, Sclienkel oben mit 1 schwarzen 
Mittellinie und an den Seiten dunkel, 
gross gefleckt. Kniee, Schienen und 
\'ortarsen oben und an den Seiten 
dunkelbraun gestreift. 



braun oder rötlichbr.i 
an den .Seiten helle 
imter 



Schenkel 1 und : 
ge Heckt. 



ie Schenkel 
iiben imd 



hraini , mehr oder 
dimkelbrai 



,veniger t 
gefleckt. 



Die E p i g y n e ist; 

rötlich mit schwarzen Leisten, in einem röt- 
lichen Wulste, der an den .Seiten eckig ist: 
eine kleine fast 3 eckige Öffnung. Der 
Bauch ist braim 

rotbraim mit schwarzen Leisten, in einem 
hellbraunen Wulste, der an den Seiten rund 
ist; eine kleine fast 3 eckige Öffnung . . 



Wulste, der oben 
ist als unten, eine Längs- 
halb so breit ist als unten 



Dtbraun in gelbb 
viel breitet 
öftnung, die übe 

jtbraun in gelbem Wulste, der unten viel 
1) reit er ist als oben, eine Längsöffnung, 
die oben wenig schmäler ist als unten , 

Jtbraun in braunem Felde, welches dach- 
artig geformt ist und neben welchem oben 
2 dunkle Striche, unten 2 dunkle Punkte 
stehen 



rötlichbraun in hellbraunem Felde, eine grosse, 
rundliche Öffnung 



jtlichbraun in gelblichem Felde, in einem 
Wulste, der oben kaum breiter ist als unten, 
eine Längsöftnung, die unten 3 mal so breit 
ist als oben 



piilfd iihiita. 



raun in gelbbraunem Felde, höher al 
und hat oben jederseits eine kleine 
spitzeiförmige Samentasche . . . 

raun in gelbbraunem Felde, breiter al: 
und hat oben jederseits eine grosse, 
rundliche .Samentasche .... 



breit 



Am Taster sind itic Glieder: 
I- IV dunkelbraun, V s.hwarz. 

I-IIl braun, 1\' und V dunkelliraun. 
1 — IV liraun, V schwarzbraun. 

braun, II und I\' seitlich hell untl dunk< 
gestreift. 

II und V schwarzbraun, I, III und IV braur 



I — IV heller oder dunkler 
braun. 



Mitt.- der Genitaliei 
ider Haken oder Zaiifer 



sen eni grader, dünner, schwarzer, vorstehender, am Ende 
twas verbreiteter und scharf abgeschnittener Teil XX- ■ 



assen ein grader, sehr starker, scluvarzer, vorstehender, am 
Ende etw.is verbreiteter und scharf abgeschnittener Teil < x 



striatipes 



lussen ein starker, schwarze 
gegabelter Teil C" ü - 



vorstehender, am Ende breit 



Rissen ein breiter, schwarzer, vorstehende 
lange, feine, nach unten gebogene Spitzt 



1 Ende in eine 
:nder Teil ,\ \ 



aussen ein platter, schwarzer, wenig vorstehender, mit der 
breiten Spitze nach unten gerichteter Hakenteil X :■ - Die 
Schienen des \. Fusspaares sind doppelt so stark als die 
Vortarsen 



Am Taster sind dif Glied. 



braun, II schwarz und braun gemisclit und 
an der Unterseite mit einer, nach aussen ge- 
richteten, Bürste von schwarzen Haaren X. 
1 und III rötlichbraun, IV und V dunkelrot- 
braun, II braun, dunkelbraun gefleckt. 
Bürste wie „naileata". 

braun, dunkel gefleckt. 



schwarzbraun. 



gefleckt. 

1 und II manchmal schw: 
braun gefleckt. 



— 390 — 

In der Mitte der Genitalien befinden sich: 

aussen ein starker, schwarzer, vorspringender Teil, der am 

Ende in 2 Spitzen ausläuft, deren untere länger ist als die 

obere. Die Schienen des I. Fusspaares sind tonnenförmig 

und fast 3 mal so stark, als die Vortarsen iimcato. 

aussen ein konischer, stumpfer Zapfen, dessen Spitze etwas 

nach unten geneigt ist y y acukata. 



aussen ein dreieckiger heller, 
kurzer Haken . T . . . . 



,-arz eingefasster, spitz 



aussen ein breiter, dunkel umsäumter v o g i 
artigerHaken 



aussen ein breiter, schwarzer Zapfen X X. und darül)er ein 

kleiner schwarzer Dorn y pylvcnilcnta. 

oben ein dunkler, fast kreuzförmig gestalteter Teil, dessen 

2 Spitzen seitwärts gerichtet sind miniata. 

oben ein aus 3 gebogenen Leisten gebildeter, kreuzförmiger 

Teil, dessen 3 Spitzen alle vorwärts gerichtet sind .... iicmoratis. 



Tarentula inquilina Thor. 

Taf. XXXVl, Fig. 573. A y von oben '',i, BEpigyne, C rechter J Ta.ster von au.ssen, D von innen. 

Ganze Länge 9 15, J" 12 mm. 

O \orderleib oben; Die Seiten des Rückens sind hellbraun, mit breiten dunkelbraunen 
Muskelstreifen, das Gesicht ist braun, der Mittelstreit" rötlichgelb, grau behaart und die 
Seitenstreifen gelb, grauweiss behaart. Das Brustschild und die Mandibeln sind schwarzbraun, 
die Maxillen braun mit einem helleren, langeiförmigen Fleck am Innenrande, die Lippe schwarz- 
braun mit hellbrauner Spitze, die 4 ersten Tasterglieder gelb, das V. braun und I— III braun 
gefleckt, die Füsse gelbbraun, Schenkel, Kniee und Schienen braun gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist gelbgrau mit schwarzbrauner Zeichnung A; am oberen Rande stehen, 
■seitlich der Herzlinie, 2 tie fschwar ze Flecken, der ganze Bauch i.st schwarz, auch die 
Umgebung der Epigyne, die aus einer rötlichgelben Läng.spalte B besteht. Die kurzen 
und plumpen Spinnwarzen sind braun. 

(^ ist in allen Teilen gefärbt und gezeichnet wie das 0, jedoch die Zeichnung des Hinter- 
leibs nicht immer so deutlich. Die 4 ersten Tasterglieder sind dunkelbraun, an den Seiten 
gelb gefleckt, das letzte ist schwarz. Die Genitalien sind sehr einfach C D. 

Fundorte; Die.se Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt in Föhrenwäldern, 
an Bergabhängen und trocknen Haideplätzen im Moos und unter Steinen imd ist schon im 
April geschlechtsreif zu finden. 

Tarentula fabrilis Cl. 
Taf. XXXVI, Fig. 574. A 9 von oben^i, BEpigyne, C rechter q' Taster von aus.sen, D von innen. 
Ganze Länge 9 15, (^ H mm. 
9 Vorderleib oben: Die breiten Seiten des Rückens dunkelbraun mit kräftigen Muskel- 
linien, das Gesicht ist ebenfalls dunkelbraun, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen sind 
rotbraun, mit grauen Haaren so dicht bedeckt, dass, namentlich bei den letzteren, von der 



— 391 — 

Grundtarbun^' weniL,^ zu bemerken ist. Das ISrusischild und die Alandibeln sind seliu arzbrann, 
die Alaxillen und r.i])i>e dunkell)raun mit heUeren binden, die >'! ersten Tasteri^lieder braun, 
die 2 letzten dunkelbraun. An den Füssen sind dii; Schenkel (jben dunkelbraun, imtcn braun 
und die Seiten breit hellbraun gestreift, die Kniee und Schienen n'Hliehbraun, die beiden 
Tarsen dunkler braun. 

1 ünterleibsrücken ist Ljrau mit schuarzbraum-r ZeichnunL; imd \veis.sgrauen, paarij/en 
Pdecken A, der Üauch ist samnu'tartiy schwarzbraun, die huteisentV'irmige Epigyne rötlich mit 
schwarzen Leisten, in gelblichem Felde, und die langen und seh 1 an k en Spinnwarzen 
sind hellbraun. 

ist in fast allen Teilen gefärl.)t, wie das ', , jedoch ist wohl nie die regelmässige Zeich- 
nung des Hinterleibs \(irhanden, sondern nur schwarze und weissliehe l'decken, in last schwarz- 
grauem Felde, sichtbar; der üauch tmd die Spinnwarzen sind wie beim '. . I )ie Taster sind 
sehr schlank und die Genitalien haben aussen einen schwarzen, \ oi-stehenden und am Ende 
etwas verbreiterten Teil 

Fimtlorte: Menge fand diese Art in l'reussen, Lebert in Schlesien, Zinunermann in der 
Lausitz, Dahl in Xorddeutschland, Bertkau am Rhein und in der Fifel, Karsch in Westfalen, 
ich selbst bei Hamburg; sie lebt an trockenen Stellen im Walde unter Steinen, besonders gern 
an breiten Waldstrassen unter Steinhaufen, und ist vom Abu an geschlechtsreif. 



Tarentula striatipes Dobsch. 

Taf. XXX\'t, Fig. 575. A 9 von olien 2' ^ i, B Epigyne, C rechter f-'' Taster von aussen, 

D von innen, E -^■' von oben 2'/2 ,. 

Ganze Länge 9 b'^ 1 ' '^ ' '^'■'^ ^- '"''"''''■ 

9 Vorderleib oben: Das Gesicht und die breiten Seiten des Rückens sind braun, letztere 
omal durch helle (Juerstreifen unterbrochen, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen bräun- 
lich gelb und der ganze X'orderleib oben dicht grau behaart A. Das Brustschild ist schwarz- 
braun mit schmalem hellem Keilfleck bis kaum zur Mitte, die Mandibeln sind schwarzbraun, 
Maxillen und Lippe braun, die Taster bräunlich gelb, ebenso die Füsse, deren Schenkel, Kniee 
tmd Schienen dunkelbraun gestreift sind. 

Hinterleibsrücken ist im Grunde gelbbraun mit schöner graubrauner und schwarzer Zeich- 
nung A, jedoch kommt es bei beiden Geschlechtern vor, dass die Zeichnung, bis auf schwache 
Andeutuntren verschwindet und so ein gelbbraunes F^eld mit dunklen Seiten entsteht; der Bauch 
ist an den Seiten gelbbraun, dunkel punktiert, das breite Mittelfeld schwarz oder schwarzbraun . 
manchmal mit gelben Flecken, die bei hellen Tieren Reihen bilden, die Epigyne ist kirschrot 
und die Spinnwarzen sind schön braun. 

- ist gefärbt und gezeichnet wie das ', , nur ist die Färbung eher dunkler und zieht 
ins Rotbraune. Die Taster sind, bis auf den schwarzbraunen Kolben, braun, und an den Geni- 
talien befindet sich ein breiter, schwarzer vorstehender Kolben , der allein schon die Art 
gut kennzeichnet. 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in Xassau und P>ertkau in der Eifel; über ihre 
Lebensweise ist mir nichts l)ekannt "ewm-den. 



— 392 



Tarentula pinetorum Thor. 

Taf. XXXVII, Fii^. 576. A O von oben ^',, B Epigyne, C rechter J Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Länge ^'11, cj'' ~ mm. 

9 Vorderleib ölten: Der Rand ist schwarz, die Seiten des Rückens sind braun mit schwarzen 
Muskellinien, das Gesicht dunkelbraun, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen hellbraun mit 
«trauern Anfluge. Das Brustschild ist glänzend kastanienbraun mit schwachem hellen Längs- 
streifen, die Mandibeln schwarzbraun mit hellbraunem Fleck über der Klauenfurche, die Maxillen 
dunkelbraun, Lippe schwarzbraun, letztere beiden mit hellbraunen Enden, die Taster braun, 
das stark verdünnte \'. Glied am hellsten, die Füsse braun, die Schenkel unten dunkelbraun, 
und oben 3 mal dunkelbraun, aber nicht sehr deutlich, gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist an den Seiten braun, die Mitte hellbraun mit feinen grauen Haaren 
dicht bedeckt, bei einigen Tieren findet man eine Zeichnung, ähnlich der von ,,(iculcatcV\ bei 
anderen ist diese sehr undeutlich oder fehlt, bis auf die schwarzen Seitenflecken, ganz. Der 
Bauch ist unter der Spalte braun, die Epigyne dunkelrotbraun in gelblichem Felde und die 
Spinnwarzen sind braun. 

c<; ist am Vorderleil) gefärbt wie das 9, die Taster sind am 11. und \\ . Gliede dunkel 
und hellbraun gestreift, die Füsse ähnlich denen des 9. aber dunkler, so dass die Schenkel 
1 und II fast schwarz sind. 

Am Hinterleib ist keine Zeichnung zu bemerken, nur die Mitte zeigt die grau behaarte Fläche 
und die Seiten schwarze Flecken; der Bauch ist schwarzbraun; diese Färbung und die 
Bildung der Genitalien C D, lässt diese Art unschwer von „acnlcata und andrcnk'onr' unterscheiden. 

Fundorte: Dr. Böttcher fand diese Art im Riesengebirge. 

Tarentula accentuata Latr. 

Taf. XXXVII, Fig. 577. A 9 von oben'/i, B Epigyne, C rechter J" Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Länge 9 ^^i cf •'^ "'""'''• 

Q Vorderleib oben: Das Gesicht ist schwarzbraun, die Seiten sind dunkelbraun, grau 
und schwarz dicht behaart, der Mittelstreif ist hellbraun, dicht mit grauen Haaren bedeckt, 
sodass man kaum die Grundfarbe erkennen kann A. Das fast runde Brustschild ist glänzend 
dunkelbraun, die Mandibeln sind dunkelbraun, die Maxillen im unteren Teile braun, im oberen 
hellbraun, Lippe dunkelbraun mit hellbraunem Ende, die 4 ersten Tasterglieder braun, das 
letzte dunkelbraun, die Füsse braun, dicht mit langen Haaren bedeckt. 

Hinterleibsrücken ist an den Seiten dunkelbraungrau, über die Mitte hellbraun mit dunkel- 
brauner Zeichnung A, der Bauch, die Epigyne, die der von ,,andrt'nivora" sehr ähnlich ist, 
steht in einem rötlichen Wulst, der an den Seiten eckig ist; die Spinnwarzen sind braun. 

Diese Tiere sind an allen Körperteilen ausserordentlich dicht von schwarzen und besonders 
von grauen Haaren bedeckt. 

q' ist gefärbt und gezeichnet wie das 9 aber meist dunkler; am Taster sind die Glieder 
II und V schwarzbraun, die andern braun. An den Genitalien befindet sich ein vorstehender, 
schwarzer, lappenartiger Teil mit einer nach unten hängenden dünnen Spitze . Am I. Fuss- 

paare sind die Schenkel, Schienen und oft noch der untere Teil der Vortarsen schwarzbraun, 



- :w3 — 

die andern (dicdcr hraun, am 11. Schenkel und Schienen, und an dem 111. und W . nur die 
Schenkel dunkt-lhraun, alle andern (ilieder braun. 

1 Unterleib i.st wie beim '^'', nur die Riieken>^eichnun.<; selten .so deutlit-Ii, die l!ehaarun<; 
jedoch L;anz wie I)eim C. 

^^mdorte: Keyserlins^ fand diese Art bt-i .\iünchi:n, ich selbst bei i'for/heim (selten); 
sie lebt rm sonni-en l!er^a!:)hän,L;en im kurzen drase oder auf Ackirn und ist im Mai ^e- 
schlechtsreif. 

Tarentula andrenivora Walck. = barbipes Sunck, Lob., Karsch. ■ 

Taf. XXWdl, Ki.l;. :)7S. A ; ^on oben " ,, b J':i)i-_vne, C rechter ' Taster von aussen, 

k) von innen, E linker X'ordert'uss. 

(iai!Z(.' Länije O 1,'!, ., ,s mm. 

9 Vorderleib oben: her Rand ist braun, das ( iesicht dunkelbraun, die Seiten des Rückens 
sind itraun mit breiien, dimkelbraunen Musivellmi n, der Afiltek und die beiden Seitenstreit'en 
hellbraun, weiss^rau dicht behaart. Das Brustsciiild ist kastanienbiaun mu h; llerem Rande', 
die i\Iandil)eln sind flunkelrotbraun, die Maxilleu rotbraun, die Lippe am ( irunde st-hwarz, nach 
dem Ende zu ins Rotbraune ülierociiend. /\m l'ast-.r ist das 1. ( died duiL-dbraun, das H. 
hell- und dunkelbraun gefleckt, das 111. hellbraun mit dunklen Seitentlecken, das \\ . rüilich, 
schwarzbraun längs!.4e.streit't, das \'. schwarzbraun. An den Eüssen sind die Schenkel hellbraim, 
dunkelbraun r,fet!eckt oder bebändert, die Kniee, Schienen und Tarsen braun, erslci-e lieidcn 
dunkk.'r, alicr niclu sehr deutlich, i;erinL;elr. 

Minterleibsrücken ist hellbraun, die Seilen dunkler fein t[ucr,L;estreift oder L^elleckt, die; 
Mitte ist hellbraun mit schöner Zackenzeichnune luid .L;rau behaart A, der Rauch ar, i.\cn Seitim 
wie die Seiten des Rucke:is, die Mitte einfarbiL; hellbraun, die Ejin^Ane rot nut sidiwarzen 
Leisten, in hellbraunem kreide, die Spinnwarzen sind braun, ins Rritliche ziehend un<l dunkler 
als der Rauch. 

ist am ganzen \ ordc-rlcil) ,L;'efarbt wie das _,\ aljer ec.er heller als diest's; an den 
(Tcnitalien fällt ein nach unten gerichteter spitzer, an der Rasi.-> i)latter, i kakeü auf. An 

den Eüssen I sind ilie Schenkel dunkelbraun, an diai Seiten hellbraun .^estreitl, Kmee und 
l)eide 1'arsen braun, die Schienen, die fast doppc'lt so stark als die \'iM-tarsen .^i^d, dunkel- 
braun I\, die andern l'üsse und der i^anze Hinterleib sind wie beim ;', nur ist die Rücken- 
Zeichnung noch niL-hr von grauen Haaren bedeckl. 

Eundortc: Diese .\rt ist ül)i'r i^anz Deutschland verbreitet, in manchen ( redenden häufig 
(NürnberL;, Rionn), in andern selten ( L!o!-7i)eii;i t; sie lebt üf)erall an liockenen Stellen auf 
Wiesen, in (jarten, in der Idiudc: und im Walde und ist vom April an j^c.schlechtsrcif. 

Tarentula cuneata CL = clavipes C. L K., Mgf;. 

Taf. XXXX'il, Eil,;. 57lk .\ :^: von oben ■',,, R Epii^ync, C rechter J Taster von aussen, 

1) von inni'U, E rechter Vorderhi.-s. 

(ianze 1 -in^c '-,' 10, .-;' 7 mm. 

j X'orderleil) oben: Der Raml ist l)raun, das Gesicht schwarz, die Si'iten des Rückens 

sind dunkeli)raun mit schwarzen feinen Muskellinien, der Mittel- und <iie i)eiden Seitenstreiü'n 

bräunlich<4elb, eine feme schwarze Linie, ans d(>r einzelnstehende l'.orsien her\ (iri^ehcn, zit-lit 

Znologicii. H.fl .;, ,Sl) 



— 394 — 

sich über den Kopf und Rücken bis zur Crubc A. Das l'.rustschild ist dunkclrotbraun mit 
einem hellen, schmalen Läui^sstreif, die Mandibeln sind braun oder rötlichbraun, die Maxillen 
I)raun, die Lii)i)e am Grunde braun, gegen das Ende zu heller werdend, die Taster braun, 
das letzte Glied dunkler als die andern, die Füsse rötlichbraun, alle Schenkel und die Schienen 1 
dunkler als die übrigen Glieder und die Schenkel an tlen Seiten hell längsgestreift. 

Hinterleibsrücken ist an den Seiten heller oder dunkler braun, über die Mitte zieht sich 
ein breiter, braungelber Längsstreif, in welchem ein langer, dunkelbrauner Keilflecken steht A, 
der Bauch ist einfarbig, die Epigyne steht in einem roten Wulste in gell)])raunem Felde und 
die Spinnwarzen sind dunkelbraun. 

(J' ist gefärbt und gezeichnet wie das 9, "»i' ■'^ind die Farl)en, namentlich auf dem Hinter- 
leibsrücken noch schärfer abgegrenzt. Ausser an den Genitalien, sind die (-{ dieser Art an 
den tonnen förmig verdickten Schienen des I. Fusspaares E, sofort von allen andern 
Arten zu unterscheiden. 

Fundorte: Auch diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet und häufiger als die 
vorige; sie lebt an trockenen Stellen sowohl im Walde als im Felde und ist im Ai)ril ge- 
schlechtsreif. 



Tarentula aeuleata Cl. 

Taf. XXXVII, Fig. 580. A 9 von oben 'Vi, 1> Epigyne, C rechter q" Taster von aussen, D von innen. 
Ganze Länge 9 ^V/a, c5 ^ ""'"''■ 

9 Vorderleib oben: Die Seiten des Rückens sind schön braun mit dunkell )raunen Muskel- 
linien, und werden gegen den Rand zu etwas heller, der breite Mittelstreif, durch den sich 
eine feine dunkelbraune Linie l)is zur Rückengrube zieht ist hellbraun A. Das P.rustschild ist 
heller oder dunkler braun, die Mandilteln sind dunkelrotbraun, die Maxillen und Lipi)e hell- 
liraun mit gell)lichen Enden, die 2 ersten Tasterglieder gelb, die andern hellln-aun, die Füsse 
hellbraun, die Schenkel heller als die übrigen Glieder und fast gelb. 

Hinterleil)srücken ist an den Seiten hell- und dunkelbraun gerieselt, über die Mitte zieht sich 
ein gelbliches I'eld, in dem oben ein brauner Keilfleck und darunter ebensolche Uuerbinden 
stehen A, der Pnauch ist an tlen Seiten gelblich, in der Mitte hellbraun, ilie wulstige lq)igyne 
rotbraun in gelbem Felde und die kurzen und plumpen Spinnwarzen sind braun. 

q" ist am \'orderleib gezeichnet wie das 9, die ganze Färbung je<loch dunkler. D;is 
Brustschild untl die Maxilk'u sind dunkell)raun, die Mandibeln dunkelrotbraun, die Lipi.e am 
Grunde schwarzl>raun, an den Füssen I und 11 die Schenkel schwarzbraun, olu-n heller ge'streitt, 
Kniec und .Anfang der Schienen rötlichbraun, das Ende der Schienen und beide Tarsen hell- 
braun ; an III und I\' sind sind Schenkel imd Kniee rötlichbraun, hier und da mit kleinen 
dunkleren Flecken, die andern Glieder hellbraun; das I. Tasterglied ist braun, das II. schwärzlich 
mit braun untermischt und an der unteren Seite mit einer i'twas nach aussen gerichteten 
schwarzen H a a r bür s t e C , . versehen, die andern Glieder sind dunkelbraun. An den 
Genitalien befindet sich ein vorstehender, etwas nach hinten gerichteter Zapfen \\-. 

Fundorte: Die Art i.st über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt besonders gern in 
trockenen Föhrenwäldern im Moose und ist vom Ajjril an geschlechtsreit. 



Tarentula trabalis * 1. 
Taf. XX.WII, l>'i,-. ösl . A ^ vnn dhrn ' ,, 1! I^pi-Mic C n-clitcr ' Tastrrvon aussen, I) von innen, 
(lanzc l.iiw^c V >^ l>is 11, , ' his 9 mm. 

9 Vor.lrrlcil) oben: Die Seiten de.s Kiieken.s nnd <la.s (iesichl .sind hraun, die l)reiten 
Mittel- und Seitenstreifen -elh, -rauweiss heli.iart A. I )as Ürustseliild ist luller oder dunkler 
braun mit eiman breiten, -elben, keilfca-mi^en Lan^sstrialen, die Mandibeln sind st'luvarzbraun. 
die Maxillen hellbraun oder .^^elb, die Lippe dunkeli)raun mit -elblieher Sjiitze, die 3 ersten 
'raster!j.iieder ^elbliehbraun bis braun, die 2 letzten braun bis dunkelbraun. An den Füssen 
sind Hüften und Selienkel gelbbraun mit grossen biaunen k'Kekiai dbcn imd an den Seiten, 
die Schenkelrini^e braun, alle andern (dieder rotbraun und die SehieiK.n seitlieh schwarz 
gestreift. 

Mintcrleil)srücken ist braun, über die Mitte zieht sich spitzauslaufend ein <;ell)liches Feld 
mit einem dunkelbraunen Keilstreiten; die Seitt'U sind mehr oder weniLjer schwarz ,L;efleckt A. 
r.ei manchen, namentlich sehr alten Tieren, verschwindet (las helle Mittelfeld fast ganz und der 
Rücken erscheint (kmn einfarl)ig braun; der Hauch ist braun, die Epig\ne rotbraun in brauner 
Umgebung. \'on den Spinnwarzen sind die oberen und längeren am ersti.'n ( IHede braun, am 
zweiten gelb, che unteren und kürzeren ganz braun. 

ist in fast allen Teilen gefiirbt und gezeichnet wie das ^; . An den L' ersten Fuss- 
paarcn, namentlich aber am l, sind (he Schenkel braim und schwarzbraun gefleckt und die 
Schienen des L dunkelbraun; die andern (dieder und die 2 letzten l'usspaare wie beim 
Q. Am Ta.ster ist (kis 11. Glied braun, dunkelbraun gefleckt und hat unten eine dichte Ilürste 
aus abstehenden schwarzen IJorsten, das I. und 111. Glied sind r('itlichl)raun, das 1\'. und \'. 
dunkelbraun. An d(.-n Genitalien befindet sich mitten ein dreieckiger heller, schwarz ein- 
gefasster Hak(.-n. 

k'undorte: A[eng(.' fand diese .\rt in l'reussen, Lebert im l\ies(.ngebirge, Koch bei Nürn- 
berg, Zimmermann in \assau, JK'rtkau bei iJonn und ich stdbst bei liamburg und 1 't\)rzheim ; 
die Tiere leben sowmjIiI auf sonnigen W'aldwiesen als an Abhängen und sind im Mai geschlechtsreif. 

Tarentula Cursor Hahn. 
Taf. XXW'Il, k'ig. 582. A O von ol)en''/i, 1» Fpigyne, C rechter q' Taster von aussen, D von innen. 
Ganze Länge Q 9, |^ 7 mm. 
V V(3rderleib oben: Die Seiten des Rückens und das Gesicht sind duidxelbraun, der 
Mittel- imd die Seitenstreifen l)raun, letztere von den breiten Muskellinien durchbrochen und 
von grauen und schwarzen Haaren dicht bedeckt. Das Lrustschild ist braun mit schwärz- 
lichem Anfluge, die Mandibeln sind braun, die Mitte mit seliw ärzliehem .Vulluge und ebensolchem 
Streifen von der l'>asis l)is zur Mitte, die Ma.xillen hellbraun, l.ipjie dunkelbraun mit breitem 
graugelben Saume, die Taster hellbraun und bis auf das lelzle (died dunkelbraun geringelt; 
die Füsse sind i)i-aun, die Schenkel oben nnt xdiwarzer Mittellinie, uml an den Seiten dunkel- 
braun gross gefleckt, Kniee, Schienen und \ Drtarsen oben und an (Ifu Seiten dunkt'll)raun 
gc-streift. 



— 396 -^ 

Hinterleibsrückcn ist braunyraii mit dunkler Zeichnung A, der Üauch hellbraun, die 
Epigyne rötlichbraun in hellbraunem h\dde; die scharf abgegrenzten Stigmendeckel sind dunkel- 
braun, die Spinnwarzen braun, die oberen länger als die unteren. 

ci' ist in fast allen Teilen gefärbt wie das Q, der Hinterleibsrücken ist sch\\;irzliehgrau, 
braun gestrichelt, die Zeichnung aber wenig deutlich, der Hauch an den Seiten wie der Kücken, 
in der Mitte helll)raun, die Taster sind braun, dunkelbraun gefleckt und an den Genitalien 
fällt ein vogelschnabelfürmiger Teil charakteristisch auf. 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in der Lausitz, Kocli bei Nürnberg an ganz 
trockenen, der Sonne stark ausgesetzten freien Stellen, an Abhängen; sie rst im .Xpril ge- 
schlechtsreif. 

Tarentula pulverulenta Cl. 

Taf. XXW'II, Fig. 5X3. A C von oben ■ ,, 1! I-^ugyne, C Hinterleib des ,-■' von oben Vi, 

]) linker , ' Taster von innen, 1{ rechter ' Taster von aussen. 

(ianze Länge C bis 10, q' 7 mm. 

9 Vorderleib oben: Der Rand ist liraun, das (Besicht fast schwarz, die Seiten des Rückens 
sind dunkelbraun mit schwarzen "Muskellinien, d(-r Mittel- und die Seitenstreifen helll)raun, eine 
feine dunkelbraune Linie zieht sich über Koi)f und Rücken l)is zur Grube. Das lirustschild 
ist kastanienbraun und um die Fusseinschnitte gelbgrau; im oberen Teile steht ein gelber 
Keilfleck, die ^landibeln sind liraun mit breitem, dunkelbraunem (Juerstreifen, ilie Maxillen 
hellerl)raun und gegen das Ende ins Gelbe übergehend, die Lippe am Grunde dunkel, am 
Ende hellfiraun, die Taster braun, das letzte Glied dunkelbraun, die Füsse l;)raun, oft ins Röt- 
liche ziehend, die Schenkel an den Seiten etwas heller als oben und unten. 

Hinterleib ist an den Seiten braun mit feinen gell)lichen Punkten übersäet, über die 
Mitte zieht sich ein bräunlichgelbes Feld, in dem oben ein brauner, dunkel umsäumter Keil- 
fleck steht A, der ganze Bauch ist bräunlichgelb, die Ei>ig_\ne rötlichbraun nut schwarzen Leisten, 
die Stigmendeckel sind graubraun und die Spinn warzen dunkelbraun. 

(f ist gefärl)t und gezeichnet wie das [.\ jedoch in den braunen Lartieen dunkler, so- 
dass die helleren Teile intensiver hervortreten G. An den Füssen sind alle Schenkel oben, 
Kniee und Schenkel 1 und 11 an den Seiten, dunkelbraun gefleckt und beide Tarsen graugelb. 
Die Taster sind schwärzlich braun und an dc-n Genitalien behudet sieh ein kurzer, breiter, 
etwas nach unten gerichteter Teil und vor, und innen über diesem je ein kleiner schwarzer 

Dorn y. 

l'undorte: Diese Art ist über ganz Deutschlan<l verbreitet und wuhl nirgends selten; 
sie lebt sowohl im Walde, auf sonnigen Wiesen, als auch an warmen sonnigen Abhängen und 
Feldern und ist im April geschleehtsreif. 

Tarentula miniata C. L. K. 

Taf. XXWdl, Fig. r)<S4. A O von oben ■ i, IHijjigyne, C rechter ^ Taster vori aussen, D von innen. 

Ganze Länge O 6, q 4L, mm. 

9 Vorderleib oben: Der Rand ist schwarzbraun, (bis (iesicht schwarz, die Seiten des 

Rückens sind schwarzbrrum mit schwarzen i\Iuskellinien, der Mittel- uut\ die beidt-n schmalen 

Seitenstreifen sind rötlichbraun dicht mit grauweissen 1 laaren bedickt. 1 )as l)reit herzÜirmige 



— 397 — 

liruslschild ist (lunkrll)raun mit schwarzlichem Saume, die Mandihchi sind l)raiin dder r(.itbraun, 
(hinke!I)raun gefleckt, die .Afaxillen im unteren Teile dtmkel-, im oberen hellljraiin, die Lippe 
schwarzbraun mit w cisslichem Saume, die Taster bis auf das letzte Glied, welclus dimkelbraun 
ist, braun, hie und da dunkel L;erteckt, die Füsse braun, die Schenkel I und 11 dunkelbraun 
.i^refleckt. 

Hinterleil)srücken ist braun mit schwarzen l'lecken und Winkelbinden A, der Üauch an 
den Seiten braun, schwarz i^^etleckt, in der Mitte trüb l)raun, die Fpi^vne I)raun mit '1 wciss- 
lichen, s p i tz e i fi) r m i l,^ e n Sament;ischen ; die Spinnwarzen sind ;4elblichbraun. 

ist L;efiirbt und gezeichnet wie (kis _. , mu' etwas dunkler; am l)raunen Taster sind 
das 1. und \'. (ilied T/utlich dunkelbraun ,!:{efleckt C und die Genitalien einfach konstruiert. 
(Siehe auch fnl-ende Art.i 

l"und(irte: Zimmermann fand diese Art m Sclilesien und Nassau, Karsch in Westfalen, 
Kiich bei XürnbcrL;, Mertkau in der l\hein|ir( i\ inz und ich sell)st bei I lambur^; ; sie leben im 
Grase an I-dussufern und auf l^rdwällen, an Wiesen und sinfl vom Mai an Ljeschlechtsreif. 



Tarenlula nemoralis Wi-^i. = mericliana Hahn.. ^Ige., Kar>ch. Dahl. 

Taf. XXWdl, Fi;^. 5X0. A 1- von ol)en '• ,, li Ej)iiL;_\ne, C rechter Taster von aussen, D von innen, 
'ianzi.' LäniL^e ^ bis 11, l)is 7 mm. 

C Worderleib oben: fter Rand ist dunkelbraun, das ( iesicht schwarz, !j;rau dicht behaart, 
die Seiten des Rückens schwarzbraun, der Mittel- luid die beiden Seitenstreifen hi-Ilbraun, 
i^rau behaart. Das llrustschild ist heller oder dunkler braim, die M.andibeln am (irunde braun, 
am Ende dunkelbraun, Ma.xillen am Grunde braun, am Ende '^v\\\ die Eii)pe schw.arzbraim 
mit ^elliem ( )l)errande, die Taster braim, manchmal dunkel i^^efleckt, die Füsse braun, an den 
Schenkeln mehr oder wi-ni<;'er deutlich dunkelliraun gefleckt. 

1 Iint(.'rleibsrück(.'n ist braun, an den Seiten dunkelbraim dicht gefleckt und mit einem 
schwarzbraunen Zackenband über die Mitte, an dessen Seiten wcissliche ]'^letd<en stehen A, 
der Rauch ist eintarbi^ ^elbbraim, die I".[)i^\ ne br.aun mit weisslichen, r u nd e n .Samentaschen 
und die Si)innwarzen sind i)raun. 

- i.st gefärbt wie das Z, nur \iel dunkler, n.amentlich am 1 lint<-'rleib, dessen Z(.-ichnung 
weniger regelmässig ist als beim '" , der Rauch ist mehr graubraun, seltener braim, wie denn 
die b'ärbung dieser Art sehr verfinderlich ist. Rei beiden ( ieschlechtern haben die (Genitalien 
dieser und der vcuägen Art grosse .\hnlichkeit und sind schwer zu imterschi-iden. Rei dem 
7 liegt der Unterst'hied haupts;ichlich in den Sanientaschen, die bei der einen Art eiförmig, 
bei der andern nmd sind; bei den sind die T.isler bei ,,iiiiit!<ii<i" deiulich, bei ,,//t-///oni/is" 

undeutlich -efieckt, der Tasterkolben ist bei erstercr verhältnissmässig viel schmäler und 
schlanker als l>ei letztena;, ferner zieht die l'^ärbung bei .,mi//i<//,/" mehr ins rotliche imd die 
Mehaarung ist nicht so dicht wie bei ..//i;j/<>n///s" . 

Fundorte: Diese .\rt ist über g.anz Deutschlan<l verbreitet und viel häutiger als die 
vorige; sie lebt im \\;ilde an lichten sonnigen Stellen und am Waldrande, aber auch auf 
Wii-sen im 1-^-eien und ist sehr triih, oft schon im März geschlechtsreif zu finden. 



398 



Das Brustscl 



gelli ..der helll. 



g;elbliraun mit schmalem 
hellem Mittelstreit. 

trübgelb, die Mitte dunkler 

mit einem gelben Keilfleck 

von oben zur Mitte. 



braun mit grossen runden 
hellen Randflecken. 



it gelbem Keil- 
n olien bis zur 
Mitte. 



hellbraun oder gellj mi 

3 rötlichbraunen rundei 

Flecken. 

gelb mit l.iräunlichem 
Rande. 



lY. Gattung: Trocfiosa C. 1.. Koch. 

Die Epigyn, 



A n d e n F ü s s e n s i n d : 

Hüften und die Unterseite der Schenkel 

gelblich, alle andern Glieder braun 

,>der rntlichbraun. 

Hüften, Schenkel und Kniee gelb, alle 
andern Glieder liräunlich. 

Hüften und Schenkel gelb, alle andern 
Glieder braun mit schwachen Längs- 
streifen oben. 

alle Glieder bräunlich, Schenkel, Kniee 
Schienen und Vortarsen oben dunkel- 
braun gefleckt. 



alle Glieder gelb untl ausser den End- 
tarsen dunkelbraun geringelt. 



cjlieder gelb und ausser den Eni 
tarsen dunkelbraun geringelt. 



alle Glieder liellhraun, schön dunkel 
Ijraun geringelt. 

Schenkel braungelb, am Ende schwärz 

lieh angehaucht, alle andern Glieder 

rotbraun, Schienen und Vortarsen 

schwarz geringelt. 

Schenkel und Kniee gelb, braun ge 

fleckt, die andern Glieder ungefleckt 

braun. 

Hüften und Schenkel gelb, oben braun 
gefleckt, die andern Glieder braun. 

alle Glieder gelb, und ausser den F:nd 
tarsen dunkelViraun geringelt. 



chwarz in gelblichem Felde, so breit als 
hocli; jederseits über derselben steht ein 
brauner Längsfleck 

lunkelbraun in gelbem Felde, etwas breiter 
als hoch, ohne Längsflecke 

braun mit schwarzen Leisten in gelbem Felde, 
höher als lireit 

rötlichliraun in einer birnförmigen Umgebung, 
ist eine, an den Seiten scharf eingezackte 
Öffnung 

blassgelb, eine Öffnung, die unten doppelt 
so breit ist als oben, in deren unterem 
Teile jederseits 1 dunkelbraune, runde 
.Samentasche steht 

weisslich, eine Öffnung, die unten etwas 
breiter ist als oben, in deren oberem 
Teile jederseits ein dunkelbraunes Dreieck 
steht 

nitlich, eine dreieckige Öffnung von ge- 
scliweiften freisten eingefasst, über denen 
2 helle, runde Samentaschen stehen . . . 

braun, hat jederseits eine kleine helle, von 
schwarzen Leisten oben begrenzte, runde 
.Samentasche 



braun mit 2 kleinen, runden Samentaschen 
an den Seiten 

rötlich, in einem schwarzbraunen Streifen 
liegend, hat jederseits in der Öffnung eine 
grosse runde Samentasche 

rötlich, sonst der von ßU/a ganz ähnlich, auch 
die Samentaschen darin 



Iciipanliis. 



IV hell-, V dunkelli 
Krallt 



^-ll), IV braun, V dunki 
Endkralle. 



alle gelbbraun, V mit 1 kle: 

I_1V liellliraun, V dunkelbrai 
iMidkrallen. 



mitten 
Hake 



e n G e n i t a 1 i e n b t 
ich hinten gebogener 



jnger, dunner. 



mitten ein nach hinten gebogener kurzer, starker, spitzer Haken. 
An den Füssen sind die Schienen und Vortarsen 
dunkelbraun, die andern Glieder gell) 



geboü 



iiitzer Haken 



ten ein nach vorn gebogener, .S förmiger 
laken 



ätumpfc 



lerricola. 
robusUt. 



I-IV liclli, V 
Emlkralkn. tili 



1> düniiLn, lan-tn 
I VI. raun .j, .Tino clt. 



I IV ijelh, dunkel sietlo: 
\' braun. 



-IV üelh, scliwäi-zlicli gei-inijelt. \' l 
mit 2 lan.j-Ln, aünncn EndkralUn. 



Endkrallcn. 

allu hellliraun, s^liwarzlich angelaufen mit 
I Kralle. 

I— III gelb, I Vund V 1 .raun, \' mit 8- 1 kurzen 
starken .Staelieln an der Spitze. 

I -III -eil., hellbraun i^etleckt, IV und V hell- 
braun, I\'. (di. .1 bedeutend stärker als das 
III und II. 



- :-!99 

Haken fU/a. 

untten ein sehr kurzer, dreicckiü;er, spitz.r, schwarzer Zapfen . r/g/7,f'i^. 

nuttcn ein etwas nach hinten t::ebog;t;ner , fast viereekiger, 

kurzer Zapfen amxliicd. 

mitten ein etwas nach veu'n y;ebnt;ener, last viereckiy;er, sehr 

kinzer Zapfen IcopaiJin. 

nutten kein \ (.rsprinü;ender H.iken oder Zapfen lucorum. 

mitten ein lautier, rückwärts ijerichteter. tcrader stumpfer Stab sulmlcinim. 

vorn ein sehr starker, vor- imd abwärts ijerichteter Haken . ruhiofasciata. 



Trochosa ruricola De deer. 

Taf. XXXVII, Fi^tf. ,5.S(5. A C; von ol)en •' ,, IJ Mpi,L,fvnc, C rechter ^ Taster von au.ssen, I ) von innen. 

Ganze Länt^fe Q 14, (^' 9 mm. 

O Yorderleih oben: Der Rand, das (icsicht und die Seiten des Rückens sind braun, die' 
hintere Kopffläche, die l\.ückenmitte und ilie beiden Seitenstreiten sind hellbraun, mit '1 I)raunen 
Boyenflecken aul" dem K(..pfe A. D.'is J'.rustschild ist r(.thchbraun, (he Ahmthbehi dunkeh'ot- 
braun, .Ahi.xiilen im unteren '("('ile (Uinkelbraun, ,<_;e.!.^en (kis ]{nde zu ins ilelll)raune ül)er,L;ehend, 
I.il)pe sch\\ar/br;uin mit ,L.;en>he|-ic-m I-'.nde, (he Taster hein)raun, (Las letzte Ghed, ge.yen (krs Ende, 
ins Dunkelbraune überL;(.Tend. An deai h'üssen sind die Müt'ten und l'nterseitc der .Schenkel .yelb- 
lieh, die obere Seite der .Schenkel und alle andern Gli(;der braun, m.anchmal ins Rötliche ziehend. 

Hinterleibsriicken ist heller oder dunkler braun bis graubraun mit gelblichem oder hell- 
braunem Ilerztleck im dljcren Teile und mit weni;,;" re!4elmässii;('r, dunkler Zeichnung" A, der 
I'.auch ist ijraubraun, die h'piyNne scliwarz in L;;elblichem h'elde und di(.' .S|)inn\varzen sind braun. 

q' ist ,L,ferarbt und gezeichnet wie das ; , nur meist etwas dunkler. Die 4 ersten Taster- 
.glieder sind lKlll)raun, das letzte dunkelbraun mit einer starken Kralle am Kn(k'. An den 
Genitalien lallt ein nach unten und etwas niekwärts «gerichteter hhiken besonders auf. 

Fundorte: Diese Art ist über Ljanz Deutsehland verbreitet, sie- lebt zwischen und unter 
.Stfinc-n an .sonni,i;en .Stellen, besonders yern an XW'Ljen, und ist das i^.anze Jahr entwickelt 
anzu treffen. 



Trochosa terricola l'hor. 

Taf. XXXXdl, Vv^. .~iS7. A 7 von oben ■'•; i , i!Fpiy\ne, G rechter ■' Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Länije : 10, ,S mm. 

V X'orderleib oben: Der Rand ist braun, das Gesicht schwarz, die Seiten des Rückens 
sind braun, der hintere Teil des Kopfes, die Rückenmitte und beiden Seitenslreifen sind i;clb, 



mit ■_' kiuzen, wem 



.-neu I .anL;st1ecken 



ni Kop 



■11) od 



— 400 ~ 

hellbraun, die Mandihcln sind hellbraun bis l)raun, die Maxillen im unteren Teile braun, im 
oberen gelb, die Li}Ji)e unten dunkelljraun, oben gelb, die 3 ersten Tasterglieder gelb, die 'J 
letzten l)raun. An den Füssen sind Hüften, Schenkel und Kniee gelb, die andern (ilieder 
bräunlich. 

Hinterleibsrücken ist braun oder lehmgelb mit dunkler, unregelmässiger Zeichnung A, 
der Bauch hellbraun, die Epigync dunkelbraun in gelbem Felde und die Spinnwarzen braun. 

Q ist am Vorderleib gezeichnet wie das Q, aber dunkler gefärbt. Das Brustschild und 
die A'Iandibeln sind braun bis dunkell)raun, Maxillen und Lippe wie beim ; am Taster sind 
die Glieder I — 111 gelb, IV braun, \' dunkelbraun, breit endend und ohne Kralle An den 
Füssen! sind Hüften, Schenkel und Kniee gelb, die Schienen und Vortarscp, dunkel- 
braun und die Endtarsen hellliraun; die andern b'üsse wie beim 5- 

1 linterleil) ist viel dunkler als beim ,- , der Rücken oft bis ins Schwarzbraune, der ISaueh 
braun und die Spinnwarzen sind veränderlich, von gelb bis dunkelbraun gefärbt. 

b'undorte: In ganz Deutschland gemein, an trocknen Stellen des Feldes und der Wege 
unter und zwischen Steinen; entwickelte Tiere findet man während des ganzen |ahres. 



Trochosa robusta Sim. 

Taf. XXXMII, Fig. 588. A 'J von oben ■', i, B Epigync, C rechter ,- Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Länge O 1-^, n ^ mm- 

^: Vorderleib oben: Kopf und Seiten des Rückens sind braun, der Mittel- und die Seiten- 
streifen gelbl)raun. Das Brustschild ist g('lbi)i-aun nüt schmalem, blassem L;ingsstreifen, die 
starken Mandibeln sind dunkel- oder schwarzliraun, dicht und lang behaart, die Maxillen braun, 
innen dunkler als aussen, hier schwarz schmal eingefasst und an der Spitze ir^s Gelbbraune 
übergehend; die Lippe ist am Grunde schwarzbraun, gegen das Ende zu heller ■•erdend und 
in eine blassgelbe Spitze endend. Am Taster ist das I. Glied hellbraun, II. gelb und die 3 
andern braun, das letzte am dunkelsten, an den Füssen sind die Hütten gelb, die Schenkcl- 
ringe braun, die Schenkel gelb und die andern Glieder hellbraun mit dunkleren, schwach an- 
gedeuteten Längsstreifen auf der Oberseite; nur in seltenen Ffillen ist die l-^'irbung dunkler 
als hier angegeben. 

Hinterleibsrücken ist hclll)raun niit dunkler, graubrauner Zeichnung A, die aber bei 
manchen '1 ioreii kaum crkennl^ar ist, der Bauch ist gelbbraun mit 4 Reihen weit auseinander 
stehender, rötlicher Punkte, davon 2 Reihen über die Mitte und je 1 Reihe längs den Seiten. 
Die Epig3-ne ist braun mit schv.arzen Leisten, die Spinnwarzen sind hellbraun. 

f'j . Der Vorderleib oben ist wie beim O, <^'^-S Brustschild gelb, der Mittelstreif kaum 
bemerkbar, die Mandibeln sind rritlichbraun, die Maxillen gelbbraun, Lippe und die Füsse wie 
beim 9, füe Taster gelbbraun. 

Hinterleibsrücken ist heHbi"aun mit fast schwarzer Z<-ichnung, der Bauch wie beim ^, 
jedoch sind die Punktreihen nicht so deutlich als bei di>;scn. 

hundorte: Von dieser seltensten Trochosen-Art fand Zimmermann 1 ', in Nassau, ich 
ein solches bei Pforzheim auf einem Feldwege kuifend. 



Trochosa cinerea lahr. 

Tal". XXWII[, l'i^-.öS',). A *;. \un u\)cn'' ,, I'. ICpi-'x-nc, (' rechter Taster xon aussen, D von innen. 

(ianze Länge '_:■' bis IS, ' bis K'l nmi. 

7 \'(inli.Tleil) (il)en : hellhraiin mit \ ielen unre^elmässigen dunkleren l'leeken, sehr leim i', 
weisslieh und sehuar/ -emisehter Hehaarun- und deutiiehen, aber sehr feinen (huikl.n Abiskel- 
linien. Das Ürustsehiii] ist triib,L;elb, in der Mitte dunkkr als am Rande und mit i'inem 
gelben Keillleek im eberen Teile, die Mandibeln um] Lippe sin<l sehu ar/braun, die .Ma.xilKii 
am (.irimde schwarzbraun, dann heller werdend und ins I lellbraune iibergehend, die l'aster und 
l'Tissc bräunlich, die Tarsen am dunkelsten und Schenkel, Kniee, Scdiienen und \'iirtar.sen 
auf der ( )berseite mehr dder weniger d.utlich, dunkelbraun L;elle(d^t. 

llinterleibsrüeken ist -rausehwar/ gelleckt auf br;iunlichgelbem (irund>-, selten ist eine 
Zeichnung angedmtet .\, <ler l'.auch br;.unlieligelb wie der Lucken, wenig oder gar nicht .lunkel 
gelleckt, die J''.pig\ne rotlichbraun m einer dunkelgrauen, birniVirmigen Lnii^tbung und mit 
langen grauen Ilaaren dicht bedecd^t, die ,S])inn\\ ar/en sind bräunlich. 

rj ist in allen Teilen gefärbt wie das , nur ist das letzte Tasterglied ganz dunkelbiaun 
und mit '_' starken i^ndkrallen \ersehen. 

iMmdnrte: Die Art ist iiber ganz l)euts(diland vi'rbreitet, aber wohl nirgends häufig; 
sie KTt V(.rzugsweise un Sande der Lluss- und Meeresufer, seltener in (i;irten oder san.ligcn 
l'eldern, und ist im April geschlechtsiTif, 



Trochosa picta Mahn. 
Taf.XXXVllI, iMg. .l'JI). A von oben •' i, 1! l-:pig\ ne, ("rechter " l'aster von aussen, D von innen, 
(lanze Länge S, 7 mm. 

O Vorderleib oben ; D.a' Rand ist schwarz, ebenso .las Desicht, die Seiten d.-s Rück.-ns 
schwarz, der hintere Teil des Kopfes, die Riickenmitte und die beiden Seitenstreifen sind 
gelb A. Das llrustsehild und <lie Mandibeln uid dunkelbraun, die .Maxillen unten braun, oben 
-eil), die Lippr schwarzbraun mit gelbem Oberrande, die Tastei-lieder I 1\' gelb, \ braun 
und !l und IV auch braun germgelt, die luisse gelb, alle (.lieder, auss.r den Ln.ltarsen, dunkel- 
braun geringelt. 

Hinterleibsriicken ist blassgelb und schwarz gezeichnet A, der Lauch grau, die l^pigyne 
l)la.s.sgelb und die Spinnwarzen sind hellbraun. 

r" ist in allen Teilen gef;irbt und gezeichnet wie das ,. In der Mitte der ( ienitalien 
belhidet sich .-in Sf(-,rmiger LmI , das havl.- des Kolbendecd^els trägt k<-ine Stacheln, son- 

dern nur 1 l'aar wenig gebogener haidkrallen, 

k'undorte : Die Art i^t aus don meisten < iegenden Deuts. dilands bekannt, s.du'int ji'do.di 
(he ]-:i).-ne .l.-m Debirg.- \ oivuzi.h. n, <K-nn bei l'lorzh.im und im S.diwarzw al.l.' habe ich si.' 
bisher nicht gefunden; sie l.bt auf r.'cht tro.-knen im.l sandi-.'U h"eldern, b.'i Hamburg fand 
ich sie beson.l.-rs häutig im S. immer auf Sl.ipp.-lf.Tl..'rn. Die Ti.-re sind vom Ajiril an gi'- 
•schlcchtsrcif. 



— 402 — 



Trochosa amylacea C. L K. 

Taf, XXXYIII, Fig. 591 . A 9 von oben •', i , 15 Epigync, C rechter q' Taster vun aussen, D von innen. 

Ganze Länge 9 1-. c^ ^ '^'"''''• 

9 Vorderleib olien : Der Rand ist sch\vrn-z fein eingefasst, darüber dunkelbraun, die 
Seiten des Rückens sintl braun mit dunklen Muskellinien, die Kopf- und Rückenmitte, sowie 
die beiden Seitenstreifen hellbraun oder gell», mit dunkell)raunen hdecken auf dem Kopfe ,\. 
Das Hrustschild ist heller oder dunkler braun mit grossen runden, hellen Randflecken, die 
aber nur bei den dunkel gefärbten Tieren deutlich sind; die Mandibeln sind dunkelbraun, 
grau und schwarz dicht behaart, die Ma.xillen hellbraun mit dunklerem Innenrande, die Lippe 
dunkelbraun, die ,'i ersten Tasterglieder gelb, die 2 letzten l)räunlich, alle dunkelbraun geringelt, 
die Füsse gell), alle Glieder, Ijis auf die Fndtarsen, schwarz geringelt. 

Hinterleibsrücken ist im Grunde hellbraun mit schwiirzlichen Flecken und W'inkellinien 
dicht bedeckt, die Zeichnung ist aber nur selten so deutlich, wie Fig. A; der Lauch ist hell- 
braun schwärzlich gefleckt, die Epigyne besteht aus einer weisslichen ( )finung, die von einem 
breiten, dunkelbraunen Wulste umgeben ist; die Si)inn\\ arzen sind braun oder hellbraun, von 
einem gelblichen Ringe umgeben. 

cj' ist genau gefärbt und gezeichnet wie das 9; tl'<-' Taster sind, l)is auf das letzte 
braune Glied, gelb, schwärzlich geringelt, und am Fnde des Koll)endeckels stehen 2 lange, 
schlanke Krallen. In der Mitte der Genitalien befindet sich ein kurzer, fast viereckiger Zapfen. 

Fundorte: Herr Gmelch fand diese Art am Schliersee in Lavern, Herr Fischer bei 
Stuttgart am Neckarufer. 

Trochosa leopardus Sund., Lycosa L Koch, Pirata Thor., Karsch, Dahl. 

Taf. XXXXdll, Fig. 592. A 9' von oben '', i, LEpigvne, C rechter ,-7 Taster von aussen, 1 ) von innen. 

Ganze Länge 9 9, (j '^ """^^■ 

9 Vorderleib oben: überall braun mit schwärzlichem 7\nflugc und kräftigen dunklen 
Muskellinien. Das ISrustschild ist herzKirmig, l)raun mit gelbem Keilfieck von oben bis zur 
Mitte, die Mandibeln sind rotbraun, Maxillen hellbraun mit weisslicher S[)itze, die Lipjjc am 
Anfange dunkelbraun, am hjide gelblich, die Taster hellbraun, dunkelbraun geringelt, die Füsse 
hellbraun, die Schenkel 4 mal, Kniee 1 — 2 mal. Schienen und X'ortarsen je 3 mal und die Fnd- 
tarsen 1 mal schön dunkelbraun geringelt; diese Ringe sind meist auf der oberen Seite der 
Glieder unterbrochen und hier sti'hen dann l)raune Längsstreifen, oft mehrere nebeneinandi-r, 
in der Lücke. 

Hinterleibsrücken ist graubraun, schwarz, aber nicht dicht behaart und mit gelber Zeich- 
nung A, der Bauch gelbl)raun, die kleine F])igyne rcHlich und dit> Sj)inn\\ arzen sind braun, 
schwärzlich gefleckt. 

(-9 ist in allen Teilen gezeichnet und nur im Allgi'meinen t'twas dunkler gefärbt, als 
das 9, der Bauch ist dunkelgraubraun, die Lmgcbung (Ur Spinnwarzen gelb. Hie In-nitalien 
sind sehr einfach und der Kolljendeckel ohne l^ndkralle. 



— 40; i 

lMin<l(H-le: Dir. Art ist über -an/ I )cutschlaii(l vri-l)ivilrt, al)cr wohl nirgends hautii^ und 
in manclicn Cic^x'ncU^n sclti;n ( I lamhiii'^', l'adcn); sir lebt hcsondci's m'rn an mit Gras be- 
wachsenen Tcichufrrn, aber auch an feuclitcn Stellen im WahU' imd ist \iim April an gc- 
schli'chtsreit" zu finden. 

Trochosa lucorum 1. Koch. 

Taf. XXW'III, FIl;-. ~)V:\. A 'I xon oben ' ,, 1! Kpi-j;) ne, ( " rechter ,' 'l'aster von aussen, D von innen. 

(ian/e I,;lnge ''.' 8, ,- 7 mm. 

'7 X'orderleib oben: gelbl)raun, die Rückenmitte wenig heller und mit wcissgraucn Haaren 
be.leckt. Das liru.stschild ist braungelb, die .M.andibeln un<l Lippe sehwar/braun, die Ma.villen 
rotlichbraun, die T.asterglieder 1 W bräunlich-elb mit schw;irzlichem Anfluge, \' n')tlichbraun. 
.\n den l'^iissen sind die Hüften hellr(itlichbraun, Schenkel braungelb, am ]''.nde schwarzlich 
angekaufen, (he andern Glieder rotbraun, imd Schit-nen und X'ortarsen schu rnvlich geringelt. 

1 linterleibsrü(d<en ist br.aun, gelb gesprenkelt und mit schwärzlicher Zeichnung A, der 
l'.auch an den Seiten hell- und dunkelbraun gesprenkelt, (he Mitte br:iunlichi;rau, die EiMgynt' 
br;iun und die Spinnw .arzc.'U sind br;iunlichgtdb, schw.irz migehaucht. 

/■ ist am X'orderleib oben und ,am l'.iaistschild gefärbt, wie das T , die M.andibeln sind 
l)raun, dimkler .als der Riicken, Maxilk n und Lippe braun, wie der Rücken, Taster und Küsse 
hellbraun, bis auf die Schenkel der letzteren, die g.-lblichbraun sind. 

Hinterleib ist (.-twas heller als beim '■ und (he ZeichnunL; weniger deutlich. .An den 
Genitalien befindet sich kein vorstehen(L'r Teil und am KolbendeckL'l 1 Kralle. 

l^Tmck.irte : Von (hesen sehr seltenen Tieren fand Zimmermann 1 , und einige _, in der 
Lausitz, und Koch fand sie bei Nürnberg unter Moos in Laubwaldern ; sie sind vom Abu an 
geschlechtsreif. 

Trochosa rubrofasciata < »lil. Lycosa? 

Taf. X.XW'Ill, Fig. 594. A O von oben'' i, IH{pigyne, Crechter ,; / Taster von aussiai, D von innen. 

rranze Länge 9 7, , G mm. 

9 \'or(U-rIeib oben: sch(in hellbraun, schw.arz fein umsäumt mit L' dunkleren l.ängsstreüen 
von den tiefschwarzen .\ugen bis ,ans bavle und L' cbensokdien l'4e(d<enreihen längs den Seiten .\. 
Das l'.i usts(diild ist hellbraun oder gelb mit ö runden br.aunen Randllecken, die Mandilx-In 
sind hellbraun wie (U'r X'orderleib nut einem breiten dunkelbraunen l.ängsstreif vorn an der 
.\ussenseite, die ]\kixillen hellbraun oder gelb, wie das Rrustschild, am (ininde dimkler .als 
am ]{nde, die Lipp./ braun, wie die l'lecken des l'.rustschildcs, die ;; ersten Tasterglieder gi-lb, 
hie und (ki hellbraun o.'fleckt, die L' letzten li..'llbr,aun. An den Ibissen sind die Schenkel und 
Kniee gelb mit braunen kdecken, die in Läni^sreiheii stehen, die S(diienen und beide Tarsen 
hellbraun, ungetleckt. 

1 lint(a-leibsrü(dKen ist lehniL^elb mit pa.ariL^en runden, wcisslichen k'lceken, die durch 
braune Winkelbinden \( rbundeii sind .\, (kr Rauch KTmgelb, die i-'.pi-yne, \ ou (kr ich nicht 
sicher bin, ob sie einem !_;;iu/ ( nlw ickelt( n Tiere ang(li(irt, ist br.iun und die Spinnwarzen 
sind blassbraun, aussen dunkelbraun mstreifl. 



f^' ist getarl)t und j^fzcifhnct wie das V. Das W . Tastcr.^licd ist cTlul)lich stärker als 
die 3 ersten und mindestens eljenso dick, als der Kolliendeckel lireit ist. An den (ienitalien 
fällt ein kurzer, plumper Haken in der Mitte hesonders auf. 

Fundorte: ()hlert fand diese Art in l'reussen, und in der IJertkau'schen Sammlung be- 
fand sich 1 C\ ebenfalls aus l'reussen. 

Trochosa sabulonum L. Koch. 
Taf. XXX VIII, FiL^. Ö95. A O von oben ^/i, B Epii^yne, C rechter cj^ Taster von aussen, D von 

innen, E q von oben / . 
Ganze Län<(e 9 '^ ^ r '' "'"''■'■ 

'7' Vorderleib oben: Der Rand ist schwarz, clienso das (Besicht, die Seiten des Rückens 
sind liraun mit breiten, schwarzen Muskellinien, der hintere Teil des Kopfes, die Rückenmitte 
und die Seitenstreifen sind hellbraun, letztere von den breiten Muskelstreifen unterbrochen A. 
Das Rrustschild ist .gelb mit br;iunlichem Rande, die Mandibeln sind dunkelbraun, Maxillen 
helllM-aun, Lippe dunkelbraun, letztere fieiden mit gelben S])itzen, die M ersten Tasterglieder 
gell), die '2 letzten braun. An tk^n Füssen sind die Hüften und Schenkel gelb, oben dunkel- 
braun gefleckt, die andern Glieder braun und bis auf die hLndtarsen dunkelljraun geringelt, 
oder auf der Oberseite gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist braun mit unregelmässiger, schwarzer Zeichnung A, der Rauch an 
den Seiten schwarz und hellbraun gefleckt und gestrichelt, in der Glitte schwarzbraun, die 
Epigvne rötlich und liegt in einem schwarzbraunen Streifen, der oben wie unten hellgelb 
begrenzt ist; die Spinnwarzen siml briinnlichgelb. 

(--'' ist in allen Teilen gefär])t und gezeichnet wie das C'. Am Taster lallt der sehr 
schmale Kolbendeckel, der an der Spitze X — 10 kurze, starke Stacheln trägt, besonders auf, 
und an den Genitalien befinclet sich mitten ein nach unten und hinten gerichteter, stabförniiger, 
grader Zai)fen 

hTmdorte: Zimmermann fantl diese Art in Nassau, Koch bei Nürnberg unter Moos und 
Steinen an trocknen I iergalthängen und in Fohrenwäldern, nur auf Sandboden, Rertkau bei 
Bonn unter Steinen, nahe an W'asserläufen ; sie ist vom Mai an geschlechtsreif. 

Trochosa vigilans L. Koch. 
Taf. XXX\'III, Fig. 596. A 9 von oben '^'i , B Epigyne, C rechter , ■ Taster von aussen, 1 ) \ on innen. 



(janze Länye 



O 



: X'orderleib oben: Iiraun, schwarz umsäumt, die Seitenstreifen sind heller als die Rücken- 
mitte und das Gesicht schwärzlich A. Das Brustschild ist liraun, die :\Iandibeln in der oberen 
Hälfte heller-, in der unteren dunkler !)raun, die Lippe oben hell-, unten dunkelbraun, die 
Taster gelb, die 2 letzten Glieder ins Bräunliche ziehend. Die ITisse sind gelb, Schenkt'l Mmal, 
Kniee 1 mal. Schienen L'mal und die X'ortarsen omal mehr oder weniger deutlich geringelt. 

I linterleibsrüeken ist graugelb mit Braun oder Dunkelbraun untermischt und ohne eine 
ansgesprochent' Zeichnung, der Bauch an den Seiten gelb, in der Mitte l)r;iunlit-h, die h'.pigyne 
rötlich, und die S|iinnwai-zen sind am Grunde gelblich, an den h'.nden mehr ins Graue übergehend. 



- 4(m 

r';' i^t in allen Teilen ^ctarl.t wie das ,. Am TastL-r sind die 4 iTstcn ( dicdrr '^v\h, 
dunkflliraun -ctlcckt mlrr oerin^t-lt und das letzte; dlicd ist hraun. In der Mitte der deni- 
talien befindet sieh (.in kurzer, dnieekiLjer schwarzer Zapfen. 

Fundorte: Zimmermann t'and (hese Art auf den feuchten Sandbänken der Xeisse; (his 
ist der einzige, mir b^'kannt !j;e\\i irdene l'undort in l.)eutschland. 



\'. Gattung: Pirafa Sundevall. 



Das l^rustscliil, 



.liniakn .Mittel 



An den F ü s s .• n sind 



lliUtrn und Sclirnkrl -,11,, 
(;ii.-,l,-r 1,,-aunlitli 



■J m ; 



I) i t- !•: 1. i if V n r ist; 



um mit 2 sc 
Samt-ntasclim, 
icireneinandrr 



st driifckiL^c-n 
biL-itm Sritf 



tzfn Seite i;"L-y:cii- 



1 mit 2 dii lit aminander stehe 
mioen Samentasehen, die mit d 



/ni;/v//ii7//s. 



Mares; 

Am Taster sind; 

;ille Cdieder braun, 

lie 2 ersten Glieder i^elh, die 3 andern Krau 

; 3 ersten (.dieder gelb, die 2 andern braun ; 

lern \'. stellt aussen ein grosser, gewundeiu 

schwarzer Fleck C 

■ :i ersten C.diecler gelb, die 2 letzten brüunl 

wie bei /.///,.'//.!. 



denen je ein 



An a^n (ienit 



Wulst belindlich A/w/ 



ireiter. lanz 



t 1 ndet si 



Findrimier ü X 



.irn ein breiter, scharf zugespitzter Zapfen X 
.im ein tigerklauenfiirmiger. seharler Eindring 



/•isca/ori 
piralicui 



Uititans 



Pirata piscatorius CL 

Taf. XXWdIl, Fil;-. r)'J7, A vtmoben-' i, M FpiLiAne, (' rechter ' Taster von aussen, Dvonoben. 
Ganze Länge T S — 11, ; ■: ~ — 9 mm. 
■^ \'orderleib oben: Der Rand ist schwarz fein umsäumt, (he Seiten des Küeki.'ns sind 
braun bis dimkelbraiin, (li(.- Seitenstreifen gelb, der Koiif und die Kückenmitte hellbraim mit 
einem dunklen ( iabeltleck A. 1 )as Ürustschild ist rotbraim, die Ahmdibeln sind schwarzbraun, 
die ^kixilk.'u braun, gegen das ImkIc zu heller werdend und an d(.-n Seiten schwarz eingefasst, 
die l.i|iiie dunkel- bis schwarzbraun mit heller Spitze, i'aster und Fiisse braun, die Schenkel 
mit je 1 hellen Längsstreif an den Seiten. 



— 406 — 

I lintorlcibsrückcn ist Iiraun oder schwärzlichliraiin mit hclll)rauium Pk"rzflccl< und 
schwarzen Winkelhindcn, in deren Enden 2 Reihen weissijjrauer, runder Flecken stehen, die 
aber nicht immer deuthch sind, der Bauch an den Seiten wie der Rücken, in der Mitte braun 
und jederseits von einer hellbraunen Punktreihe be.i^a'enzt, die Epis^yne ist braun mit 2 fast 
dreieckigen Samentaschen und die Spinnwarzen sind braun, schwarz behaart. 

j-f' ist in allen Teilen gefärbt und gezeichnet, wie ein dunkles C. Am Ende der Geni- 
talien betindet sich ein schmaler, konischer Eindringer 

Fundorte: Menge fand diese Tiere in Preussen, Zimmermann in Schlesien, Dahl in 
Norddeutschland, Koch bei Nürnberg, Kayserling bei München und ich selbst bei Ilamburg; 
sie leben an Teichufern und sind im Mai geschlechtsreit. 



Pirata piraticus Cl. 

Taf. XXXXdll, Fig. 59.S. A Q von oben^ ,, P k:pig\ ne, C rechter q Taster von aussen, D von innen. 

Ganze Lange 7 6 — S, ' 5 mm. 

9 Vorderlrib oben: Der R;md ist schwarz fein umsäumt, die Seiten des Rückens >ind 
braun, die Seitenstreifen über dem Rande blas.sgelb, im oberen Teile hellbraun, die K..pf- 
und Rückenmitte ist gelb mit braunem Gabelfleek A. Das Prustschild ist blassgell, mit 
3 Paar dunkelbrauner Randflecken, die Ahmdibeln sind hellbraun, die Ma.xillen unten 
hellbraun, oben gelb, Pi])i)e braun bis dunkelbraun, die 2 ersten Tasterglieder gelb, die 
.'! andern' bräunlich. An den Füssen sind die Hüften und Schenkel lehmgelb, die andern 
Glieder bräunlich. 

llinterleibsrücken ist heller oder dunkler graubraun nut gell)em llerzfleck und dunklen 
\Vinkell)inden A, der Pauch an den Seiten dunkelbraungrau, in der Mitte hellgraugelb mit 
breiten dunklen Streifen zu den Spinnwarzen, die Epig\ne hat 2 kleine eifr.rmige, mit der 
Spitze gegeneinander gerichtete, braune Samentaschen; die Spinnwarzen sind bräunlichgrau. 

c<' ist in allen Teilen gefärbt und gezeichnet wie das 9, nur etwas dunkler. D(.'r Taster 
ist lang und schlank und das X'. Glied wenig stärker als IV. ; am Ende der Genitalien be- 
findet sich ein breit lanzettförmiger lundringer 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt an See-, Teich- und 
Flussufern zwischen Steinen, sowie an Strasscngräben und ist vom Mai an geschlechtsreit. 

Pirata hygrophilus Thor. 
Taf. XXXX'III, Fig. 099. AC von olien'' i, PEpigyne, C rechter , ; Taster von aussen, 1 > von innen, 
(ianze Länge Q 6—9, r^' 5—6 mm. 
9 N'orderleib oben: Der Rand ist braun, das Gesicht schwarz, die Seiten des Püekens 
sind braun, die Seitenslreifen gelb, der Kopf- und die Rückenmitte gelb mit braunem Gabel- 
tleck A. Das Prustsehild i.st gell, nut rr.tlichbraune'm Saume und manchmal mit eincMU helK-n 
Längsstreif, die ^landibeln sind braun, die Maxillen unten braun, oben gelb, die Lipp.- dunkel- 
braim, die 3 ersten Tasterglie.ler gelb, die 2 letzten braun. An dc-n !• üss.-n sind die Hüften 
und Schenkel lehmgelb, die andern (ilieder bräunlich. 



— 407 — 

I lintrrlcibsriickrn ist hcllLjraiil)r;uin mit iinrciL,fclniassi;4fr, sdiuar/lichcr /(•ichnun^" A, der 
l!:uu-h an <lcn Srit.-n hcll-rauliraiin wir der Kiickcn, dunkelhraim ,-rilr<-kt> in der Mitte -rau- 
i^ell) mit .'I dunklen I .rmusstreilVai /n den Spinnw arzi.-n, die k^pii^Ane ist dnnkell)raun mit 
'1 i; rossen S e i 1 1- n Ti l'l'n u n l; e n , die hei keiner an(U-rn Art xorkemmen; die Sj)inn\var/en 
sind h. 111, raun 

ist -etTuht und L;ezeichnet wie das ", al» r in allen 'l'eik-n dunkler; die Taster sind 
ausserordentlieh krallig; und <lie < ienitalii-n sehr umtanL^reieh und ohne >iehll)aren I-andrinj^er. 

l' undortL' : Alenm' land diese Art in l'reussen, Zinmn.-rmann in <ler Lausitz und in Nassau, 
K,.eh l.ei Xiirnl.er-, 1 )ahl in Holstein, Mertkau hei ilonn, ieh seihst hei Ikamhur-; die Ti.a-e 
lel)i.'n sowohl an Teieh- und Se^aitern, als aueh im Walde an dunklen, sumi)tiL;en Stidlen und 
sind vom Mai an i^i-si-hlechtsreif. 

Pirata latitans Bl. 

Tai". XXXI X, FiL;\ (3<)(). A Q von ohen ■' i, 1! l{[)i-yni;, (' rechter . " Tasti'r von aussen, 1 ) von innen. 

' ianzi' Län^e ' "> ' 2, 4 mm. 

X'orderleih .ihen; Der Rand ist hraun sehmal ein-etasst, das ( lesieht sehwarz, die 
hreiten Seiten des Kiiekens sind hraun, die sehr sehmalen Seitenstreilen liellhi-aun, oft aber 
so wcnii:;" hemerkh.ar, dass die ganzen Seiten hraun erscheinen, die Kopf- und l\ü(d<enmitti', 
in welcher sich, wie hei den vori,^en Arten der hraune Gabelfleck hetindet, ist hei dieser Art 
\()n einem braunen kdecken so weit bi/deckt, dass nur an den .Seiten und unten ein schmaler, 
gelber Streiten iibri-- bleibt A. 1 )as l'.rustschild ist ^elb, br.aun umsäumt, die .Mandibi'ln sind 
braun, Ma.xillen hellbraun, Lippe dunkelbraun, letztere beiden mit -elher Spitze, k\\v .'! ersten 
Taster^lieder -elh, die iMctzten bräunlich. An den kTissen sind Hüften und Scht'ukel -eil), 
die andern Glieder bräunlich. 

1 linterleil)sri'icken ist heller odei- dunkler hrämnliclv^rau mit wenii^ deutlichen sidiw.arzen 
W'inkelhinden, in deren kaiden hie und da -raue k'K-cke sichtbar sind .\, <l.r Lauch ist -rau, 
die l^iii^Ane hraun uml die Spinnwarzen sind hellbraun. 

ist -efärbt und gezeichnet wie ein dunkles , . 1 )er Taster ist lan^ und schkank, diu" 
Kolben sehr kurz, kaum län-er als das 1\', ( died und hat viel .\hnliehkeit mit dem \ on ^.pinifinis" ; 
er unterscheidet sieh\on der letzti.'ren leicht durch <len am l{n<Ie (La- (.lenitalien helindlichen 
spitzen kandrin^a r , der bei ,,/>//■,///( 7/ ,\" ])reit und dreieckiL;' abL^eschnitten ist. 

I'^mdorte : Zimmermann fand diese Art in der Lausitz und in Xassau, Koch h(.'i Xiirn- 
her-^-, Karsch in W'estfalon, Lertkau im .\hrthale, ich selbst Ixa' Lforzheim und im Sehwarz- 
walde; sie lebt sowohl an 'i'eich- \\\m\ kdussuh.a-n, als .auch im Walde, auf sehr nassen Wiesen 
und ist im Mai i^-eschlechtsreif. * 

Pirata Knorrii .Sinp. 

Tat". XXXIX, Fii;. ()l)l . A - von (.)l)en ■' ,, L l-:j)iL;yne, (" rechti-r , ' Tasti-r von aussen, D von innen. 

(.ianze Läni_;e ^, uml ,. 6 mm. 

O \'orilca-leib obtai : Der Rand ist nicht schw.arz umsäumt, die breit(ai Seilen des Kückens 

sind brami mit dunkelbraunen, schwarz be^^renzten Miiskellinien, die .Scitonstnifen lu.-llLjrau- 

br.aun, (U-r Kopf und dir Riu-kenmitte -ellibraun nut einem brauiun Gabeltk-ck, an dem die 



— 408 — 

Gabel braun, der Stiel darunter dunkelbraun ist A. Das Brustschild ist dunkelbraun, mit 
c i n L' m hell b r a u n e n sc h m a 1 e n , n a c h u n t e n zu sie h e t w a s \- e r b r e i t e r n d e n Mittel- 
streifen; die Mandil)eln sind dunkelbraun wie das Hrustschild, ilie Maxillen braun, gegen 
das Ende zu ins Hellbraune übergehend, die Lippe dunkell)raun mit gelblicher Spitze, die 
3 ersten Tasterglieder hellbraun, die 2 letzten braun, das 11. an den Seiten dunkelbraun ge- 
fleckt, die Füsse hellbraun, die Schenkel 4 mal dunkelbraun geringelt und zwar am Anfang 
und Ende schmal, in der Mitte LI mal breit, die Kniee an den Seiten dunkelbraun breit ge- 
streift, die Schienen und X'ortarsen je L'mal sehr breit dunkelbraun geringelt, sodass nur in 
Mitte eine schmale helle Stelle übrig bleibt; die Endtarsen sind u.ngeringelt. 

Hinterleibsrücken ist heller und dunkler braun gerieselt und punktiert, der Herzstreif 
hellbraun imd 4 — 5 Paar mehr oder weniger deutliche Seitenflecken weissgelb, der, Üauch 
an den Seiten wie der Rücken, das von L' gelbbraunen Streiten eingetasste und \'on '2 eben- 
solchen, keiltVirmigen durchzogene Mittelfeld ist braun, die I'IjMgyne braun mit '_' Samentaschen, 
welche unten schwarz und darüber blassgelb oder weisslich sind; die oberen Spinnwarzen 
sind am (irundgliede braun mit schwarzbraun umsäumtem i''nde und dichter, abstehender lie- 
haarung, am lüidgliede dunkelbraun; die unteren Spinnwarzen sind braun. 

Q ist in allen Teilen gefärbt und gezeichnet wi(_' das '_/. An den Genitalien befindet 
sich ein tigerklauenförmiger scharfer Eindringer 

Fundorte: Koch fand diese Art bei Xürnberg, fiertkau bei I!onn, Zimmermann und ich 
selbst in Nassau ; sie lebt an Fluss- und Teichufern, auch gern in der Nähe rasch fliessender 
P>äche und ist im Mai geschk'chtsreif. 



VI. (jattung: Dolomedes Eatreille. 
Feminae: 

A Das Brustsehild ist gelbbraun mit dunklen Ecken an den Fusseinsclinitten. 

B. Der Hinterleib ist einfarijii;- gelblichljraun, und die I'^iiigyne unten liraun, ulien weisss planlarius. 

A. Das Brustschild ist gelb mit breitem braunen Rande. 

B. Der Hinterleib ist braun, weiss gestreift und gefleckt, und die Eiiigync braun mit schwarzen Leisten, 

welche die Figuren eines Hirschgeweihes zeigen fimhiialiis. 

Marcs: 
Das IV. Tasterglied hat mehrere Fortsätze, von denen der ol)ere schwarz und am Ende lireit gegabelt, der untere 

lireit, hakenir.rmig nacli cilien gebogen ist Iinihrialiis. 

Dolomedes plantarius C. I.. K. 

Taf. XXXIX, Fig. ()()2. A von oben W-i.i. W Epigyne. 

Ganze Länge 9 1ms 22 mm.') 

O X'orderleib oben: braun mit schwachen dunkleren Muskellinien. Das l'.nistschild ist 

gelbbraun mit dunklen locken an den bTrsseinschnitten, die Mandibeln sind dunkelbraun, die 

Maxillen und Lippe im unteren Teile dunkel-, im oberen hellbraun, dit; 4 ersten 'I asterglii-d( r 

bräunlichgell), das letzte braun, die b^üsse an der unteren Seite hellbraun, an der oberen 

braun, wie der Rücken. 



'I Professor Dald giebt dh- Grr.sse der n.irddeutsclun Tiere mit 10 12 mm an, das kleinste entwick. 
ich gesehen, war U! mm. 



^ 409 — 

llimrricil) i>t iil)rr;tll Ljcihlichhraun, ohnc< je;^iiche Zeichnung, die Epitjxnc im unteren 
Teile i)r;iun, von breiten, dunkc'lhraunen Leisten eins^^'tasst, die oliere Oftnuni^- weiss. Die 
S|)inn\varzen sind hellbraun, die oheren etwas dunkler, als die unteren. 

\ (.)n dieser i^i-ossten aller einheiniiscdien ,S|)innen ist mir das ' n(.)ch nicht /.w (iesicht 
L;e kommen. 

Fundorte: Koch fand .liese iiherall sehr seltene Art hei XürnherL;, Dahl m X<.rd(leutsch- 
land und liertkau hei Honn, ferner hesit/t das l\;.4l. Xaturalienkahini-t in Stuttgart .'1 '[ aus 
der l'm-ehunL; Clnis, die Tiere leben an Weihern und Teichen im .Schill' und an andern 
Wasserpflanzen. 

Dolomedes fimbriatus ( l. 

Tal", XXXIX, Fi-. ('.O.T A V von oben 1 ' , ,, \l I{pi-yn<-, (' dieselbe mn Fm-ebun--, I) rechter 
,'■ Taster \on aussen, 1^^ ,~ von oben 1 ' :; i . 
Fianze Lfin^e ." ].'! lö, ' K )-!'_''... mm. 

9 V'orderleib oben; her Rand und die breite Mitte sind braun, die '2 breiten Seiten- 
streifen weiss. In dem breiten Mittelstreit" ist der Teil hinter d-n .\u-en hellerbraun A. F)as 
fast runde Ih-ustschild i^t mitten -elb, der bri-ite l\;ind braun, die Mandibeln sind sch<in rot- 
braun, die Ma.xillen braun, die Lippe dunkell)raun, am Taster die .'! ersten ( dieder -elb, die 
■-'letzten hellbraunlich, die i-~üsse an der Fnterseite -elb, an der ( )berseite hellbraun 

Ilinterlcabsrücken: In der Mitte lietindet sich ein breites Feld, wt'lches am Rande dunkel- 
braun ist, -e-en die Mitte zu heller wird und in dem 4 Reihen, mehr oder weniger deutlicher, 
weisser Fleckchen stehen; <lie .Seiten des Rückcais sind weiss o<ler blassbräunlich A. Der 
Lauch ist j^elb mit .1 braunen LänL^sstreifeii zu den Spinnwarzen, die FpiL;\ ne in hellgelbem 
Felde braun, mit schwarzen Leisten L und C, die l-^ii^air L zcIl;! die eines jüngeren, C die 
eines ^anz dunkel gefärbten, alten Tieres. Die Spinnw arzi.n sind hellbraun. 

(^' ist -efärbt und --ezeichnet wie das ,, nur hrmti- dunkler. Das W . T.aster-lied hat 
mehrere Fortsatze D, die sehr charakteristisch sind. 

Die I'ärbuno dieser Tiere ist ausserordentliidi veränderlich, t\s kommen hellbraune i)is 
schwarzliraune Tiere in allen Abslufun'.4<n vor, jedocdi ist die oben beschriebene Färbung: 
die häufigere. 

iTmdorte: Diese Art ist über -anz Deutsc-hland verbreitet, aber ni.-ends häuti-; sii> 
lebt .■benfalls ;in Tei<-hufern oder do,di in der Xfihe \ om Wasser \\m\ i-t im .\pril eesidileehtsreif. 



\11. (lattun-: Pisaura Simon, ( )e\ale MeiiL^e, Lertkau n. .\, 

Pisaura mlrabilis t 1. 

Taf. XXXIX, Im-. r,()4. .\ von oben - ,, L F.pi-yne, (" linker ■" Taster von .auss.'n, D von 

innen, F. \(m oben " ,. 
Danze l.-in-e 14, 11 mm, 

7 \"orderleib eben: maltsammetartiL; heller oder dunkler braun; hinter dem Kopfe be- 
findet sich ein dunkles Ft-ld und über ^\rn ijanzen Rücken kiuft eine schm.ale, weisse i')inde. 



— 410 — 

in der die Rückeiij^rube steht A. Das llnistschild ist diinkelliraun mit wriss-elhem I .än-s- 
streifen, die Mandibeln und Maxillen sind braun mit leinen schwarzen Lani^shnien, die Lippe 
schwarzbraun, die Taster ,!_;ell), braun i)is schwarzbraun, breit yerinnelt, die Füsse hellbraun, 
die Schenkel der Län^e nach dunkelliraun !j;estreitt. 

Hinterleibsrücken ist hellbraun mit dunkelbraimer Zeichnun^^f A, jedoch kommen auch 
Tiere vor, die j^anz schwarzliraun i^efärbt sind und bei denen keine Zeichnun;^ erkennbar ist; 
der Bauch ist an den Seiten heller oder dunkler braun, in der Mitte etwas heller, die eigen- 
tümlich geformte, grosse Ei)igyne ist bniunlich in gelblichem Felde und die Spinnwarzen sind, 
je nach der allgemeinen Kr)rperfärl)ung, heller oder ilunkler braun, und die imteren stärker 
und kürzer, als die oberen. 

,^'' ist gefärbt und gezeichnet wie das 9, »nd in der Färl:)ung auch ebenso veränderlich. 
Am 1\'. Tastergliede steht am ICnde und aussen ein, nacli auswärts gerichteter, langer und 
dünner Fortsatz, dessen Si)itze hakenfcirmig aufwärts gebogen ist. 

Fundorte: Diese Tiere sind aus allen biegenden Deutschlands l)ekannt und wohl nirgends 
.selten; sie leben hauptsächlich an lichten, sonnigen Stellen in Wäldern, auf niederem (.iTüsch 
und im hohen Grase und sind vom Mai ab geschlechtsreit. 



XV. Familie: Heteropodoidae Thoreil. 



Gattunu ; Micrommata I .atr 



Micrommata virescens (/ 



Taf. XXXIX, Fig. 605. A '7' von oben -,1, 1! Epigyne, C ^,' von oben - 1, D linker Taster von 

aussen, E von oben. 



9. Das ganze Tier ist grün, die Klauen der Mandibeln sind braun und die breite 
Herzlinie auf dem Hinterleibsrücken ist grau, weiss umsäumt, die blpigyne dunkelbraun 
bis schwarz. 

^ ist entweder wie das 9 einfarbig, oder sehr schön Inint gefärbt C; in letzterem Falle 
zieht sich ein schön karminroter, breiter Streifen ülier die Rückenmitte, und L' ebensolche 
schmälere längs den Seiten, je ein hellgrünes Feld einschliessend, in welches hie imd da auch 
noch rote Fleckchen eingesprengt sind; der Fauch ist an den Seiten karmin- oder rosenrot, 
das breite Mittelfeld gelb- oder bräunlichgrün und von einer Uinen gelben Linie Jederseits 
begrenzt. Am IV. Tastergliede befindet sich ein wagrecht nach \(irn gerichteter, langer, 
fingerförmiger k^irtsatz D E. 

Fundorte: Diese Art ist üi)er ganz f)eutschland \ erbreitet ; sie lebt an sonnigen Stellen 
im Walde, besonders im Laubwalde auf Stauden imd niederem Gebüsch, und ist im Mai 
ueschlechfsreif. 



411 



Mici'ommala ornata Walck. 
Wie ich in ilciii XCr/ciclmis drr ,,S|iinni'n «Kr Kheinprus in/" srhon crwalinlc, haltr ich 
(lirsr Art für nichts weiter als ,,:7/V-S(t7/\" im J UL^e n d k le i de , da mir iiisher entwickelte _: 
mit der tNpischen ,,('/7/r/A/"-FärlHm.i;' nie \orL;ekommen sind, eh^leich mir ein reiches Material 
aus den \ erschiedensten Teilen Deutschlands zu (iehi.te stand; auch hat 1 )r, 1., Koch, wii' 
Üertkau nie entwickelte d'iere finden k(innen. Ich haln- in den verschiedenen Tiefenden 
Diaitschlands, wo ich -esammelt hahe, also hei I lamhur.L;, hri (nideskerL; und Donn a. Rh., 
hei k'ms a. d. L. und hei l'torzheim in l'.aih'n, im I'riihjahr sti-ts die hnnten junL^en Tiere ,L,'e- 
funden, oft in sehr i^n'ossen MenL^en, jedoch trotz dos eitVi^^^sten SucIk'Us, später nie ein ent- 
wickeltes ; finden kimmn, welches ,nicli nur eine Spur jener scluinen roten k'ärhuni^f auf- 
gewiesen hätte, wfihrend die entwickelten zum ,u;rossten Teile die hunte l-\ärhun^ .aufwiesen. 
Da nun aher die L^riinen, wie die rot.L^estreiften in den < ieschlechtsteilen nicht den <^c- 
rin-^elten ( 'ntL-rschied aufweisen, kann es sich hei diesen Tieren wohl nur um eine k\arl)en- 
Xarietäit handeln, die sich allerdini;s, ei,L;i-'ntiimlicher Weise, nur auf die ' heschrärnkte. 



XVI. Familie: Eresoidae Thoreli. 

1. (lattuuL;; Eresus W alckenaer. 

Eresus nig'er l'<t. = cinnabrinus ()liv., Bertk. u. A. 
Taf. XXXIX, Fi-. oOo. A ', \on ohen -' ,, 1! k^pi-vne, C rechter ' Taster von aussen, 1) q' 

\(in ohen '' , 
( lanze I -äuL^e his ]."), his lo mm. 

'■: \\..rderleih ohen: hellr<Ulich- oder hell-rauhraun, der -rosse Kopf dunkler als <ler 
Rücken A, das lan-eiformi-e lirustschild ist wie <Ier Rücken -efärht, die Mandiheln sind 
schwarzhraun, Maxillen imd Lippe hraun oder rothraun, die Taster dunkelhraun und die 
starken, plumpen Küsse dunkelhr.u.m, hakl ins R(itliche, hald ins ( Iraue ziehend. 

1 linterleihsrücken ist sehwarzhraun oder >chw arz-rau, die l-'.pi-yne leucht«.-nd rotlich-elh 
und die S|)innwarz.n sind dunkelhraun oder dunkel-rauhraun. 

\orderleih oIhmi; dunkel rotludihraun, das Rrustschild ist dunkelhraun, dii' Mandiheln 
sind schwarz, die Maxillen r()tli(dihraun und Kippe dunkelhraun, die Taster schwarzhraun. 
hie C.emtalien erinnern in ihrer Korm an die der . //i'/'//-v- Arten. \'on den k'üsscn .-^in(l die 
L' ersten 1 'aare schwarzhraun, die L' 1 e t z t e n zie-elrot und alK' k'iisse hai)en am i''.nde der 
(ilied(.'r scheine we-isse llaarrin-e. 

1 linterleihsrücken ist schon zie-elrot mit schwarzem Rande, der durch eine weisse llaar- 
linie \on der roten Mitte getrennt ist. 1 )iese weisse M.aarlinie ist manchmal nur im unteren 
Teile vorhanden und kann auch -anz fehlen. .\m l'.auch smd die Sehen .s(diwarz, das MitteK 
feld dimkel- oder schwarzhraun und die Spmnwarzen dunkelhraun. 

Kundort.' Il.rtkau fand diese Tiere an \ erschiedeiien Orten am Rhein, I )r. Carl Koch 
;uich an der I ler-sti-asse , ^le leht an sonui-en .\hhän-en unter Steunn. 



412 



XYII. ramilie. Salticoidae Thorell. 

1. (iattuni;: Salticus Lativillc. 

Salticus formicarius De (icer. 

Tat". XXXIX, Fiy. (307. A 9 vun oben •',!, I! l\i>i^ync, C WinlLileil) des , ,' '/i, D rechter (j 

Taster von aussen, 
(lanze L.än.tie 5' 2, 4- V-j mm, die Mandiheln 1 ' •_. mm. 

9 Vorderleih oben: Der Kopf ist stark erli(iht und durch eine breite und tiefe l'urche 
von dem al)schüssi^en l^ücken abj^esetzt, (he h'arlie des Koptes ist an dvn Seiten sehTiu rot- 
braun, (he der K()i)fi)latte schwarzbraun und der liintere Teil (l(.-s Kopfes, \(>n den .\u.i;en bis 
ans Ende, ^eU) mit l)raunen Üo^enlinien xon den Seiten ^eL;en (he .Mitte zu A; der ganze 
X'orderleil) ist schwarz umsäumt. I )as eiftirnuge, sehr schmale und beiderseits zugespitzte 
15rustschild ist geh), (hmkeR)raun fein umsäumt, (he Man(hbeln, Ahi.xillen und Lipi)e sind dunkeb 
braun, die .'! ersten Tastergheder (hmkelgelb, (he 'J letzten k(.'ulentormig \ erbreiterten schwarz, 
(he Füsse gelb, die \'ortarsen 1 schwarz und die andern ( dieder bis auf die reingelben Tarsen, 
am Anfange- und Knde mehr oder weniger bri'it, schwarz eingefasst. 

1 linterleibsrücki'n ist im ( nunde trübgelb; am Xdrderrande stehen seitlich '_' schwarz- 
braune üogenflecken, darunter '_' I '.og(.'nlinien, an '_' schwarzbraune hdecken des Bauches an- 
schliessend, dann folgt ein schwarzbraunes, breites (Juerband, darunter ein ebensolcher üogen- 
streif und eine braunschwarze Partie oberhalb der Spinnwarzen. 1 'ieses ist die Zeichnung 
bei sch()n ausgefärbten d'ieren, bei ^ ielen ist sie jedoch verwischt imd auch (he (irundtarbe 
bald mehr ins lilas.sgrau, bald mehr in rein ( ielb übergeheneh Der ]5auch ist triibg(.-lb, die 
Seiten bis an die Spinnwarzen imd ein keilförmiger Streifen über diesen sind schwarz, die 
K]Mg\ne besteht aus 'J l)ohnenf(irmig(,'n, hellen ( )ffnungen, die rothraun, fein umsäiunt sind, 
die fast runden Stigmendeckel sind schwärzlichbraun, (he oberen tmd unteren Spinnwarzen 
braun, die mittleren gelb, die unteren, konischen, doppelt so stark, als die oberen cylin(h-ischen. 

_■. X'orderleib ist gefärbt und gezeichnet wie das ', , nur etwas dunkler. Die ausser- 
ordentlich langen und starken Alandibeln sind braim und oben fast ganz tlaeh, die ebenso 
langen Klauen tragen einen nach vorn gerichteten Zahn 1 ). 

Hinterleib ist im Allgemeinen el)enso ge/zeiclinet wie beim _9 um- (Umkler imd manch- 
mal nimmt die schwarzbraune Färbung den gr()sseren Raum ein; der Hauch ist dunkelitraun 
mit schwarz gestrichelten Seiten. Die Füsse sind wie beim 9^ ""i' die Schenkel des 1, l'aares 
sind stärker als die der andern und fast ganz schwarz, die 2 ersten Tasterglieder L^elbbraim, 
die 3 letzten schwarzbratm. 

Fundorte: Zimmermann fand diese Tiere in Nassau, 1 )alil m Xorddciitschland, Karseh 
in Westfalen und liertkau bei Üonn und im Siebengebirge (häufig), an leuchten Stellen unter 
Steinen, Karsch ie.'doch im Aloose der Wälder zwischen Ameisen lautend. 



— 4i:^ — 

IL ( rattiinL; Synageles Simon. 
Synag-eles veiiator lue. Leptorchestes I.. Koch u. A. 
Taf. XXXIX, l'"i.-. GON. A ' vnn ..lu-n ■ ,, M l-.pi.L^ync-, ( ' rcTlUrr Taster v..n aussen, D von oIkmt. 
( lanzc I Awv^c ] 4 ' :;, ,'! ' ._. mm, 

\'Mr,k-rlril. ,,l„n <lunkril)raun, dir .lurrli c-ine weisse Linie ah-e-ren/ir Koptplatte 
ist dunkler als <ler Riieken. 1 );is l,in.-e , sehmale, spit/ovale ISrustsehild i>t dunkelbraun, 
die Alandiheln smd hraim , heller als der Riuken , Maxillen und Lippe braun, beide am 
k'.nde breit hell umsäumt. Da-, 1. l'iis.sp.aar i^t dopprlt so stark als .He and.'rn un<l braun, 
<lie :; andern hellbraun, II. und 111, ist ,an den Schenkeln, Knieen, Schienen und X'ortarsen 
\orn st-hwar/ -estreift, das II. sowohl \orn als hinten, diese Streifen sind jedoch nicht un- 
bedingt \orh,inden, sondern k.mnen hie und da einem ( diede ü'hlen. 

llmterleibsrücken ist in der vorderen Hälfte hellbraun, m der hinteren dunki-lbraim, 
M'ier iiber der Mitte zieht sieh ein weisses, und darunter, weniger deutlich, '_' -eibliche 
Lander, der Lauch ist iiber der Spalte hellbraun, die Kpi-yne schwarzbraun, unter der Spalte 
erst -eil), (kann allmählich ins Lraiine iiber-vhend ; die Spinnwarzen sin<l -dl) oder ht-llbraun. 
ist m allen Teilen -cLirbt und bezeichnet, wie das ' . An dem \\ . 'I'aster-liede be- 
tin(k-t sich aussen ein nach unten -eboocner, kleiner schwarzer Ilaken , \\\m\ am Kolben- 

deckel vorn eine starke helle Lorste \- \. 

Lundorte: Koch fand diese Art bei Xürnber- (sehr selten i, /imm.rmann in Xassau, ich 
selbst bei k:ms an ( lartenmauein und bei Ltorzheim in den Wember-x-n an Steirmauern; die 
Tiere waren im Mai -csidTlechtsreiL (X'ielleicht auch schon iVüher.) 

Synag-eles liilarulus ( . L. K. Leptorchestes Lenk, Salticus L. K , Dahl. 
Taf. XXXIX, IT-. G\)IK A , von oben ', ,, L k:pi-\ ne, C rechter d'.aster von aussen, I ) von oben. 
Ganze l.än-e C 4, ,'!','-.. mm. 

, \ orderleib oben : braun, schwarz umsäumt, die Koptplatte ist schwarzbraun und durch 
eine weisse (jiierbinde hinten .am Rücken ab,-e-renzt. Das lan-eiformi.-e Lrustschihl ist 
-länzend dunkelbraun, M.andibeln, .\la.\ill.n un<] l.ii.pe sind braun, die L' ersten Tasti'r-heder 
liraiin, die .'i amK-rn (died.r -elbweiss, ;m den Lüssen I Schenkel und Kniee braun, die an- 
dern (,lie<lrr -elb. An 11- IX' sind auch die Kniee -eil. und nur <lie Schenkel braun, all.' 
(die. 1er, ausser .leii Tars.n, sm.l \..rn und hinten, .La' l.an-..' na.di sehw arz-estreift . 

llmt.rleib ist überall braun mit sehw arzlich.Mii .\ntlu-.-, auf <lem Riudx.ai etwas oberhalb 
der Mitt<- steht cm bn it.'r weisser L. .-.nstreiteii, ,|rr an .len Seit.ai d.'s Lauches \erlautt, 
die l-;pi-yne ist schw.arzbraim in hellbraun. 'm L.l.le. X'.m <len Spinnwarzen sind die .iberen 
dunkelbraun, lan-beh.aart un.l \i.l kürz.r und schwäch.-r, als die unfren hellbraun. -n. 

ist -.'färbt und -ezeichn.t wi.' .Las , nur etwas dunkler. .\m \\ Taster-Iiede 
befindet sich .in klein, r L.irts.atz, .l.r in .inen scdiwarz.ai I kak.ai en.l.-t. 

Lun.|..ri.'; Koch tand .li.'se .\rt b.i Xürnber- (sehr s.-lt.aii, D.ahl in X. >r.ldeuts(dilan<l, 
Lca-tkau bei L..nn |häuh-|, ich selbst bei Lt.irzheim ; Koch land s.ane Tiere im ( .rase, udi an 
Debüsch un.l ein.r I l.vk.' am W al.lsaum.', w äilnvnd Lerlkau ,li.' s.ani-en an s.,nni,-<'n Darteii 
mauern un.l Lrett..rw änd.n tand Di.' Ti.r.' sind v..n März an -.'schlechtsr.'if zu lin.Ien. 



414 



111, riattunL;- : Chalcoscirtus r.citkau. 

Chalcoscirtus infimus Sim. = Heliophanes atratus Thur. (Type.) 

Tai". XXXIX, FIl;. 610. A ? xon nhcn '' ,, I! Kpi^xnc, C" rechter , -. Taster von aussen., i ) von oben. 

(7an;^e Lcän^'e ': .'!, L" o mm, 

9 X'orderleil) ol.)en : dunkelbraun, die Kopfplatte, bis hmter die Au.^on, srhwarz. Das 
nrustschild ist dunkel- bis schwarzbraun, die Alandibeln und Maxillen sind l)raun, die Lipjte 
dunkelbraun, die Taster hell-elb, die lAise -db nut braunen Schenkeln. 

Hinterleibsriicken ist schwarzbraun, gelblich tein ,L;erieselt, der liauch an den Seiten 
wie der Kücken, das breite Mittelfeld braun nut schwärzlichem Anfluge, die h'.pi^yne rr)tlich- 
braun in trübj^elbem Felde; die Spinnwarzen sind yrauschwarz. 

ist fast i;anz schwarz oder schwarzbraun, auch die Füsse, bis auf die hellgrauen 
Tarsen. Am 1\'. Taster^liede befindet sich ein verhältnismässin' ;4rosser I'dn^erforsatz ; der 
I\oli)endeckel ist ausserordentlich lan^, so laut;- als das II. Taster,sj;iied und wird, \ on der 
liasis i^e.^en das iMide zu stets heller. 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in Xassau an Kalkfelsen nicht selten, Kertkau 
in di.'r Khi.'inproxinz. 

I\". TiattunL;; Heliophanes C. 1.. Koch. 



li^L-lb 



-'11 citruneiiü-elb. 



inkflbraun -e^truitt 



.liiiiki I- imlrn liL'UlMaun, Knici- und 

Sdiienrii .il.tn und unten lit-llbraun, 

an den Seiten dunkelbraun gestreift, 

II -V hellbraun, dunkelgestreift. 

alle Glieder gelb, I und II an Schenkeln, 
Knieen und Schienen vorn schwarz 
gestreift, III an Hüften und Schenkeln 
hinten schwarzgefleckt, V an Hüften 
gefleckt , Schenkeln vorn oben und 
hinten, an Schienen nur hinten ,schwarz 
gestreift. 



der hellhraur 



len, Schiene 
,>der ireHeck 



eigt auf der 
■('mnungunil 
n dunklen : 
le Lamellen 



trennte, 
efasste, 



zeigt aul der S 



gewölbt (Jue 
breit, sonst : 



l.alte 
ist so 



paliigici/ii.\ 



»raun, zeigt auf der Spalte 2 flache, uben 
leicht gerundete Queröffnungen, die von 
einem braunen gewölbten Deckel grössten- 
teils bedeckt sind 



iunkelbraun, bestellt aus 2 auf der Spalte 
liegenden, länglichrunden, wulstigen Teilen, 
die vorne eine Öffnung haben 



raun in trübgelbeni l-\ld. 
über der Spalte belindli. 
Öffnung, die von einem 
wölbten Deckel bedeck 
ist von e i n <■ r il u n k 
gefasst 



I un.l 11 liraun, III \' 



allu Glieder gelb oder braun und 
Ausnahme der Hüften oben sei 
an beiden Seiten breit scliwarz sjest 



Der Fortsatz unter dem II. Tas t er-:l !.■ d r ond, 



enie nach niuen gebogen,- Spitze C ; d 
it aussen, mitten 1 Auslnichtnnii- mit 






igen Tri 



ni enie (iabe 
als der kurze 



mtere, \uid rt\\\ 
i-neigt ist. 






niiien hellen, am Kiide abi^estutzten und vnrwiirts 
gerii liteten -. ■ , und einen kurzen dunklen, liaken- 
trirmig nacli .lussin ü;iboL;"enen l-'ortsatz v v . . . tluhins. 

chart gespitzten und vorwärts geriehteten v v, und 
einen kurzen, naeli unten gebogenen Fortsatz . . fala^ialtiK 



nipr. 






Ihtvit^i-'.-. 
Camhruly,,- 



■genen Fnrts.it/ 



Heliophanes dubius ( . I.. K. 

Tat". XXXIX, l'io-.61]. .\ " von oben ' i, W l^pi^yn«', C linker ' Taster xon ;uis.srn, D von unten. 

(ianze l.änoe .: l)is S, 4 mm. 

', \'oi-(l(rl(il> ()l)in ; Die I\(i])ri)latte' ist .seliwar/, die Riickenmitte dunkelbraun, die .Seiten 
sind helihraim, der L^an/e Rand ist bis an die .Xu'^en von einer sehwarzen Leiste einj^et'asst, 
über der sich ein weisser Haarstreifen hinzieht; der -anzc X'orderleii) ist mit teinm, grauen 
Haaren bedeekt. Das kleine llrustsehild ist seliwarzbraun, die .Mandil)eln sind last schwarz, 
die Ma.xillen und Lippe dunkelbraun mit -elblieher .Spitze, die L' ersten 'i'aster-heder dunkel- 
braun, die :\ letzten blassbraun, die ITisse braun. Schenk. T Km'''' und Sehi.Mien oben sehm.al 
und an den Seiten breit, dunkelbraun L^.'streift. 

l!interleil)srücken ist dunkel-raubraun, der L.auch braun, beide mit weissen Härchen 
l)esetzt, die l^i)io_\-ni- ist schwarz \\\\<\ die Spinnwarzen sind schwarz und br.aun Ljestreit't. 

ist L^e'zeichnet wie das , nur dunkler. .\m 11. Taster-liede bi'tindid sich unten eine 
Ausbuchtung; od,r ein k'ortsatz, dessen \'.\mV- seliarl' hakentVirmiL; nach unten ^ebo^en ist und 
am l\-.(rliede em kleiner dunkler y y, und em \i.'l län-eivr, heller h'orts.atz 

l'iindort.- Koch fand diese .\n bei NiimbeiL;, nicht selten, /.immermann in der Lausitz 
und m Nass.iu, Üertk.iu m der kheinpro\ inz, ich selbst i)ei k'.ms; die Tiere leben auf Föhix'n 
und Lichten und sind \ oni M;u ,in '■oschlechtsreif. 



416 



Heliophanes patagiatus Thor. 

Taf. X[^, Fi;^. 61^. A V von oben V, , IJ KpiMviic, C rechter Taster von aussen, 1) Hnker 

von unten, 
(janze I.än^'e 9 ""fl r'.' >'^ ^'i mni- 

9 \'orderleib olien : Die Kopfplatte ist schwarzbraun, die I\ückenmitte l)raun, die .Seiten 
liellbraun mit schwar/ein^etasstem Rande. Das lirustschild ist dunkelbraun, die Mandibeln 
sind dunkeh-ötlichbraun, Maxillen und Dippe braun, heller als das Ürustschild un<l mit breiten, 
hellen .Spitzen, die 2 ersten Tasteri^dieder brrum, die 3 andern hellgelb. An den Füss(;n sintl 
die .Schenkel I oben dunkel-, unten hellbraun, Kniee und .Schienen (»ben un<l unten hellbraun, 
an den Seiten dunkelbraun, die 'l'arsen ,!.(anz hellbraun; die andern Fiisse sind hellbraun, alle 
Schenkel oben, die Fniee und .Schienen an den .Seiten dunkelbraun ijestreift. 

Ilinterleibsrücken ist schwärzlich^rau, gelblich fein geädert A, der IJauch an den .Seiten 
wie der Rücken, das Mittelfeld braun mit 'J grossen, hellen bdecken xor den Si)innwarzen, 
die Fpii^yne hellbraun mit schwarzbraunen 1 .eist(-n ; die unteren Spinnwarzen sind braun, die 
oberen .schwarz. 

,9. Der Vorderleib ist wie l)eim 'T , nur manchmal etwas dunkler, die Maxillen und Lipi^e 
haben nur j^anz feine helle .Spitzen. 

Hinterleib ist wie beim /, (Wter mehr ins .Schwarze ziehend, die 'l\aster sind braun bis 
dunkelbraun, der Kolben meist dunkler, als die andern (dieder; am 11. ( diede befindet sich 
seitlich ein nach unten ^gerichteter h^ortsatz, dessen .Spitze schwarz und nach innen zu um- 
.L;X'bo.<4-en ist, das 111. (died hat aussen, in der Mitte eine Ausbuchtung-, deren Spitze absteht 
und am IV. Gliede befindet sich aussen ein spitzer heller .^rader, und darunter ein kleinerer 
(hmkler, L,febogener Dornfortsatz w 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in der Fausitz, und das lierliner Museum besitzt 
sie ausserdem noch aus dem Riesen^ebir^'e. 

Heliophanes cupreus Walck. 
Taf". XF, Fii^. Gl,']. A 7 von oben •', 1 , Fl] ICpi^vne, C rechter ' Taster von aussen, D linker 

Taster \'on unten. 
Ganze Fan,ij;e V <'> ' .j, r 4 mm. 
9 Vorderk.ib oben; Die Ko])f"platte ist schwarzbraun, der Rücken dunkelbraun, quer 
hinter der Koptplatte und schräg" unten am Rücken stehen ,'!, aus hell,L;rauen Haaren L;ebililete 
Streifen A. Das lirustschild ist schwarzliraun, die Mandibeln sind schwarz, Maxillen und Fippe 
dunkelbraun mit kleiner ,-;vll)er Spitze, die Taster hell citronen-elb, die JMisse -vlb, 1 und II 
an Schenkeln, Knieen und Schienen xorn sidiwarz yestrt'ift, 111 an den Hüften und dem 
Schenkelende hinten schwarz gefleckt, I\' an den Hüften oben schwarz gefleckt, an den 
Schenkeln vorn, oben und hinten, an (U.n .Schienen nur hinten schwarz L;estr(Mft. 

1 linterleibsrüekt'n ist heller oder dunker bi-;um mit -grauen Ilaaren bedeckt und pr.icht- 
voll metallisch schillernd; LM'aar.' heller fdecke, oft auch ein 1 'aar weisser (Juerbmden, sowie 
eine breite weisse Fintassun^- des oberen Rückenrandt.-s, sind nur an b-ischen Tieren deutlich 



— 417 — 

bemerkbar A, denn es stossen sich die Haare dieser Tiere sehr leicht ab und somit ver- 
schwindet die anj^regebene Zeichnung mehr oder weniger, ja zuweilen ganz. Der Üauch ist 
braun wie der Rücken, mit 2 hellen, runden Flecken vor den Spinnwarzen, die l'".i)igvne ist 
klein und unregelmässig gebaut, unfl so deutlich wie I'ig. 15 selten, sie besteht aus 'J flachen, 
hellen Öffnungen , über denen ein gewölbter Deckel liegt, der '2 schwarze S])itzen \- v hat. 

Die unteren Spinnwarzen sind von der Farbe des Hauches, die oberen schwarz. 

(j ist auf dem Vorderleibsrückcn schwarzbraun, auf dem Ibnterleib schwarz, überall 
mit grauen Haaren bedeckt. Am II. Tastergliede berindet sich ein nach unten und aussen 
gerichteter, am Knde stumpfer Auswuchs C und am W . Gliede '2 Dornfortsatze, von denen 
der untere tlünn und ganz schwarz, der obere an der Basis \iel stfirker und braun, sowie 
hakenförmig gegen den unteren gebogen ist. An den Füssen sind mi-istens alle Cdieder, bis 
auf die Tarsen, schwarz gestreift. 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, in manchen Gegenden ist 
sie häufig (Nassau, Pforzheim), in andern sehr selten (Nürnberg); sie lebt hauptsächlich an 
Steinmauern, an warmen sonnigen Stellen, aber auch auf Gebüsch am W'aldrande und an 
Feldhecken und ist \(>m April an geschlechtsreif zu rinden, wd die Tiere noch, oft beide 
Geschlechter zusammen in einem Gespinnste unter warmliegenden Steinen angetroffen werden. 

Heliophanes flavipes Hahn. 

Taf. NL, Fig. 614. A C von oben 'v i , K Epigyne, C rechter (^ Taster von aussen, D von unten. 

Ganze Länge 9 -^ '/•-', c< 3 ' ^ mm. 

9 Vorderleib oben: Die Ko])tplatte ist schwarz, die Mitte des Rückens braun, dessen 
unterer Teil und die Seiten sind (lunkelbr:um, alles prachtvoll metallisch glänzend. Das kleine 
eiförmige l'.rustschild ist schwarzbraun, die Mandibeln sind dunkelbraun, Maxillen und Lippe 
braun mit breiten gelben Spitzen, die Taster sch()n citronengelb, die Füsse gelb oder hell- 
braun, an 1 und II die Schenkel und Kniee vorn, III vorn und hinten, an l\' die Schenkel 
vorn, hinten und oben, Kniee oben und Schienen hinten stdiwarz gestreift (xler gefleckt; bei 
besonders dunkel gefärbten Tieren sind die Schenkel fast ganz dunkelbraun und an den andern 
Gliedern die Streifen sehr kr;lftig ausgeprägt. 

HinLcrleibsrücken ist dunkelgraubraun, oben imd an den oberen Seiten von einem hell- 
grauen Haarstreifen umrandet, der l'.auch braun, die F,pigyne dunkelliraun ; die oberen Spinn- 
warzen sind schwarz und die etwas kürzeren unttri'U braun. 

(^ . Das ganze Tier sieht fast schwarz aus. I)c-r X'orderleib obe-n ist wie beim V, nur 
dunkler, das Brustschild schwarz, die andern Teile wie beim 9- 

Hinterleibsrücken ist schwarzbraun oder schwarz, mit feinem iK-llgrauen I laarsaume, der 
Bauch und die gleichlangen Sijinnwarzen dunkelbraun. .\n allen k^iisst-n sind di(> Schenkel 
dunkelbraun, Kniee, Schienen und X'ortarsen hellbraun, dunkelbraun gestreift und die Knd- 
tar.sen hellbraun. Am 11. Tastergliedi' berindet sich ein am Knde gegabelter Auswuchs und 
am I\'. (.diede L' Dornfortsfitze, von denen der untere kurz, sjiitz und schwarz ist \- v, der 
obere gebogen, \iel grosser und braun mit weisslicher Spitze ist z z; der kjndringer w ist 
stark und lang. 



Znolog.ca. Htl 



— 418 — 

Fundorte : Auch diese Art ist über !j;anz Deutschland verbreitet ; sie lebt an sonni_<,ren 
Stellen am und im Walde auf Gebüsch und Bäumen, im Frühjahre aber, wie die vorige Art, 
auch unter Steinen und ist ebenfalls vom April an geschlechtsreif. 

Heliophanes Cambridgei Sim. 

Taf. XL, Fig. 615. A 9 von oben 'Vi, B Epigyne, C linker q{ Taster von unten, D der gegabelte 

Auswuchs von oben. 
Ganze Länge 9 5 '/o, (J 4 mm. 

9 Vorderleib oben: Der Kopf ist schwarz, die Mitte des Rückens dunkelbraun, dessen 
unterer Teil und die Seiten hellbraun, Kopfplatte und Rückenmitte sind grau behaart und 
auf letzterer häufig 2 breite hellgraue Ouerlinien A. Das Brustschild ist trüb dunkelbraun, 
die Mandibeln rotbraun, Maxillen braun und die Lii)i)e dunkelbraun, letztere beiden mit gelben 
Spitzen, die Taster sind blassgelb, die Füsse gelb. 

Hinterleibsrücken ist graubraun, oben von einer breiten hellgrauen Haarbinde eingefasst; 
jederseits über den Spinnvvarzen steht ein hellgrauer Fleck und oft auch stehen schmälere 
und breitere, helle Ouerbinden auf der Rückenmitte A. Der Bauch ist ebenfalls graubraun, 
aber heller als der Rücken, mit 2 hellgrauen Flecken vor den Siiinnwarzen, die Epigyne braun 
in trübgelbem Felde, die Bauchspalte ist von einer braunen Chitin leiste eingefasst 
und die sehr dünnen und fast gleichlangen Siiinnwarzen sind an der IJasis grau, am Ende 
schwarzbraun. 

(J. Die Zeichnung gleicht der des 0, jedoch die Färbung des ganzen Tieres ist viel 
dunkler, so dass die Füsse z. B. braun mit schwärzlichem Anfluge sind. Am II. Tastergliede 
befindet sich auswärts und nach unten gebogen ein breit gegabelter und gehöhlter Aus- 
wuchs y y, sowie am lY. unten ein kleiner schwarzer Haken . 

Fundorte: Zimmermann fand diese Art in Nassau und Bertkau am Rhein {Hammerstein), 
unter Steinen. 

Heliophanes muscorum Walck. = aeneus Hahn 

Taf. XL, Fig. 616. A 9 von oben ^'i, B Epigyne, C rechter J Taster von aussen, D von unten. 

Ganze Länge 9 6, (^ 5 '/ä mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, der Rücken schwarzbraun mit einer 
feinen weissen Haareinfassung am Seitenrande A. Das schmale, unten spitze und oben breite 
Brustschild ist schwarzbraun, die Mandibeln, Maxillen und Lippe dunkelbraun, letztere beiden 
mit hellgelben Spitzen, die 2 ersten Tasterglieder braun, die andern blasscitronengelb, die 
Füsse gelb oder hellbraun, alle Glieder, ausser den Hüften und Endtarsen oben und an beiden 
Seiten schwarz gestreift, die Seitenstreifen sind oft sehr breit, die oberen schmal. 

Hinterleibsrücken ist schwarz oder dunkelgraubraun mit gelbbraunen oder olivfarbigen, 
schillernden Härchen dicht bedeckt, mit einer weissen Haareinfassung oben und 2 leuchtend 
weissen, runden Flecken oberhalb der Siiinnwarzen A ; der Bauch ist an den Seiten wie der 
Rücken gefärbt, in der Mitte kaffeebraun, die I^iMgxne rötlichbraun. Die kürzeren unteren 
Spinnwarzen sind braun, die längeren oberen schwarz. 



41 '.' -- 

I /' ist !^etarl)t wnt] '^czcwhnvi \\\c das ''_■, . Das II. Tastcfi^licd hat einen {^rossen, nach 
unten i^eho^enen spit/en Fortsatz, dureli dessen hraunc Aussenlarbe ein sehwar/er Kern 
sichtbar ist, das \\\ ( ihed hat L' 1 Jorntortsätze einen unteren schwarzen y y und t-inen oberen 
braunliehen z z. 

iMmdorte: Koeli fand diese Art bei Xürnl)er.L;, I )ahl in Holstein, Hertkau beillonn, ich 
selbst bei Ihimbur- und l'torzheim; sie lel)t unter Steinen und ist vom April an ;^eschlechtsreit'. 



\'. (iattun^;: Epiblemum lU-ntz. 



Das Hnistsc 



l und 11 an Hüften und SchL-nkcl ^elli, am 
Eiule -,chwarzl)raun nxticLkt , die andern 
(dieder hellbraun, Kniee, Schienen und \'iii- 
tarsen an den Seiten ilunkelbraun sjelleckt. 
III und IV i;elb, dunkelbraun geringelt. 

alle liellbraun, Schenk,! am Ende dunkel- 
braun -^erinscelt, Kniee und Schienen an d^n 
Seiten dunkelbraun getleckt und X'ortarsen 
am Anfange geringelt. 

alle gelb oder hellbraun, dunkelbraun ge- 
ringelt, die Schenkel und Schienen am An- 
fange und Ende, Kniee und Vortarsen nur 
am Anfange. 



Die Kpigyne ist: 

rotlichbraun, eine grosse hufeisenför- 
mige Öffnung, in welcher dunkle, 
gegen einander gebogene Lei.sten 
stehen, die nben in kleine Knöpf- 
clien enden und weiss umsäumt 



.e liufeiseiiirirmige 
)llstandig leer er- 



:liwarzbraun , eine kleine hu 
förmige (Jftnung, in der wiedc 
ebensolche kleinere erscheint 



Das IV. Tastergl 



Das IV. Tasterglied hat aussen 



Das I\'. Tasterglied hat 
absteht C D. Das 



•n 


aut den KoUundeckel geneigtei 


. breiten, 1 


ohlen 


I. 


(dicd ist halb so lang als das 


1 . . . . 




in 


en langen, breiten, plumpen, lio 




t u m 1 


D. 


Das III. Cdie.l ist cn Drittel s 


. lang als 


las 11 


eil 


en schlanken, hohlen und st i 


mpf ver 


I a u f 


d 


ist hall> so lang als das 11 . 







• n d e n Fort- 



Epiblemum scenicum * 1. 

Tat'. XL, Fi.L(. 617. A ] von oben '' ,, l! I{pi,L;_\ne, C ^-■' von oben ' ,, D rechter ^, Taster von 

aussen, \i W . Glied von unten. 

(ianze I.äns^e C 7, r^" 6 mm. 

O X'orderleib oben; Der Grund ist dunkelbraun mit weissi'U I laarlinien an den Seiten 

und ebensolchen h^lecken auf dem Kopfe .\. Das Ürustschild, die Alandibeln und I.ipjie sind 

dunkelbrriun, die Maxillen braun mit -ell)er Spitze, die 'l'aster i.;elb. An den l'Tissen sind 

bei I und 11 die Hüften und Sehenkel -elb, am Kml- sehwarzbraun j.,H'fleekt, die übri.^vn (ilieder 

hellbraun und die Kniee, Schienen und \drtarsen an den Seilen dunkelbraun gefleckt, 111 und 

IV sin.I -elb, dunkelbraun -erin;^eh. 

llinterleibsrücken ist dunkel^ranbraun, mit l)reit<ni \ on weissen Haaren i^ebildeten X'order- 
rande und .'; I'aar ebensolchen breiten SeitenstrciUn .\, der Üaucli an den Seiten dimkel^rau- 
braun, in der Mitte hellbraun, die l'".iM-\ne rotlichliraim und die Spinnwarzen sind dunkc-lbi-aun. 



— 420 — 

pf ist i:;ezeichnet wie das Q, aljer von dunklerer Grundfarbe, die Mandibeln sind 
ausserordentlich lang, weit vorstehend, wenig geschweift und am Anfange doppelt so 
stark als am Ende. Am Taster ist das II. Glied gebogen, das 111. kolbenförmig und halb 
so lang als das II. und das IV. hat einen gehöhlten, spitz verlaufenden und gegen den Kolben- 
deckel gerichteten Fortsatz D E. 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet ; sie lebt unter Steinen, Baum- 
rinde und ganz besonders an sonnigen Mauern, in deren Ritzen die Tiere sich leicht verbergen 
können ; sie sind im Mai geschlechtsreif. 

Epiblemum tenerum C. L. K., Thor. = zebraneum C. L. K., 1.. Koch. 

Taf. XL, Fig. 61 S. A 9 von oben -'/'i, B Epigyne, C rechter ^-;' Taster von aussen, D von unten. 

Ganze Länge 9 5, (j 3\-j mm. 

Q Yorderleib oben; Der Grund ist schwarzbraun von grauen Haaren dicht bedeckt, die 
am Rande 2 helle Streifen bilden, welche aber nicht bis ans Ende des Vorderleibs reichen, 
und auch auf dem Kopfe keine so deutlichen Flecken bilden wie bei der vorigen Art A. 
Das Brustschild, die r\Iandibeln und Lippe sind schwarzbraun, die Maxillen dunkelbraun und 
die Taster gelb. Alle Füsse sind hellbraun, die Schenkel am h'nde dunkelbraun geringelt, 
Kniee und Schienen an den Seiten dunkelbraun gefleckt und die Vortarsen am Grunde dunkel- 
braun geringelt. 

Hinterleibsrücken ist dunkelbraun mit breiten grauen Seitenlinien, die weniger abstechen 
als bei der vorigen Art, da der ganze Rücken mit feinen grauen Haaren bedeckt ist, der 
Bauch ist dunkelbraun an den Seiten und braun in der Mitte, die Epigyne l)raun und die 
Spinnwarzen sind dunkelbraun. 

,-f ist gezeichnet wie das 9, fi'jcr viel dunkler gefärbt; die Mandibeln sind verhältnismässig 
kürzer und stehen bei weitem nicht so wagrecht vor wie bei der vorigen Art. Am Taster 
ist das III. Glied kaum ein Drittel so lang als das II. und viel dicker als dieses; der Fortsatz 
des IV. Gliedes ist breit, plump und abgestumpft und reicht bis zur Mitte des Kolbendeckels C D. 

Fundorte: Auch diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, aber überall viel 
seltener als die vorige, mit der sie Aufenthaltstellen und Entwicklungszeit gemein hat. 

Epiblemum cingulatura Panz. 

Taf. XL, Fig. 619. A 9 von oben V,, B Epigyne, C rechter (^' Taster von aussen, D von unten. 
Ganze Länge 9 5 ' •), ,^' +^;i mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarzbraun, der Rücken dunkelliraun ; lu'llgraue 
Haarstreifen ziehen sich längs den Seitt'u und ebensolche Haarflecken stehen auf dem Kopfe A. 
Das Brustschild ist braun liis dunkell)raun, die Mandibeln sind dunkelbraun, die Maxillen braun 
ohne helle Spitze, die Aussenseite jedoch meist dunkler als die Innenseite, die Lippe am 
Grunde schwarzbraun, im oberen Teile jedoch braun wie die Maxillen, die Taster gelb, die 
Füsse gelb oder hellbraun, dunkelliraun geringelt, die vSchenkel und Schit-nen je 2 mal am 
Anfange und Ende, die Kniee und X'ortarsen je 1 mal am Anfange. 



+LM — 

1 lintc-rlcibsriickt'n ist im Cirundc hrllcr (kUt dunkk-r Ijraiin, ,^i;iii lichaart und mit sehr 
hrrittn, hcllL;"raiR-n Haarbindcn am AntariLje und an d«.-n Sritcn A, so dass manche Tirre i^rau, 
mit i>rauncn, amk-rc \vic(k'r umL;('krhrt l)raun mit grauen lündcn rrschcincn ; (k'r l)auch ist 
an (k-n Suiten braun, Ljrau behaart, in der Mitte einfarl)iL; l>raun, ihe Epigyne scliwarzbraun 
und (he Spinnw ar/en sind l)raim. 

hat (He L^kaehe 1 laar/eiehmmi; wie (his -, ist abir an ahen Teikai (hrnkku" gefärbt. 
Die ;\lan(hbeln sind sehr stark l; es (,• h \ve i f t , weit vorstehend und am Knde fast so stark 
aks am Anfan,L;e. Am I\'. TasterL,diede befinfk't sich ein ]ihuni)ei-, etwas nach unten '^e- 
neii^'ter unil schraL^ abgeschnittener sehr weit abstehender h'ortsatz I). 

l-\mdorte : Auch diese Tiere sind ül)er ganz 1 )eutschland verl)reitet, :i\)cy üb(,'rall selten 
und nur Koch giebt sie, als I)ei Nürnberg häutig, an; sie lei)en an Afauern und Hanken, die 
(k'r Sonne ausges(.-tzl sind, sowie unter kiaumrinde, und selbst an [•^)hren hat Koch sie be- 
(.)l)achtet, Sie sind im April geschlcchtsreif. 



\d. ( iattung Pseudicius Simon. 

Pseudicius encarpatus Wakk. = Calliethera anibigua * ]..!<. = Epiblemum ambig'uum L Koch. = 
Warpessa pulchella Thur., Dahk 

Tat'. XL, l'ig. 6L'l). A ^ von oben '\, \'> Kpig\ne, <" " von oben ^ ,, D rechter r-^ Taster 

von aussen, I{ von ol)en. 
danzc Länge O 5, ,. -•■ nim. 

,-' Xdrderleib oben : Die weil hinter die .\ugen reichende K(_)pt"platte ist schwarzbraun, 
die Rückenmitte dimkelbraun und die Seiten über dem Rande grauweiss A imd C. Das Briist- 
schild ist dunkelbraun, die Mandilx.ln sind braun, Maxillen und Liii])e etwas heller braun, 
letztere mit grosser, dreieckiger, weisser Si^itze. Das erste und liei weitem stärkste Fuss- 
jxaar ist dunkelbraun, bis auf die gelben Kndtarsen, die andern Füsse sind braun, die Schenkel 
und Kniee oben hellbraun gestreift, während die .Schienen am Anl'ang und Fnde, die beiden 
Tarsen nur am Anfange, schwarz geringelt sind; die Taster sind, bis auf das K.'tzte Cilied, 
welches liraim ist, helll^raun mit langen weissen Haaren, nicht s(_'hr dicht, besetzt; am W (jliede 
befindet sich aussen ein kurzer, plumper, daumenförmiger und nach unten gebogener l-'ort- 
satz ■ , der wiederum unten einen dreieckigen Dorn trägt. An den Genitalien fallt der 
sehr grosse, nach hinten gerichtete Samenbehälter y v auf", an dessen Fnde sich der ktn-ze, 
aber kräftige Eindringer z befindet. 

I linterleibsrücken ist hell bräunlichgelb mit schöner, schwarzbrauner /.eichnunj^ A C", der 
Pjauch an den Seiten schwarzbraun, hell gestrichelt, das br(.Mte .Mittelfeld wcissgelb und in 
diesem ein breites braunes Band, von der S|)alte zu den schwarzbraunen Spinnwarzen. 

9 ist am X'orderleib ganz wie das , ,', von den l'Tissen ist das I. 1 'aar braun, die an- 
dern 3 Paar sind hellbraun, die Schenkel •_' mal, alle andern dlieder I mal, am .\ntange, dunkel- 
braun geringelt und hie und da an den Seiten ;iuch dunkel gellcckt ; die Taster sind bräim- 
lichgelb, das II. (died mit eini-en fernen dunklen i'^lecken. 

Hinterleib ist im < Irunde ->ef;irbi, wie iieim •', nur ist die dunkle l'artie des Rückens 



intensiver schwarzbraun A, die Epigyne ist r()tlich und sonst der T^>auch und die Spinn- 
warzen, wie beim (^ . 

Fundorte: Von dieser ganz südlichen Art rtng Dr. L. Koch ein J' in seinem Hause zu 
Nürnberg, ein $ besitzt das Kgl. NaturaHenkal)inet in Stuttgart aus dem Württembergischen 
Schwarzwalde, Dahl fand sie in Holstein. 



YII. Gattung; Phlegra Simon. 

Phleg-ra fasciata Hahn. = Aelurops fasciatus Mge., L. Koch. = Ictidops 1 ick. 15ertk. 

Tat". XL, Fig. b2\. AQ von oben \,, H Fpigvne, C rechter q' Taster von aussen, D von oben. 

Ganze Länge ^ S, (J 5 mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, von dieser bis ans Ende des Rückens 
ziehen sich 3 dunkelbraune Längsstreifen, 2 hellbraune einschliessend; der Rand des ganzen 
Vorderleibes ist hellbraun. Das Rrustschild ist hellbraun, die Mandibeln, Ma.xillen und Lippe 
sind braun, letztere beiden mit lireiten, weisslichen Enden, die Taster und Füsse hellbraun 
oder lehmgelb, dunkelbraun geringelt und gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist grau oder gelbgrau mit '_' breiten dunkelJM-aunen Längsstreifen A, 
der Bauch trübgelb oder lehmgelb, die Epigyne rötlich; die unteren, längeren Spinnwarzen 
sind graubraun, die oberen, kürzeren schwarz. 

q'" wechselt ausserordentlich in Färbung und Zeichnung. Die vorherrschende Farbe 
am ganzen Tiere scheint schwarzbraun zu sein, und bei so gefärbten Tieren ist von der 
beim 9 angegebenen Zeichnung fast gar nichts zu sehen; bei heller gefärbten Exemplaren 
ist die Zeichnung des Vorderleibes, wie beim 9', die des Hinterleibes besteht meist aus einem 
hellen Mittelstreif, <ler oft nur stückweise vorhanden ist, und den dunkelbraunen Seiten. Die 
Fü.sse sind dunkelbraun, schwarz geringelt und gefleckt und am IV. Tastergliede befandet 
sich ein gegabelter Fortsatz , dessen äusserer Teil schwarz ist. 

Fundorte: Diese Tiere sind über ganz Deutschland verbreitet, aber eher selten, als 
häuhg; sie leben an sonnigen Waldrändern und Feldrainen auf Gras und niederen Stauden 
und sind vom April oder Mai an geschlechtsreit. 



VIII. Gattung: Pe/Ienes Simon. 



Fü; 



I fast doppelt so stark als 11, an Schenkeln, Knieen 

und Endtarsen braun, an Schienen und Vortarsen 

dunkelbraun, II— IV sind hellbraun, dunkelbraun 

fein ii;estreift. 

die Hüften und der untere Teil der Schenkel hell-, 
der obere dunkelbraun, Kniee dunkelbraun, Schienen 
in der ersten Hälfte hell-, in der letzten dunkelliraun. 



Die Epiiiyne ist: 

braun, eine schmale Länj^sspalte, die oben und an den 
Seiten von breiten, dunklen, unten hakenförmig nach 
aussen gebogenen Leisten eingefasst ist, neben welchen 

olien jederseits eine ovale Öffnung steht, die nur an 

der Innenseite von feinen Leisten begrenzt ist . . . ii'i;/i 

I.Uli, liliiiiun iiiul bestellt aus 2 eifi'irmigen, nebeneinander 
liiM.ii.lin unterin, und einer fast runden oberen 
("illiunu', .lie v..n siliwarzen Leisten eingefasst sind . /'//•/, 



423 



:\i,H 



A. nie Taster sinil liellt;rlli : am 1\'. Clirde ht-liniirt -,iili aiissin ein inässio; grosser, spitz verlaufender und 
etwas nach oben gebogener Fortsatz. 

H. Der Kolbendeckel ist am Anfange nicht gespalten. 

C. Hinter den beiden letzten Augen steht je ein dreieckiger, gelber Fleck nii^rocilialiis. 

k. Die Taster sind liraun: .im 1\'. CUiede befindet sich aussen ein sehr langer, breiter uiul grader l'"i)rtsatz. 
B. Der Knlhindeckel ist .im .Anfange in 2 Zaiifen gespalten. 

l". Hinter ihn beiden htztin .\ugen stehen keine Flecken tii[iu>iclahis. 

Pellenes nig-rociliatus 1.. Koch = P. Bedelii Sim., Bertk. Attus L. Kt.ch. 

Tat. XI,, I'^ii; ('.!''_', .\ , von iil)cn '' ,, ]'. lipiLiync, (" rechter ^-', Ta.stcr von au.s.scn. 

Cianze Län!..(e Q 6';2, ,-;' 4 mm. 

X'orderleih oben: Die Koptplattc i.st aussen schwarz, in der Mitte kupferbraun, der 
Rücken dimkelbraiin mit je einem (h-cieekii^en gelben Fleck hinter den letzten AuLjen und 
b(.'i l)escTnders lebhaft L^eh'irl'ten Tieren zieht sieh noch ein weisser .Streiten vom Stirnrande 
bis zur Kopfmitte .\, Das lirustsehild ist schwarzbraun, die i\Ian(Hbehi, Maxillen und Lippe 
sind br.aun, letztere beiden mit breitem weissen Innenrande. 1 )as 1. l-'usspaar ist fast doppelt 
so st.ark als das II., ,in Scdienkeln, Knieen und Tarsen l)raun, an -Schienen und X'ortar.scn 
dunkeliiraun; die andern Fiisse sind hellbr.aim, dimkelbraim, fein gestreift und die Ta.ster 
blasse,^-]!), fast weiss. 

1 linterleibsrücken ist heller oder dunkler braun mit schTiner weisser Zeichnunt^' A, der 
liauch .an den Seiten weisslich und br.aun schräg; i^fcstreift, in der Mitte blassbraun mit 3 braunen 
Läni,fsstreifen , die l^pii^^ryne braun; die untern S|iinnwarzen sind braun imd stärker als die 
dunkelbraunen oberen. 

ist gefärbt und i^ezeichnet wie das '?. Am \\ . Tastergliede l)ehndet sich ein dun- 
kelbrauner, an der -Spitze etwas aufwärts ijerichteter, fingerförmi,i;er Fortsatz C. Da die Zeich- 
nung bei diesen sehr schonen Tieren beständig zu sein scheint, so ist diese allein zur lk>- 
stimmung fast geniigend. 

I-Tmdorte : Zimmermann fand diese Tiere in der Lausitz, Lebert in .Schlesien, Bertkau 
bei Ingelheim a. Rh., unter .Steinen. 



Pellenes tripunctatus Walck. = Attus crucig-erus Walck.. Bertk . Dahl. Karsch. 

Taf. XL, Fig. 62,3. A 9 von oben^/,, B F|>igyne, C rechter (-{ Taster von aussen, D von oben. 

Ganze Länge C bis S'o, ^-z 6 mm. 

9 \'orderleib oben: Die Seiten und die Finfassung der Kopfplatte sind schwarz, die 
Kopfplatte selbst dunkel- bis schwarzbraun, schön metallisch glänzend und das hinter der- 
selben liegende Feld etwas heller Ijraun. Ikd manchen Tieren erscheint der ganze X'order- 
leib schwarz oder scliwarzbraun, mit weissgraucn Ilaaren dicht bedeckt. Das P)rustschild ist 
braun bis dunkelbr.aun, die Mandibeln sind schwarz, die Maxillen und Lii)pe braun bis dunkel- 
braun, die Taster gelbbraun oder hell rotlichbraun. An den l'Tissen sind diellüt'ten und die 
.Schenkel im grössten, unteren Teile hellbraun, das Fnde der -Schenkel imd die Kniee dunkel- 
braun, die .Schien<'n in der ersten Hälfti- braun, in der zweiten, wie auch tlie \drt.arsen. 



- 424 -" 

dunkelbraun und die Endtarscn liraun ; das I. und stärkste Fusspaar ist etwas dunkler, als 
die 3 andern Paare. 

Hinterleibsrücken ist hellbraun bis braun, dunkelbraun schräg gestreift, mit einer grauen 
Mittellinie und einer ebensolchen Ouerlinie im unteren Teile, die, wenn die vSeiten der letzteren 
verwischt sind, als Kreuz erscheinen. Der Bauch ist an den Seiten braun, das breite Mittel- 
feld hell- oder gelbbraun, die Epigyne rotbraun mit schwarzbraunen Leisten; die unteren 
Spinnwarzen sind braun, die oberen dunkelbraun. 

(-^ ist gezeichnet wie das 9, aber in allen Teilen dunkler gefärbt. Diese Art ist ausser 
an der Kreuzzeichnung, besonders daran zu erkennen, dass das IV. Tasterglied aussen einen 
sehr langen, flachen Fortsatz ■ hat und der Kolben am Anfange aussen in 2 breite 
Zapfen gespalten ist, die namentlich von oben sehr deutlich zu erkennen sind. 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt nach L. Koch und 
Dahl unter Steinen (im Jura) und unter loser Rinde alter Erlenstöcke, nach kJertkau im Grase 
und Haidekraut; ich fand sie am Waldrande und an sonnigen Stellen im Walde auf Gebüsch 
und Stauden. Die Tiere sind im Mai geschlechtsreif. 



IX. Gattung: Aitus Walckenaei 



Das B r u : 
sclliia i 



Feminac : 
D i e M a 



am Anfange dunkel- 
braun, gegen das 
Ende heller wer- 
dend u. mit grosser, 
fa.st weisser Spitze. 



;\m Anfan: 
gegen d; 



braun, 
Ende 
heller werdend. 



lehmgelb mi 
weisser Spitz 



hellt 
üerir 



Füsse sind; 



lunkelbraun 
1er üetl.ckt. 



raun, ilunh 



mn , dunkelbraiui 
geringelt. 



■aiui, diuikelbraun g 
ringelt (ider gefleckt. 



an den Hüften und den 
Unterseiten der Selienkel 
hellbraun, an deren Ober- 
seite und allen andern 
Gliedern braun. 



ni 



Epigyn. 



braun, eine grosse L ä n g s ("i f f n u n g a u t 
der Siialte, die unten von breiten, brauneu 
Leisten eingefasst ist, in denen jederseits 
ein grosser, schwarzer Fleck steht . . . nipicohi. 

ri'itlichbraun, eine ovale Queröffnung, 
die von Leisten eingefasst ist und in deren 
.Seiten je ein .schwarzer Fleck steht . . . Ilcn'colii. 

liraun, eine fast runde helle Öffnung, die 
durch einen braunen C'hitinstreifen in 2 Teile, 
von oben nach unten, geteilt wird . . . exipni.t. 

blassrot, eine schmale, a n k e r f ö r ni i g e 
()ftnung; das Mittelfeld des Bauches ist 
braun, an den Seiten und unten von 2 brei- 
ten, hakenförmigen Flecken begrenzt . . ^iitlalns. 



iden (Jueröttnung, 
aune , eckige Sai' 



raun, glockenförmig, durch die Mitt' 
gehen vim der Spalte aus 2 dicht anein 
ander stehende Leisten, auf denen 
2 kleine runde Samentaschen stehen 



lien 



hellbraun, besteht aus 2 aid der Spalte neben 
einander liegenden, schmalen, lialbmond- 
irirmigen Öffnungen saltator. 



425 



Das Bi 

s c h i 1 . 



^lloell. 



dunktlbraun mit 
.nittr, \veissu,lhci 



dlbgell) 



c;ell>, SchenkL-1 lunailani 
Ende breit geringelt, III 
und IV unten, am Anfange 
und mitten dunkelbraun 
gefleckt, am Ende ge- 
ringelt; alle Kniee 1 mal, 
Schienen und Vortarseu 
2 mal geringelt. 

gelb, Schenkel I am Ende 
dunkelbraun geringelt, 
II— IV an der Unterseite 
mitten 1 dunkelbrauner 
Fleck; alle Kniee, Schie- 
nen und Vortarsen dunkel- 
braun geringelt. 



hei 11 traun, dunkelbraun 
geringelt. 



raun, die Hut 

schwarz fe 

säumt. 



Mares: 

Das IV. T a s t e r g 1 i e d hat aussen: 

und unten einen spitzen Fortsatz und ist mit schwar- 
zen Haaren bedeckt ,< X- 

und mitten einen spitzen Fortsatz inid ist mit weissen 
Haaren bedeckt X X. 

und unten einen sehr kleinen, spitzen, hellen Fortsatz, 

es ist breit und stark, fast breiter als der Kolbendcckel 

und gelb und braun gescheckt. 

einen langen, breiten, innen gehöhlten, stumiifen und 
weit abstehenden Fortsatz x X- 

einen starken, vorwärts gerichteten, von langen weissen 

Haaren dicht bedeckten Fortsatz, dessen plumpe Spitze 

hakenförmig nach innen gebogen ist. Der ganze Taster 

ist schwarz. 

Zoolopic;.. Heft 35 



Die Epigyne ist: 

ll)raun, in rötlicher, herzförmiger Um- 
LUig. Ülier der Spalte, auf einer kleinen 
luchtung stehen 2 kleine runde Samen- 



n unteren Teile braun, im oberen lehmgelb, 
breit und oben spitz gewölbt, zeigt auf der 
Spalte zwei, mit ihren breiten Enden neben 
einander liegende, braune, langeifürniige 
Wulste und darüber seitlich je eine grosse, 
helle eiförmige, schräge Ötfnung .... liistingueiidus. 



bräunlich in gelbem F'elde , besteht aus 2, 
auf der Spalte dicht nebeneinander liegen- 
den, rundlichen Öffnungen, die von brau- 
nen Leisten eingefasst sind, welche sich 
über den Öffnungen dreieckig verbreitern 



braun in gelbem Felde, besteht aus 2. über 
der Spalte liegenden , grossen , ovalen 
Längsöft'nungen, die von breiten, braunen 
Leisten umgeben sind und in denen 
mitten auf der Innenseite 2 kleine, runde 
Samentaschen stehen harbipcs. 

hellbraun in grauem Felde, eine oben schmä- 
lere, nach unten zu sich verbreiternde 
LängsöfFnung auf der Spalte, die im oberen 
Teile von schwarzen Leisten eingefasst ist 
und neben welch letzteren 2 halbrunde, 
schwarz umsäumte, kleine .Samentaschen 
stehen Dziedii szyclr 



dunkelbraun in hellbraunem Felde, eine 
öft'nung, wie bei „rnpuoUi", sie stel 
über der Spalte und es fehlen die s 
zen Flecken in der Einfassung 



Längs 



alle C 
alle Glied 



An den F ü : 
der wie beim 9 



Upicola. 



wi 



beim 9 Iloricola. 



Schenkel, Kniee und Schienen I dunkelbrai 
Tarsen hellbraun, alle andern Cjlieiier wi^ 



guttatus. 
puhcsceiii 



alle ("ilieder wie beim O 



426 



und unten einen liellen, staclielartigen Fortsatz X X , de 
von der Seite oft von langen weissen Haaren verdeckt isl 



und unten einen langen, abstellenden und mit der schwärz- 
lichen Spitze nach innen sjeneigten, von langen weissen 
Haaren bekleideten Fortsatz y y, IV. Glied halb so lani;, 
als III. 

einen kräftigen, scharf zugespitzten, aber kurzen Fort- 
satz X X. 



und unten einen spitzen, dunkelbraunen, nach oben ge- 
l>ogenen Fortsatz x X und oben einen fingerförmigen v v. 



und unten einen kleinen, schwarzen Dornfortsatz, der 

von langen, dichten, weissen und dunklen Haaren ganz 

bedeckt ist. 



und unten einen langen, dünnen, l>raunen 
wärts gebogenen Fortsatz. 



und unten einen geraden, nach vorn gerichteten, scluvt 
erkennbaren Fortsatz. 

und unten einen ziemlich starken, spitzen und etwas al 

wärts gerichteten Fortsatz, der von der Seite kaum untt 

den ihn bedeckenden dichten Haaren zu sehen, jedoc 

stets deutlich vim oben sichtbar ist. 



-neu und X'ort: 



•Ichenki,'! und .Schienen 1 tust ganz dunkelbraun, 
die andern Glieder und II — IV hellbraun, sowie, 
bis auf die Tarsen, dunkelbraun geringelt . 

Schenkel und Kniee dunkelbraun. Schienen und 
Vortarsen scliwarz, Endtarsen hellbraun. II — 1\' 
die Schenkel dunkler, die andern (ilird.r heller 
braun 



. 11 und IV gelb, 1 und 11 oben hübsch braun, 
schmal gebändert, Schenkel 1\' unten braun ge- 
fleckt, "lll. Schenkel oben l.r.um, unten gelb, 
Kniee undSchienen braun, Vortarsen f.ist schwarz, 
Endtarsen gelb; Schienen und Vortarsen mit 
langen, schwarzen, abstehenden Haaren dicht 
besetzt luirbipc 

die Glieder graugelb, dunkelliraun geringelt . . D::,edii. 



die tilieder wie 



Attus floricola C. L. K. 

Taf. XLI, Fig. 624. A 9 von oben ^/j, B Epigyne, C rechter , ■;' Ta.ster von au.s.sen, D von unten. 

Ganze Länge 9 ^^/i, r{ 4- mm. 

9 Yorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarzbraun, i<ui)lcrglänzen(l und grau behaart, 
die Rückenmitte rötUchbraim , der hintere Teil dersellien (hml<ler braun; ül)er Koiit- und 
Rückenmittc zieht sich eine graue Linie, '1 ebensolche Logenlinien ziehen sich von der Riicken- 
mitte zu den Seiten imd graue Flecke stehen um die hinterstt'n /\ugen. Alle diese grauen 
Linien und Flecke sind von Haaren gebildet. I )as Ürustschild ist dunkelbraun, die Mandilieln 
sind dunkelrotbraun, die Maxillen braun, die Lippe dimkcliiraun, die letzteren beiden an der 
S])itze weiss und an den Seiten schwarz gefleckt oder gestreift, die Taster hellbraun, der 
untere Teil des iL und die S[)itze des \'. (iliedes etwas dunkliM", die Füsse hi'llbraun, dunkel- 
braim geringelt oder gefleckt. 

Hintcrleibsrücken ist braungrau, heller und dunkler braiuigefleckt und gestreift .\, der 
Bauch an den Seiten hell- und dunkeli)raun gestreift, das i\nttelfel<l hellgelblichbraun mit 
abreiten, braunen Längsstreifen, von denen der mittlere fast an die Sjiinnwarzen reicht, die 
2 andern aber kürzer sind imd gegen den Mittelstreif gebogen, enden; die j-'pigvne ist r(it- 



VIl — 

lichbraun mit schwarzen l<"Iccke-n an den Seiten unten. Die Spinnwarzen sind braun, die 
(.l)eren dunkler als die unteren. 

ist Ljefärht wie das . nur meist dunkler, der weisse Streit" auf dem Kopte nimmt 
oft die l^"(U-m einer 1 'leils]iitze an. Am Hinterleib ist weni;.4er Zeichnung; als beim ^j; , nur 
die Ljri'sseren hellen h'leeken und hellere Winkelbinden, Mberhalb der Spinnu arzen, sind im- 
mer xorhanden. Am Tastei- sin<l die 'J. ersten Glieder dunkelbraun, das 11k und W . hell- 
braun, mit lauL^en weissen Ilaaren dicht befleckt, und das \'. ijraun ; am I\'. (jliede be- 
findet sich ein, dem Kolbendeckel anliegender, krätti^er und st-harf zui^espitzter Fortsatz :■' X . 
l-'undorte: Diese .\rt ist über ,i;anz Deutschland verbreitet, die Tiere leben an Teich- 
utern oder sumptis^en Wiesen auf niederem Gebüsch und Stauden, namentlich an den Blüten 
der letzteren, und sind im .\]iril t^eschlechtsreil'. 

Attus pupicola C 1.. K. 

Tat. XL!, Fis^. 625. A O von oben'',!, B Epi^yne, C rechter Ta.ster von airssen, D von oben, 
(.janze Länge O 6, (-;' 4 mm. 

Diese Art ist der voris^en .ausserordentlich ähnlich, sowohl in d(.'r Grösse imd der Körper- 
t'orm , als auch in der Zei-chnimg; in der I'firlnmt; jedocli scheint sie veränderlicher zu 
sein als ,Jloricol(i" \ ich habe 0, die zwischen helll)rauner und dunkeli^n-auer Gesamtfärbung 
mehrere Abstufimgen ins Dunkelbraune, Hellgraue und Graubraune zeigen, wogegen beim (-J 
die Färbung konstanter zu sein scheint. 

9 X'orderleib oben; ist ganz wie bei ,Jlor!colti'\ ilas Mruslschild hellbraun, die Man- 
(lil)eln und Lippe sind schwarzl)raim , die Maxillen braun mit heller Spitze, sind stets 
dunkler, als das Brustschild, während sie bei ,,/lon'co/n" stets heller sind. Taster und 
Füsse sind wie bei der vorigen Art. 

Am Hinterleib ist der Bauch mitten einfarbig hellbraun und die dimklen Längsstreiten, 
die bei ,jlon'ioln" stets (kaitlich sind, tehlen entweder ganz oder sind nur schwach ange- 
deutet. Die Spinnwarzen sind gefärbt, wie liei ,Jloricola'\ jedoch verhältnismässig kürzer 
und schwächer. 

ist gefärbt und gezeichnet wie das '^'. Am Taster sind die Glieder I, 11, W und \' 
(kmkelbraun, 111 hellbraun, .lieses, sowie (k-r oliere Teil des H. Gliedes, sind mit langen, 
weissen Ilaaren bedeckt, das IW jedoch mit schwarzen und braunen, während letzteres 
bei ,Jloruo/ir' ebenfalls weisse Haare trägt; der Dorn am IW (_jlieck' ist etwas kürzer und 
sitzt mehr unten, als bei der xorigen Art 

Fundorte: Zimmermann tand diese Tiere im Kiesengebirge , ik-rtkau in der Rhein- 
provinz, Stender bei Hamburg. 

Attus exig-uus nov. spec. 

Taf. XLI, Fig. 626 A 7 von oben ■' ,, B Epigyne. 

Ganze Länge 4 mm, 

9 Vorderleil) oben: Die Koptplatte ist schwarz, (U'r Rücktai und die Seiten smd schwarz- 
braun, mit weisslichen Ilaaren dicdTt bedeckt, so dass di'r ganze X'orderleib grau aussieht; 
oberhalb und zwiscln-n den Scheitelaugen stehen lange und schwarze, starke Borsten, 
deren stärkste, zwischen den grossen Stirnaugen, schon bi'i obertläclilicher lH.-(.)bachtung auf- 



— 428 — 

fallen A. Das kleine, eiförmige Pn-ustschild , die Mandibeln und Maxillen sind braun, die 
Lippe fast schwarz, die Taster gelb, tue 2 ersten Glieder dunkel geringelt, die Füsse hell- 
braun, alle Glieder, mit Ausnahme der Hüften, sind dunkelbraun geringelt. 

Hinterleibsrücken ist im (irunde braun, grau behaart und mit von Haaren gebildeten 
Wellenlinien bedeckt, der Bauch an den Seiten wie der Rücken, das ganze Mittelfeld, so- 
wohl über als unter der Spalte ist heller graubraun, die sehr kleine Epigyne besteht aus einer 
rundlichen Öftnung, die durch einen schmalen, braunen Chitinstreifen von oben nach unten 
in 2 Hälften geteilt wird B, die nächste Umgebung der Epigyne sowie auch die Stigmen- 
deckel sind braun und die Spinnwarzen dunkelbraun. 

Fundorte : Von dieser Art fand ich leider nur ein einziges 9 bei Pforzheim am Wald- 
rande auf Gebüsch im Anfang Juni. 

Attus guttatus Thor. 

Taf. XLI, Fig. 627. A 9 von oben V„ B Epigyne, C ^ von oben V,, D rechter J Taster 

von aussen, E von unten, F die Umsäumung des Bauch-Mittclfeldes. 

Ganze Länge 9 ^' cT ^ '/'^ "■'"■' 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist dunkel- bis schwarzbraun, Kückenmitte und die 
Seiten sind braun, mit kurzen grauen und schwarzen Härchen dicht bedeckt. Das eiförmige 
Brustschild ist braun, Mandibeln, Maxillen und Lippe hellbraun, die Taster gelb, die Füsse 
blassbraun oder gelblich, dunkelbraun geringelt oder gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist mausgrau, dicht behaart und mit schwach angedeuteten dunklen 
Ouerbinden in der Mitte, der Bauch ist an den Seiten braun und grau gestrichelt, das braune 
oder bräunlichgraue Mittelfeld an den Seiten und unten hakenförmig von einem breiten gelben 
Saume umgeben F, die Epigvne ist blassrot. Von den Spinnwarzen sind die oberen und 
dünneren schwärzlich, die unteren braun. 

J' Yorderleib oben ist wie beim 9, die Mandibeln sind dunkelbraun, Maxillen und Lippe 
etwas heller braun, die Schenkel, Kniee und Schienen des I. Fusspaares dunkelbraun, die Tarsen 
hellbraun, die 3 andern Fusspaare hellbraun, dunkelbraun gefleckt und geringelt, wie beim 9- 

Am Hintcrleibsrücken stehen an den oberen Ecken 1 Paar grosse, und auf dem unteren 
Teile 1 Paar kleine weisse Flecken C. Am Taster sind die 2 ersten Glieder blas.sgelb, das 111. 
braun, das IV. und V. gelb und braun gescheckt; das IV. ist aussergewöhnlich stark und breit, fast 
breiter als der Kolbendeckel, und hat an der Aussenseite einen kleinen, spitzen Fortsatz x. 

Fundorte: Zimmermann iand diese Art in Nassau, Bertkau bei Bonn am Rheinufer. 

Attus pubescens Fabr. 
Taf. XLI, Fig. 628. A 9 von oben ^/i, B Epigyne, C J von oben V„ D linker J' Taster von 

oben, E von unten. 
Ganze Länge 9 6, ({'5 mm. 
9 Yorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, mit einem über die Mitte ziehenden, 
weissen Haarstreifen, der aber oft nur zwischen den hinteren Augen, als dreieckiger Fleck, 
deutlich sichtbar ist. Rückenmitte und die Seiten sind dunkelbraun und der ganze Vorder- 
leib ist oben mit grauen und schwarzen Haaren dicht bedeckt. Das Brustschild ist heller oder 



— 429 — 

dunkler braun, grau behaart, die Mandibeln sind braun bis rollichbraun, Maxillen am Grunde 
dunkelbraun, uegen das Ende zu heller werdend und in eine i^rossc, dreieckij^e, last weisse 
Spitze endend, die Lippe dunkelbraun mit weisser Spitze, die 'J erstrn Taster-lirdcr l)rami, 
die 3 letzten hell- oder .gelblichbraun, die I-üsse braun, die Schenkrl, Schienen und Tarsen 
L'mal, die Kmee 1 mal, dunkel!)raun geringelt oder gefleckt. 

1 linterleibsrücken ist braun, nut grauen und schwarzen Winkelbinden und hlecken A, 
der kJauch bräunlichgelb, an den S.-itrn dunkelbraun gestreift, die Epigyne braun; die Spinn- 
warzen sind l)raun, die kürzeren und dünneren ubrren dunkler als die viel stärkeren und 
längeren unteren. 

.r ist im allgemeinen getäri)t wie das ;, , jedoch meist dunkler. Ein charakteristisches 
Kennzeichen dieser Art ist der weit abstehende, starke und fast i.lumi.e l-'ortsatz des 
lY. Ta.stergliedes 

Eundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, sie lebt an Häusern und 
Gartenmauern oder unter Steinen und ist vom Mai rui geschlechtsreif. 

Attus terebratus ( . L. K. 

Taf. XEI, Eig. fVjy. A v von oben ■'' ,, B Epigyne, C rechter ^^ Taster von unten, D von oben. 

(ianze Länge O '^. ri' ^'>^!'2 mm- 

Q Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist dunkelbraun, schwarz umrandet, der Teil um 
die Kopfplatte rötlichbraun, der untere Teil iles Kückens schwarzbraun. Der ganze X'order- 
leib ist oben so dicht mit grauen Ilaaren bedeckt, namentlich über die Mitte, dass er selbst 
im Spiritus die Grundfarbe schwer erkennen lässt A. Das lirustschild ist braun, die Man- 
dibeln sind dunkelbraun, Maxillen und Lippe am Grunde braun, dann hellbraun werdend und 
in eine wersse Spitze endend, die Taster braun; an den Eüssen sind die Hüften und die 
Unterseite der Schenkel hellbraun, die Oberseite der letzteren und die andern Glieder braun, 
etwas dunkler breit geringelt 

I linterleibsrücken ist dunkelbraungrau mit hellgrauen und schwarzen Winkelbinden, die 
aber selten regelmässig sind, und grauweiss behaart. Der Lauch ist hellbraun, die Epigyne 
braun und die S])innwarzen sind braun, die oberen dunkler, dünner und länger als die unten-n. 
ist im allgemeinen gefärbt und gezeichnet wie das ., , nur dunkler, oft ins Schwarze 
ziehend, alier stets mit der grauweissen Behaarung des ganzen Leibes. Am schwarzbraunen 
Taster befindet sich am 1\'. Gliede aussen ein starker, \on langen weissen Haaren be- 
deckter Eortsatz , dessen Spitze hakenförnug nach innen gebogen ist. 

Eundorte: Menge fand diese seltene Art in Lreussen, Dahl in Xorddeutschland, iJert- 
kau in der Rheinprovinz, Keyserling in B.aiern, Koch bei Nürnberg (1 Exemplar). 

Attus saltator Sim. Illenus Kertk., Karsch. 
Taf. XLI, Eig. 630. A O von oben ■' j, B Epigyne, C rechter -' Taster von aussen, D linker 

von unten, 
(ianze Länge O -4 , , ' 3 mm. 
O X'orderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, der ganz.- Klicken braun, mit feinen, 
dunkelgrauen Haaren bedeckt. Das Brustschild ist braun, die .Mandibeln sind hellbraun. 



Maxillcn und Lippe lehmgelb mit ucisslichcr Spitze, <lie Taster und Füsse hellbraun oder 
lehmgelb, die Schienen und \'ortarsen 1 etwas dunkler als die andern Glieder. 

Hinterleibsrücken ist [graubraun mit einigen helli^rauen Flecken und W'inkelhinden A, 
der Bauch trübgelb, die Epigyne hellbraun; von den hellbraunen Spinnwarzen sind die oberen 
dunkler und kürzer als die unteren. 

J" ist gezeichnet wie das O, aber dunkler gefärbt. An den Füssen 1 sind die Schienen 
und Vortarsen schwarz und am W . Tastergliede befindet sich aussen ein heller, stachelartiger, 
scharfer Fortsatz , der oft, namentlich an der Seite, von langen, weissen Haaren ganz 

bedeckt ist. 

Fundorte: Fickert und Lebcrt fanden diese Art in Schlesien, Zimmermann in der Lau- 
sitz und in Nassau, Bertkau in der Rheinprovinz, Koch bei Nürnberg. Die Tiere leben an 
sonnigen, sandigen Stellen auf niederen Pflanzen, und sind vom Mai ab geschlechtsreif. 

Attus saxicola C. L. K. 

Tat". XLI, Fig. 63 L A 9 von oben ^/„ B Epigyne, C rechter (^' Taster von aussen, D von unten. 

Ganze Länge 9 5^/2, rf 5 mm. 

9 Yorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarzbraun, grau behaart und ohne Glanz; 
zwischen den hinteren Augen steht ein schwarzes Dreieck und in dessen, nach hinten offener 
Seite, ein schmaler weisser Strich A, der Rücken ist dunkelbraun, grau behaart und die Partie 
des Gesichtes, unter den Stirnaugen, l)raun. Das Brustschil.l und die Mandibeln sind braun, 
letztere dunkler, als das Gesicht, die Maxillen dunkelbraun mit breiter weissgelber Spitze und 
ebensolchem Innenrande, die Lii)i)e dunkelchocoladebraun mit weisslicher Spitze, die Taster 
hellbraun, weiss sehr lang behaart und die Füsse hellbraun, die Schenkel und Schienen je 
2 mal, mehr oder weniger deutlich, dunkelbraun geringelt. 

Hinterleibsrücken ist im Grunde braungelb mit dunkler Zeichnung A, der Bauch gelb- 
braun, die Epigyne dunkelbraun, die nächste Umgebung derselben rötlich und die Spinnwarzen 
sind hellbraun, wie die Füsse. 

J' ist in fast allen Teilen gefärbt untl gezeichnet wie das 9. An den Füssen sind die 
Schenkel 1 fast ganz dunkelbraun; am hellbraunen Taster ist das IV. Glied nur halli so lang 
als das III z z, und hat aussen einen von langen weissen Haaren Itedeckten Fortsatz y y. An 
den Genitalien fällt der ausserordentlich kräftige, peitschenförmig auslaufende Eindringer 
besonders aui". 

Fundorte: Bertkau fand diese Art in der Rheinprovinz, Karsch in Westfalen. 

Attus disting-uendus Sim. 

'faf. XLI, Fig. 632. A 9 von oben ^l, B Epigyne, C (iesicht des (^'' von oben und vorn, 

D rechter (j'' Taster von aussen. 

Ganze Länge 9 ^V-.», ö' 3'/i mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist dunkelbr:iun , der ganze Rücken rötlichbraun; 

alles mit anliegenden hellgrauen Haaren dicht l)edeckt und mit einzc-lnen iibstehenden Borsten, 

namentlich um die Augen, besetzt. Auf dem Kcpfe, zwischen den hinleren Augen stc-ht ein 



4;n 

schmakr, un<l hinter den Au^.n, auf dmi Unckrii, zwei I. reite, keilfornii-e hell.' h'leeken A, 
Das Bru.st.schil(l ist sehwärzlichbraun, (he Man<h!)ehi sind braun, (he MaxiUen -^eU), (he l.ippc 
trüb hehbraun, (he Taster -eU), selten unten dunkel klein -('tlecdst. An dn «gelben Füssen 
sind (he Schenkel I und 11 am b'.nde dunkelbraun breit -erinj^elt, die x.m 111 und W am h'.nde 
ireriiT'elt und ,an (kr l'nterseite, am Anlange und mitten, dunkelbraun ^etleekt , die' Kniee 
aller Füsse sind mitten, (he Schienen und X'urtarsen am Anfan;^ und Fnde (hinkelbraun .l;v- 
rini;elt und alle Tarsen sind eintarl>i,L: .u<'lb. 

Ilinterleibsrücken ist j^rau^elb, in der Mitte am dunkelsten und mit |iaariL;en helle-n 
blecken besetzt A, der Üauch Lirau- bis KdnmLjelb, die i^pi^yne im unter(.-n Teile braun, im 
oberen lehmgelb. Die km^en S]iinn\\ ar/(_-n sind lirauu eder .Ljelb, am ( Irnnde heller als am 
iMide und die unteren stärker als die oberen, 

ist gefärbt und gezeichnet w ii.' (kis _ I )ie Taster sind ,i;elb bis auf di'ii hellbraunen 
Kolbendeckel, und dicht mit vi(dcn lanL;('n weissen und wcni;,; dunklen Ilaaren bedeckt; am 
IV. Glicdc stellt aussen und unten ein kleiner Dorntoi-tsatz , der nur schwer \(ir den ihn 
bedeckenden Haaren zu erkennen ist, 

Fundorte: \'on (hesei' in 1 )eutschland sehr S(.'ltenen Art tand Zimmermann einige Fxem- 
plare in der Lausitz, ich selbst bei 1 lamburij; und bei Lübeck, rnn W'aldrande auf niederem 
Gebüsch, 

Attus cinereus West. 

Taf, XLI, Fii^f. (333. A von oben ^;,, B Epis^^yne. 

(ianze Länj^e J 4 ' -j mm. 

O \'or(lerleib olx.ai; Die Kopfplatte ist schwarz, der Kücken r(:)tlichbraun, alles nnt feinen 
grauen Ilaaren (h(Tt bedeckt. Das khaistschiUL die Mandibeln und Lii>pe sind l)raun, (he 
Maxillen hellbraun mit -c-lben luiden, (he Taster hell-elb, die Füsse -elb, die Schenkel am 
h'.nde dunkelbraun 1 mal mrin^elt und die von II, III und 1\' au(di an der l'nterseite \ mnl in 
der ^^tte .gefleckt, alle Kniee 1 mal, S(dii(.'nen L' mal und X'ortarsen Dnal dunkelbraun ^erin^elt. 

Ilinterleibsrücken ist dunk(d^rau, hell j^erieselt und mit (.•ini,L;(-'n I 'aaren heller hdecki'n 
auf der Mitte und am l-.nd.', der Lauch lehm-elb, die l-'-in-Mie braunlich in -elbem l-'elde; die 
S])innwarzen sind braun, die oberen dunkler und dünnt.'r, als die unt(.'ren. 

TTmdorte: Zinmiermann fand diese Art m der Lausitz, Dahl in Holstein. 



Attus bapbipes Sim. Sartis Slm. 

Taf. XLI, Fis;. 634. A '■: von oI)en ■' j, B Fpi^yne, C ' von oI)en ' ^ D rechter .' Taster 

von aussen, K von unten, 
(ianze Läni^c V f), , 4 ',2 nmi, 

9 \'or(lerl(.-ib ol)en : Die Kopfi)Iatte ist schwarz, die Seiten des Kückens sind hellliraun, 
die Mitte -elb. Das Lrustschild ist hell-elb, die Mandibeln, Maxillen und Lij-pe he'llbraun, 
'Taster und Füs,se -elb, 

ilinterk-ib ist oben wie unten ,i;ell), der Kücken nut vielen, der Lauch mit wenigen l)raunen 
T'unkten ijcziert A, die "rosse FiML-NUe braun in eclbem T'.Tle und die .Siiinnw arzen sind "clb. 



432 - 

J' Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist .schwarz, der Rücken, bis auf einen hellbraunen 
Mittelstreif, schwarzbraun, das Brustschild bräunlichgelb mit dunklerem Rande, die Mandibeln 
sind am Grunde braun, allmählich ins Hellgelbe übergehend, die Maxillen und Lippe hellbraun. 
Die Füsse I, II und lY sind gelb, I und II oben, hübsch braun, schmal gebändert, IV hat nur 
am Ende der Schenkel unten einen dunkelbraunen Fleck; am III. Paare sind die Schenkel 
oben braun, unten gelb, Kniee und Schienen braun, die Vortarsen fast schwarz und die Fnd- 
tarsen gelb, Schienen und Vortarsen mit langen, abstehenden Haaren dicht be- 
setzt. Die Taster sind gelb, die Glieder oben am Ende schwarz fein gebändert, das IV. Glied 
hat einen schmalen und langen, braunen Fortsatz D, und an den Genitalien befindet sich ein 
kurzer, starker und schwarzer Eindringer E. 

Hinterleibsrücken ist gelb mit .schwarzer Zeichnung C, der Bauch rotgelb; von den 
dunkelbraunen Spinnwarzen ziehen sich zwei breite, schwarze Streifen bis zur Mitte, und um 
diese herum stehen einige schwarze Flecke. 

Fundorte: Diese eigentlich südeuropäische Art besitzt das Frankfurter Museum aus der 
Rheinprovinz und aus derselben Gegend befanden sie sich in der Bertkau'schen Sammlung. 



Attus Dzieduszyckii L. Koch. = A. Wagae Sim. 

Taf. XLI, Fig. 635. A 9 von oben ^'„ B Epigyne, C J"' von oben ^'i, D rechter (J' Taster 

von aussen. 

Ganze Länge 9 6 'i-2, J' ^^ ""»m- 

J" Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist dunkelbraun und um die Augen schwarz, der 
Rücken braun, gegen den Hinterleib zu dunkler werdend und um die hinteren Augen hell- 
braun; ein feiner weisser Streif zieht sich über die Rückenmitte C. Das Brustschild ist braun, 
die langen Mandibeln sind bräunlichgelb, Maxillen und Lippe blass graugelb, die Füsse grau- 
gelb, dunkler geringeh, die Taster gelb; am IV. Gliede befindet sich aussen ein nach vorn 
gerichteter, aber schwer zu erkennender Fortsatz. Die eigentümlich geformten Genitalien sind 
ganz blassgell). 

Hinterleibsrücken ist schwarz mit weissem Saume oben und weisser Zeichnung C, der 
Bauch an den Seiten schwarz, heller gestrichelt, das Mittelfeld graubraun mit drei dunkel- 
braunen Längsstreifen, und von den Spinnwarzen sind die unteren braungrau, die oberen 
dunkelbraun. 

'. ist am Vorderleil) oben gefärbt und gezeichnet wie das ,f, nur ist der Längsstreit 
über Kopf und Rücken nicht weiss, sondern hellgraugelb. Das P.rustschild ist dunkelbraun, 
Mandibeln, Maxillen und Lippe sind gelb- oder ht'lll)raun, Imissc und Taster hellbraun, dunkel- 
braun geringelt. 

Ilinterleibsrücken ist iM-äunlichgelb mit dunkelbrauner Zeichnung A, der Bauch an den 
Seiten bräunlichgell), in der Mitte graul)raun, die l-'.pigyne hellbraun mit schwarzen Leisten 
in grauem Felde und die Si)innwarzen sind braun, die oberen dunkler als die unteren. 

^"undorte: Diese .\rt ist bisher in I )eutsehlan(l nur von Zinnnermann in der Lausitz ge- 
funden worden. 



433 



Attus caricis West. 

Tat'. XU, Fi.^r. 636. A ? von oben •' i, H Ki)ii4vne, C rechter rf Taster von aussen, D von oben. 

Ganze Länge 9 4- ^'2 rf 3 "im- 

V X'orderleil) oben: Dii^ K(.)i)ri)latte ist dunkelbraun, schwär/ umrandet, metalhsch <.,d;inzend, 
der Rücken schön braun; alles mit leinen i^rauen Ilarehen dicht bedeckt. Das Mrustschild 
ist braun, wie der Rücken, die Mandibeln sind schwarzbraun, dicht nut lans^en, weissen Ilaaren 
besetzt, Ma.xillen und l.ijipc braun, etwas dunkler als das llrustschild, dir Taster sind braun 
und mit langen weissen Ilaaren, namentlich an f\rn Seiten, (hcht bedeckt, die 1-Tis.se sind 
braun, etwas heller als das lirustschild. 

llinterlcibsrücken ist braun, heller gvadert und mit eini'^en hellen, selten .L^'anz deutlichen 
Winkelbinden, der Manch an den Seiten wie der Riicken getarbt und -eadert, die .Mitte ein- 
farbig braun, die l^i-lgyne dunkelbraun in hellbraunem Felde, die scharf abgesetzten Stigmen- 
deckel sind dunkelbraun, die Spinnwarzen hellbrrum. 

ist gekirbt und behaart wie das V, ^ni Taster sind die ( diedcr I, III und l\' heller 
l)raun als II und \', und alle dlieder di(dit mit langen, weissen Haaren bedeckt; am i\'. (diede 
befindet sich ein ziemlich starker, scharfer und etwas abw iirts gerichteter I*^.>rtsatz, der von 
der Seite kaum vor der ihn bedeckenden dichten Hehaarung zu sehen ist. 

l-"undorte: Koch fand (hese .\rt bei Nürnberg, 1 >ahl in Xorddeutschland, Zimmermann 
in der Lausitz und Mertkau an der .\hr und bei Monn. Die Tiere leben hauptsächlich an 
Teichufern zwischen W'urzclwerk und angeschwemmten 1 'flanzenteilen, Lertkau fand sie aber 
auch in Weinbergen; sie sind im Mai geschlechtsreit. 



Attus Zimmermannii Sim. (Type.) 

Taf. XLI, Fig. 637. A r< von oben ^'l, B linker q Taster von aussen, C von unten. 
Ganze Länge rj' 3 V2 mm. 

^j Yorderleib oben; Die Kopfplatte ist schwarzbraun, der Rücken braun, nach hinten 
zu dunkler werdend; drei feine gelbliche Linien ziehen sich längs den Seiten und über (he 
Rückenmitte hin. Das kleine Rrustschild ist braun, (he Mandibeln und Maxillen sind hellbraun, 
letztere gegen das Fnde zu ins Gelbe übergehend, die Füsse helll)raun, dunkelbraun geringelt; 
an den Schenkeln und Schienen I herrscht die dunkelbraune I'arbe vor. .\m Taster sind die 
Glieder 1, 11 und I\' braun, 111 weissgelb, \' dunkelbraun, am 1\'. (diede steht aussen ein 
kurzer, kr;iftiger und scharfgespitzer b^ortsatz 

Ilinterleibsrück(.'n ist schwarzbraun, ku])ferglänzen(l, mit gelblichen blecken und nicht 
sehr deutlichen Streifen vom Hauche herauf A, der l;;iuch ist an den Seiten dunkel wie der 
Rücken, das l)reite Mittelfeld jedoch hellgraubraun. \'on i\cn Siunnwarzen sind die unteren 
grauljraun, die oberen schwarz. 

Fundorte: \'on diesen interessanten Tierchen besitzt das ISerliner .Museum ein , welches 
Dr. Zimmermann an niedern Rüschen auf einer Kiesbank an der Xeisse fing. 



— 434 — 

Attus montig-enus Thur. (Type). 

Tat". XIJl, V'v^. 6?..S. A linker ' TasttT von aussrn, I! \(>n olien, C von innen, 
(ianzc l.än^e , "> mm. 

(-f X'ordcrK'il) oben: Die Kopfplatte i.st .schwarz, kuiileiiarbii^ schillernd, di'r Rücken 
dunkelbraun, nach hinten zu etwas dunkk;r werdend. Das schmale l'.rustscliikl ist schwarz- 
braun, die Manihbeln sind kastanienbraun, Maxillen und Lippe dunkell)raun mit breiten i^elben 
Sj)itzen. An (k;n Missen I sind Schenkel und Kniee thmkelbraun , Schienen und \'or- 
tar.scn schwarz und die l-aidtarsen hellbraun; an (k'U drei andern k'usspaaren sind (he 
vSchenkel braun, <he übrigen ( dieder heller braun. Die Taster sind hellbraun, tkis II. Glied 
dunkelbraun gestreift; am I\', befindet sich aussen und ziemlich weit untt-n ein dunkler, spitz 
endender vXuswuchs und oben em tin^errormi^er Fortsatz y w 

Hinterleibsrücken ist dunkelbiaun, in der Mitte stehen zwei, nach den Seiten j^erichtete 
hellbraune Keilflecken und darunter el)ens(ilche schmale Wdnkelbinden, der Ikauch ist an den 
Seiten hell- und dunkelbraun schrä.>;' gestreift, <las MittelfeM hellbraun, die StiL;mendeck<-l sind 
dunkelrotliraun und die Spinnwarzen braun, wie die Ikuichmitte. 

Fundorte: h'.in q' dieser Art besitzt das kierliner Museum, \on Zimmermann im Riesen- 
üebirue entdeckt. 



X. (iattun^: Ergane Ki 



■lin.i;-. .\tti 



L. Koch, 1); 



Das Brust sei 



hellbraun mit breitem, 
dunkelbraunem Saume 



l.raun bis iliink. 



F ü s s < 



Ui 



die Hüften und der untere Teil der 

Schenkel gelbbraun, der obere Teil, 

Kniee und Schienen braun, die lieidin 

Tarsen hellbraun. 



feil 



die Hütten und der untere Y 
Schenkel hellbraun, der obei 
und die Seidenen braun mit schwärj 
lichein Anfluge, Kniee rein braun, 1 leid 
■Parsrn gelblichbraun. 



1 und 11 bedeutend i- 

IV, alle lehmgelb, 

dunkler, als die ; 



Is 11 



ist: 



itlichlinuui mit schwarzen Leisten, hat auf 
der Spalte 2 weit getrennte ovale, schräge 
()tinungen, über denen breite dunkle Haken- 
flecke stehen arninU 

ine grosse gelbliche Oueröflfiung, die unten 
von breiten, oben von sehr zarten braunen 
Leisten eingefasst ist, weit über der 
Spalte steht und die Form eines flachen 
Korlies hat J\,Ira/o 

ine grosse gelbliche OuerOflnung, wie liei 
..falcata", die \ on dunkelbraunen Leisten 
eingefasst ist und in der jederseits eine 
braune, runde Samentasche steht . . . ladahh 



A. Am Taster sind die Glieder 1— IV braun mit dunkelbraun untermischt, V 
B. Das IV. Tasterglied hat aussen einen langen, breiten und plumjien, ,i 
C. Der Eindringer y endet in einen kurzen, breiten Haken. 

D. An den Füssen sind Schenkel und Schienen schwarzb 
unteren Teile gelblich, im oberen schwarz und dir I 

A. Am Taster sind alle Glieder einfarbig hellbraun. 

B. Das IV. Tasterglied hat aussen einen langen, breiten und pluni|ien, 
Fortsatz X >'. 
('. Der Eindringer y endet in euie schlanke, lerne Spitze. 

D. .An den Füssen sind der obere Teil der Schenkel un( 
andern (.Glieder wie beim Q . 



e n l-ortsatz .X X. 
um. Vortarsen im 



-tutzten 



A. Am r.istcr --.nd Glieder 1 -IV braun, \' liclll.r.um. 

B. Das IV. Tasterfilied hat aussen einen laniien, breiten und plunipm, am lüidr slum|itcn l'"i>rtsatz. 
C. Der Eindrinfrer endet in eine plumpe Spitze. 

D. An den Füssen I sind Schenkel, Schienen und X'urtar^en si h«aiv,l>r,iun, ,m II SehenUel 
dunkelbraun, Kniee und Schienen braun, an 111 und 1\' Sclunkel Iir.iun. Kniee und 
Scliien.n liellerbraun und die Tarsen aller Fiisse hellbraun laclahunda. 



Erg-ane arcuata Cl. 

Tat'. XLIl, Fii^-. ß.'iy. A '1 von oht-n '' i , I! Kpii^ync, (' rechter Ta.'^t^^ \(>n aii.sscn, D von unten. 
Ganzi.- Län^'c C' 7 — S ' ^i, -' ö — 7 mm, 

7 Vor<lLTk-il> olK-n : Die Kopiplattr i.st .^chw ar/hraun, sch(in kiiptcrtarhi- srhillrrnd, dir 
Partie um die Kopfplatte helll)i-aun, der hintere Teil des Kiu'ken.s sehwarzhrann ; der j^an/e 
\'orderleib i.st mit langen, sehwarzen und feinen, anlii.'i^enilen, \\fiss(;n llaar^n hedei'kt. 1 )ie 
Gesichtspartie um (he xurderen Au^en ist von hingen, weisshehen Ilaaren (heht l)eselzt imd 
erscheint oft j^anz weiss. Das eiförmige Ürustsehild ist in der Mitte hehhraun, der breite 
k.and (hmken)raun, i\w AhuKhliehi sind braun, mit hingen, weisseai Ilaaren besetzt, die Maxillen 
braun nnt weissi^elber .Spitze, die Lippe dunkeU^raim , wie der Rand des ISrustschildes , die 
Taster hellbraun mit dunk(.'lbraunen hdeeken am Anfans^ der (jlieder. An den l*"iisscn sind 
die Hüften und der untere Teil der Sehenkel -eibbraun, der obere Teil derselben, die Kniee 
und Schienen braun, die Tarsen hellbraun, die '_' ersten l'aare sind meist dunkler als die 
'_' letzten. 

I linterleibsrücken ist in der Mitte braun, mit ^elblielnn l'unklreihen und ,'i— 4 eben- 
solchen Winkelbinden oberhalb der Spinnwarzen, der Rand ist -olblieh, braun -etleckt , der 
Rauch L^i-lbbraun nut .'! bi'aunen Liin^s- und \ iek.-n br.aunen .Sciti'nstreiteii , die i^pi^yne r()t- 
lichbraun mit schwarzen Leisten; die Spinnwarzen sind braun, die unteren konischen mehr 
als doppelt so stark, als die zylindrischen oberen. 

ist siel dunkler als das \ so dass es oft -anz schwarz erscheint; die weisse Re- 
haaruni; des unteren ( iesichti.'s ist noch länL;i--r und dichter ,als beim ;, .\n den Russen sind 
Sehenkel und Schiem-n schwarzbraun oder schwarz, die Knii-e braun, die X'ortarsen im xor- 
deren Teile -eiblich, im hinteren schwarz, <lie T.arsen -eiblich; die Taster sind braun mit 
dunkelbraun untermischt, der lan-e Kolbendeekel ist heller braun, am l\.(;iiede belindet sich 
aussen ein breiter, iilumper Rorts.atz, dessen schwärzliches Lude spitz ist 

h'undorte: i)ieseArt ist in -anz I )eutschlan<l -emc in , .sie lebt hauptsächlich an feuchten 
W'aldstellen , aber .auch in feuchten Wiesen auf Stauden und niederem (lebiistT und ist im 
Mai L^^eschlechtsreib 

Erg-ane falcata (1. 

Tab XLll, k'i-. lUo, ,\ \ on oben y ,, Rl{pi-\ne, ('rechter, Taster \ on aussen, I > \ on unten, 
(lanzi' Ran-e bis S, bis 6 mm. 

; X'orderleib oben; I )ie Kopfplatte ist braun, schw arzbr.uin imn-andet und kupfer-län- 
zend, <he Rartie um die Kopfplatle ist hellbraun, .Mn breit, r Mittefstreif etw as .lunkler als du- 
Seiten, die mitere R.artie des Rückens sehw arzbiaim. Das Rriistsehild ist braun bis dunkelbraun, 
die Mandibeln sind braun M.ler rotlichbraun, <lie .\l,c\illen und Riiip<- dunkelbraun mit breiter, 



— 436 - 

wcisslicher Spitze, die Taster hellbraun mit dunkelbraunen Flecken auf der Oberseite. An 
den Füssen sind die Hüften und der untere Teil der Schenkel helll)raun oder bräunlichgelb, 
der obere Teil und die Schienen braun mit schwärzlichem Anfluge, die Kniee braun und beide 
Tarsen hell- oder gelblichbraun. 

Hinterleibsrücken ist blassbraun mit dichter grauer und schwarzer IJehaarung und schwarzen 
breiten Winkelbinden A, der Bauch graubraun mit gellilichen Punktreihen, die Fpigyne im un- 
teren Teile braun, im oberen gelblich. Die Spinnwarzen sind dunkelbraun, die unteren er- 
heblich stärker als die oberen. 

r<- am \'orderleib gefärbt wie das C, nur sind die Farben lebhafter und die helle Partie 
um die Kopfplatte ist breiter als beim 9. Die Füsse sind ebenfalls gefärbt wie beim 9, je- 
doch sind der obere Teil der Schenkel, die Kniee und Schienen dunkler, oft ins Schwarz- 
braune ziehend. Die Taster sind einfarbig hellbraun, am 1\'. Gliede befindet sich aussen ein 
starker, schwarzbrauner Fortsatz , der am Fnde breit und grade abgestutzt ist 

und den ein an der Basis stehender B ü s ch e 1 langer weisser Haare fast ganz bedeckt. 
An den Genitalien, die denen der vorigen Art sehr ähnlich sind, ist der Eindringer y weniger 
stark und läuft in eine feine Spitze, nicht wie bei ,,iiirm!tii'\ in einen breiten Haken y aus. 

Hinterleibsrücken ist breit gelb eingefasst und in dem braunen Mittelfelde steht etwas 
unter der Mitte ein gelbes, scharf dreieckiges Feld, unter dem sich noch einige 
Winkelbinden befinden. Der Bauch ist an den Seiten schwärzlichbraun, das breite Mittelfeld 
blassbraun, mit etwas dunkleren Längsstreifen. 

Fundorte : Auch diese Art ist in ganz Deutschland gemein ; sie lebt am W'aldsaume, in 
Vorhölzern und an sonnigen Stellen im Walde auf Gebüsch aller Art und ist vom Mai an 
geschlechtsreif. 

Erg-ane laetabunda C. L. K. 
Taf. XLII, Fig. 64L A 9 von obenV,, B Epigyne, Clinker , 9' Taster von aussen, D von unten. 
Ganze Länge 9 »-infl ö ^^ "'"''''■ 
9 Vorderleib oben; Die Kopfplatte ist schön hellkupferbraun, schwarz umsäumt, die 
Mitte des Rückens hellbraun und der hintere Teil derselben dunkelbraun. Das kleine ovale 
Brustschild ist lehmgell^ die Mandibeln sind gelb, mit einem von der Basis ausgehenden 
langen braunen Keilfleck, die Maxillen und Lippe braun, die Taster gelb, die 3 letzten Glie- 
der mit je einem dunkelbraunen Flecken oben an der P>asis. Die Füsse sind lehmgelb, Kniee 
und Schienen etwas dunkler als die andern Glieder und die 2 ersten Paare bedeutend stärker 
als die beiden letzten. 

Hinterleibsrücken ist gelblich mit schön braunen, breiten Streifen A, der Bauch an den 
Seiten gelb, braun schräg gestreift, in der Mitte gelb, mit einem hellbraunen Längsstreifen 
und einigen ebensolchen Punkten. Die Sj^nnwarzen sind braun, die unteren bedeutend stärker, 
aber nicht länger als die oberen. Die Epigyne ist dunkelbraun. 

(5" Vorderleib oben : wie beim 9i ""i" dunkler, das Brustschilil, die Mandibeln, Maxillen 
und Lippe sind dunkelbraun. Von den Füssen ist das 1. Paar bedeutend stärker als das II., 
an Schenkeln, Schienen und Vortarsen schwarzbraun, Kniee dunkelbraun und Tarsen hell- 
braun; das 11. Paar ist etwas heller, an den Schenkeln dunkelbraun, Kniee und Schienen 



- 437 - 

braun und an beiden 'l^arsun hellbraun, die 2 andern l'aare sind wieder etwas heller als das II. 
Die Taster sind braun, der Kolbendeckel hellbraun, am I\'. Gliede aussen berindet sich ein 
nach vorn !:;x'richteter stumpfer Fortsatz. 

Hinterleibsrücken ist hellbraun mit dunkelbrauner Zeichnung, wie beim ', der l-!auch 
an den Seiten hell- und schwarzbraun schräg;- gestreift, das Alittelteld braun mit zwei hellen 
Punktreihen; von den Spinnwarzcn sind flie unteren l)raun, die oi)eren schwarz. 

Fundorte: Zimmermann fand diese seltene Art in der Lausitz, Koch bei Ni.irnberg, an 
trocknen Waldstellen und auf sterilen Sandfeldern auf Ilaide und andern nieilern Pflanzen. 
Die Tiere sind vom April an geschlechtsreif. 



XI. Gattung: lllenus Simon. 

Illenus arenarius Mge. Marpesia Mge. 

Taf. XLII, Fig. 642. A O von oben '',1, B Epigyne, C rechter ,' " Taster von aussen, 1 ) von oben. 

Ganze Länge 9 7, '6 mm. 

9 Vorderleib oben : Die Grundfarbe ist dunkelbraun mit gelblichgrauen Maaren so dicht 
bedeckt, dass selbst im Spiritus die graue Färbung (kr Ilaare vorherrscht. Das Gesicht ist 
unter den vorderen Augen weisslich, oft auch, nann.'ntlich unter den Seitenaugen, blass rosenrot. 
Das kleine Brustschild ist dunkelbraun, die Mandibeln sind braun, durch lange weissliche Ilaare 
dicht bedeckt, die Maxillen und Lippe braun l)is dunkelbraun mit kleiner, ht.'ller S|iitze, 'I aster 
und Füsse hellgelbbraun, manchmal dunkelbraun getleckt und mit lang^-n weissen I kaart.'n besetzt. 

Hinterleibsrücken ist bräunlich oder schw;uzlichgrau mit helleren und dunkh'ren Flecken 
A, der Bauch lehmgelb, die Ej)igyne braun, wie dii' h'iisse; die Spinnuarzen sind braun. 

(-f ist in allen Teilen dunkler getTirbt, wie das J ; die hellbraunen Misse sind deutlich, 
aber unregelmässig dunkelbraun gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist schwarzgrau, hie und da mit hellgrauen W'inkelbinden, meist aber 
nur mit solchen Flecken. An dem wunderbar gestalteten dicken und plumpen Taster hat 
das 11. Glied unten einen aufwärts gebogenen gehr)hlten b^ortsatz y, und am 1\'. (diede 
aussen und oben einen ringerförmigen 

Fundorte: Menge fand diese Art in Preussen, llertkau bei Bonn, ich selbst !)ei Ham- 
burg; sie lebt in den Dünen der ( >stsee, aber auch im Binnenlande im hdugsandi', in welchen 
sie sich bei Gefahr ausserordentlich sehneil lingräbt. Die Tiere sind im .Mai gesehlechtsreif. 

XII. Gattung: Aelurillus Simon = Aelurops Thor., M^e. 

FuniincR- ; 

A. Da.s Brustschild ist klein, L-irund, lir.iun<;r,iu. 

H. An den Füssen sind alle Hüften' a;.ll., .li. ,S. 1,. ,,kel ;.i,ll,, ,li, vm 1 III imU. n und ,iin V.ndv. \\ 
nur am Ende schwarz o;eriii<.;c lt. dii iindcni ( ilirdc r Ih.luii, seliwar/ '^criiinrlt. 
('. Die Epiiivne ist mtliraun in In lll.r.liinlii licin l'rlde, eine drcie.kisir (Hrniinu. dir rtw.is InWirr 

als breit ist i' üi.\/i;/i////s. 

A. Das 15rii>tseliild ist lan-eiir,rmi-. l.ellliraun. 

B. Die l'üsst' sind an ,1er Interseit.- Ik I]l;.II .1 .raun. ,in .1,1 dl.. is,,|, , . ,tli, hl.r.uui, ,li,- S, lunkel :i mal, 
die Schienen luul \'.,rtar--, i, |,- 2 mal ..i., n Junk,ll.raun l.reit n.rmgelt. 



— 438 — 

C. Die Epigyne ist hfüliriiun in iL'hmijclbcu Feklu, eine üben g;ewülbte und_breit dunkel umsäumte 
Queröffnuno; auf der Spalte, neben der 2 breite S förmige Leisten stellen und zwischen 
diesen oben 2 braune, runde Samentasclu-n /aliviis. 

Mares: 

D. Am I\'. Tastergliede stellt oben ein tingerförmiüer, gerade nach vorn gerichteter Fortsatz C; das II. Glied 
ist am Ende keulenförmig verdickt. 
K. An den Füssen sind Hüften und Schenkel gelb, alle andern Glieder braun; Schenkel I nicht geringelt, 

II — W nur schwach gefleckt, die andern Glieder nur teilweise dimkler gefleckt l' ///s/i;u/7//x 

D. Am IV. Tastergliede steht oben ein langer, fingerförmiger, hellbrauner X, und etwas unter der Mitte ein 
kurzer, dunkelbrauner Fortsatz y. 
E. Die Füsse sind wie beim 9, "wr etwas dunkler festivm. 



Aelurillus V insig-nitus Cl. lUenus Dahl. 

Tat". XLII, Fig. 643. A 9 v'^n olien ^'',, 1! KpigMX', C rechter q' Taster \on au.ssen, 1) 

von oben ^/,. 
Ganze Länge O 7, ^', ö mm. 

Q Da.s ganze Tier ist plump und sehr (hcht mit kin-zen grauen imd huigen schwarzen 
Haaren bedeckt. 

X'orderleib oben: Die Koptplatte ist schwarz imd auf derselben die charakteristische 
helle Zeichnung der römischen V, die jedoch meistens eher die Form eines Hufeisens hat, 
und der zu Seiten je ein heller Bogenfleck A steht; die Seiten des Rückens sind entweder 
grau und schwarz breit gestreift, oder ganz schwarzbraim , die Rückenmitte ist braun, mit 
grauen, aus Haaren gebildeten (Juerstreifen A. iJas kleine eirunde Ih'ustschild ist braungrau, 
die Mandibeln heller oder dunkler braun, oft ins dunkel Kirschrote ziehend, an der ISasis 
heller als am Ende, die Maxillen hellbraun mit breiten gelblichen Spitzen, die Lippe dunkel- 
braun, die zwei ersten Tasterglieder gelb, die andern braun. An den Füssen sind die Hüften 
gelb, die Schenkel gelb, 1 — III in der Mitte und am Ende, 1\' nur am Ende schwarz geringelt, 
alle übrigen Glieder braun, (he Kniee 1 mal. Schienen und X'ortarsen j!mal und die Endtarsen 
1 mal schw-arz geringelt. 

Hinterleibsrücken ist bräunlich oder gelblichgrau mit helleren Ouerbinden und Flecken, 
der Bauch unter der Spalte lehmgelb, über derselben bräunlich, die Epigyne rotbraun; (he 
kleinen, schlanken Spinnwarzen sind gelblich. 

Yorderleib oben: Die Kopfplatte ist wie beim , der Rücken dunkelbraim , weiss 
umsäumt, auch die hellen (Juerl)in(lcn sind vorhanden, aber meist undeutlich, P.rustschild, 
Mandibeln, Maxillen luul Lippe sind wie beim ?. An den Füssen sind die Hüften und Schenkel 
gelb, alle andern Glieder Ijraun, die Schenkel 1 nicht geringelt, bei II — 1\' nur schwach 
gefleckt und auch die andern Glieder sind nur teilweise dunkler gefleckt. 

Hinterleibsrücken ist schwarz mit einem breiten grauen Längsstreifen über die Mitt(-', 
Manch und Spinnwarzen sintI wie beim '', . .Am 1\'. Tastergliede befindet sich am Ende aussen 
ein aufwärts gerichteter Fortsatz. 

I'Tmdorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, aber nirgends häufig; sie 
U'bt in trockenen F()hrenwäldern und an sandigen Abhängen auf (iebüsch mid ist vom Mai 
an LTCschlechtsreif. 



439 



Aelurillus festivus ( . 1.. K. Euophrys striata ( . I.. K.. Leb. 
Taf. Xl.ll, Fi.u', 644. A ' von ulifii ■' ,, l! Kin^ync, (' , von ohcn ^/,, D rechter r ' Taster 

von aussen. 
Ganze l.äni^e "^ 9 ' ^., 6 ' - mm. 

9 Vorderleib ol)en: I )ie Koptplatte ist schwarzhraiin mit dichter grauer liehaarun^, (Ue 
am hinteren Teile einen grauen Winkelstreiten A hilcKt. (her die Mitte des Rückens zieht 
sich ein l>reiter und an den Seiten, etwas (iherhalh des Randes, je ein schmälerer, dunkel- 
brauner Streuen, zwischen denen der Rücken braun ist A. Der Ljanze X'orderleib ist "rau, 
dicht behaart. Das lan-eitormi.t;e Ihaistschild ist hellbraun, die Mandibeln sind (lunki-ll)raun, 
Maxillen imd Lipi)e braun mit lu-eiter t^elbweisser Spitze, die Taster hellbraim mit dichter weisser 
und schwarzer Behaaruni^ und dunklen Flecken auf dem Anfange der Glieder. Die Küsse 
sind an der unteren Seite h<dl-ell)braun, ander oberen rötlichbraun, die Schenkel oben .'imal, 
die Schienen und \"ortarsen je L?mal dimkell)raun breit i^erin^elt. 

Hinterleil)srücki'n ist L^raubraun mit L^eli)lichen l-"leckenreihen län^s der Mitte und eben 
solchen W'inkelbinden \dn den Seiten zur Mitte A, der Rauch ist lehmgelb mit 1 .än^sreihen 
kleiner, brauner l^'lecken, die I^piLjyne hellbraun. \'on (R-n Sjjinnwarzen sind die t'twas längeren 
imteren hellbraun, die kiirzeren oberen braun nut schwarzen Seitenstreifen. 

ist in allen Teilen -efärbt und gezeichnet wie das 7. nur dunkler und die Flecken 
und Binden des liinterleibsrücken.-, weni-vr deutlich C. Am 1\'. Taster-Iiede befinden sich 
aussen zwei Fort.sätze , ein lan-er , hellbrauner oberer und ein dunkelbrauner kürzerer 

unterer y. Die oberen Spinnwarzen sind manchmal L;anz schwarz. 

i'^mdorte: Robert und Zinunermann fanden diese Tiere in Schlesien und in der Rausitz, 
Koch bei NürnberL;^ (sehr selten), IR-rtkau in der Rheinprovinz, ich selbst in Württemberg- bei 
Enzberu a. d. Fnz in den W'einberi^en , unter Steinen und an Mauern; sie waren schon im 
April .<;eschlechtsreif. 

XIII. Gattuni^ : Dendryphantes C R. Koch. 

Fc-rainac : 
A. Das Bnistschild ist sehr klein, braun mit dunklem Saume. 

B. Die Küsse sind braun, 1 fast doppelt .so stark als II. und II starker als 111 und 1\', An II^-I\' sind 
die Schienen und Vortarsen am Ende dunkelbrami ■j;erini;elt, an Sclienkil | steht innen ein 
hellbrauner Längsstreif. 
C". Die EpigNme ist bräunlich in graugelbem Felde, eine kleine sehr Ihiehe (Mfnnnt;, über wclelier 

eine hochgebogene Leiste und an deren Enden 2 kleine, runde .S.unentasclun stehen . . . ri/tiis. 
A. Das Brustschild ist liraun. ohne dunklen Saum. 

B. Die Füsse sind braun, I etwas stärker und dunkler als II, und diese kaum stärk, r als III und 1\". 
Kein Glied ist geringelt und an Schenkel I kein Längsstreif. 
(.'. Die Epigyne ist braun in hellbraunem Felde, eine grössere gewölbte ( )tlnuni:. iil" i welcher 

eine flachgewrilbte Leiste, imd an deren Enden 2 kleine runde Sanient.iselieii steh.n . . . Iiaslnliis. 
Marcs: 
D. D.as IV. Tasterglied hat unten einen geraden, schl.udv spitz end. nden Fi.itN.itz. 

E. Die Füsse sind dunkler braun, Schenkel I, bis auf den hellbraunen Streiten, dunkelbraun. Knie.' un.l 

Schienen .iben dunkelbraun, unten schwarz, Schenkel II etwas dunkler, als 111 unil l\' nulis. 

D. Das I\'. Tasterglied hat unten einen plumpen, in eine kurze Spitze endenden Forts, it/. D.is I-jid. .l.s 
Kolbendeckels ist schräg abfallend un.l helU-r als der v..rd.-r.- Teil. 
F.. Die Füsse sind wie lieim ', nur dunkler luistatiis. 



440 



Dendryphantes rudis Sund. 

Tat'. XLII, Fi^y. 645. A von obeM^l, I> Kpigyne, C linker j ' Taster von au.s.sen, D von 

unten, E da.s IV. rechte Taster<4lied. 

Ganze Län,L,'e ^ 7, r, 6 mm. 

C X'orderleil) oben: Die I\oi)f]>latte i.st schwarzL^rau, um die Au,L,fen .schwarz, die Rücken- 
mitte rotbraun, der hintere Teil des Rückens dunkelbraun, alles L,^rau fein behaart. Das sehr 
kleine, eiförmige Briistschild ist braun, mit dunklerem Rande, die Mandibeln sind rotbraun, 
wie die Rückenmitte, die Maxillen braun, die Lij^pe (lunkell;)raun, wie ])rustschild, beide letzteren 
mit gelben Spitzen, die sehr zarten Ta.ster sind helll)raun, oder gelbbraun, heller als die Küsse; 
letztere sind braun, das I. l'aar fast doppelt so stark, als das II. und dieses wieder stärker, 
als III. und IV. An den Schenkeln 1 steht innen ein hellbrauner Längsstreif, 
unten am Ende der Schienen 1 ein dunkelbrauner Eleck , imd in diesem an der Innenseite 
3 — 4 starke kurze Borsten; an den drei letzten Eussjiaaren sind die Schienen und Vortarsen 
am Ende mehr oder weniger deutlich dunkelbraun geringelt. 

Hinterleibsrücken ist hellrötlichbraun mit dunkler Zeichnung, in der oberhalb der Spinn- 
vvarzen drei Paare weisser Flecken stehen A, der Bauch hell- oder gelblichbraun mit einer 
dunklen Mittellinie, die Epigyne bräunlich in graugelbem Felde; die Spinnwarzen sind braun, 
die unteren etwas stärker als die oberen. 

-f ist gezeichnet wie das ^\ nur dunkler gefärbt. Die Füsse sind I)raun, Schenkel I, 
bis auf den hellen Streifen, dunkelbraun, Kniee und Schienen dunkelbraun, an der Unterseite 
fast schwarz. II sind an den Schenkeln meist etwas dunkler als III und l\'. Am I\'. Taster- 
gliede berindet sich aussen ein nach vorn und unten gerichteter kleiner spitzer Fortsatz; das 
Ende des Tasterkolbens ist abgeflacht und heller als der übrige Teil D. 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, in manchen Gegenden sehr 
häufig (Nassau, Baden); sie lebt an lichten Waldstellen und X'orhölzern auf Gebüsch und 
Bäumen, namentlich auf Fichten und Kiefern, und ist im Mai geschlechtsreif. 

Dendryphantes hastatus Cl. 

Taf. XLII, Fig. 646. A O von oben ^'„ B Epigyne, C rechter (j' Taster von aussen, D das 

schräg abfallende Ende des Tasterkolbens, E das IV. Tasterglied. 

Ganze Länge O 9, cj' ö "'"''''■ 

9 Vorderleib oben: Die Koptplatte ist dunkelrotbraun, um die Augen schwarz, der 
Rücken schön rotbraun mit einem breiten, hellen Mittelstreifen, der ganze X'orderleib ist von 
feinen grauen Haaren dicht bedeckt. Das ovale Brustschild ist braun, die Mandibeln sind 
braun, Maxillen und Lippe dunkelbraun mit gelben Spitzen, die dünnen Taster hellbraun. 
Die Füs.se sind braun, das I. Paar stärker, als das 11., dieser aber kaum stärker als das III. 
und IV. Das I. Paar ist dunkler, als die andern, namentlich am Schenkel, dem aber der 
helle Streifen an der Innenseite iehlt. 

Hinterleibsrücken ist hell- oder gelblichbraun, ohne weitere Zeichnung, der Bauch wie 
der Rücken, die Epigxne ist der von ,,n/(/is" sehr ähnlich, jedoch die Öffnung an der Basis 



— 441 ^ 

viel yr(').s.ser. Di*' Spinnu ar/i-n sind hcllhraLin, die unteren kunisch und etwas stärker, als die 
cvlindrischen oberen. 

ist im aÜLjemeinen dem ':- ahnlich !^etarl)t, nur dunkler; Hinterleibsrücken und Bauch 
sind dunkelL^raubraim, dem etwas helleren Bauche fehlt die Mittellinie, die Ijei ,,;■?/<//>" stets 
vorhanden ist. Am 1\' Tastergliede befindet sich ein nach vorn und imten ^gerichteter kurzer 
und 1)1 um per Fortsatz mit kurzer Spitze. 

Bundorte: Koch fand diese Art bei Xürnberi^', Menge in Preussen, Dahl in Xorddeutsch- 
land, Zimmermann in der Lausitz, in Schlesien und Nassau, Bertkau bei Bonn; sie lebt an 
denselben Stellen tmd auf den gleichen Pflanzen wie die vorige Art, und ist im April ge- 
schlechtsreif. 

XIV. Gattung: Philaeus Thoreil. 

Femiiiae ; 
A. .An den Füssen sind alle Schenkel dunkelbraun mit einer hellen PlaUe an der Hinterseite mitten und oft 
auch unten ; alle andern Glieder sind braun, dunkelbraun geringelt und Kniee und Schienen oben 
gestreift. Bei III und IV sind alle Glieder dunkelbraun geringelt. Schenkel, Kniee und Schienen 
oben auch gestreift. 
B. Die Epigyne ist schwärzlieii in liraunem Fclile und besteht aus einer langen, schmalen, oben und 
unten abgerundeten LängsOflnung, die breit schwarzbraun eingefasst ist und neben welcher 2 schmale. 

halb so lange Längsspalten stehen, die ebenfalls breit dunkelbraun eingefasst sind clirvsops. 

.\. .An den Füssen sind die Hüften blassgell), dunkelbraun gefleckt, die Schenkel unten hell-, oben dunkelbraun, 
Kniee und Schienen liellhraun , dunkelbraun gestreift und breit geringelt und beide Tarsen 
gelblichbraun. 
B. Die Epigyne ist hellbraun und besteht aus einer grossen, rundlichen Platte, in der ein Paar kleine 

braune, unten von dunklen Leisten eingefasste, längliche Samentaschen stehen hicolor. 

Marcs : 
C. Das IV. Tasterglied hat aussen einen kräftigen, scharf spitz verlaufenden Fortsatz. .An den Genitalien be- 
findet sich ein schmaler, aber langer und weit vorstehender .Samensack, der die Form einer 
gebogenen Nase hat, 
D. Die Füsse sind wie beim C' chrysoj's. 

C Das IV. Tasterglied hat aussen einen kurzen, plumpen, breit spitz verlaufenden Fortsatz. An den Genitalien 
befindet sich ein Samensack, der nicht vorsteht, sondern nach hinten gerichtet ist und sich weit 
unter das I\'. Tasterglied erstreckt. 
D. Die Füsse sind dunkelbraun, Schenkel, Kniee mul .Schienen schwarz gestreift hicohr. 



Philaeus chrysops Poda. 

Tat". Xidl, I'Tg. 647. A C von ol)en ■' ,, B Epigyne, C rechter ;< Taster von aussen, \^ von imten. 
Ganze Länge O 1-, cf 9 mm. 
9 X'orderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarzbraun, scIkhi metallisch glänzend, die 
Mitte des Rückens dimkelrotbraim, das Ende desselben dunkelbraun. Das kleine Brustschild 
ist dunkelbraun, die Mandibcln sind fast schwarz, Maxillen und Lippe dunkelbraun mit gelben 
Spitzen, die Taster hellbraun, alle Glieder dunkelbraun geringelt imd das 11. auch gestreift; 
die Füsse braun, alle Sehenkel dunki'lbraun an der Ilinterseile mitten und oft auch unten 
mit einer gelben Platte versehen, die andern ( ilieder dunkelbr.aun geringelt und die Knii-e und 
Schienen oben auch gestreift. Am 111. luid l\'. sind alle Glieder dunkelbraun geringelt, Schenkel, 
Kniee und Schienen oben noch gestreift. 

Z„ol.,.4>,a ll.l. ., 56 



— 442 — 

|-lintfrk'il)srück(n ist rötlich odtT -ell:)lich mit dunklrr Zcichnun!,; A, die jedoch hei hellen 
Tieren oft zu einem breiten, dunklen [.ängsstreifen zusammenschrumpft. Der l^auch ist von 
der Farbe des Rückens mit einem l)reiten , dunklen Bande von der Spalte zu den Si)inn- 
warzen und in diesem liande 2 Reihen heller funkte; die Ei>i,Liyne ist schwärzlich in braunem 
Felde. Die unteren konischen S})inn\varzen sind dunkelbraun mit einem r(.ten blecken 
an der Basis aussen, die olieren, cylindrischen , sind schwarz und kaum hall) so stark als 
die unteren. 

(^' ist am \^>rderleib .gefärbt wie das ', , nur dunkk'r; die ausserordentlich langen und 
starken Mandibeln sind knieförmig nach aussen gebogen, am Ende flach gedrückt, breiter als 
an der Basis und von dunkelbrauner Färbung. Am W . Tastergliede befindet sich aussen ein 
breiter, spitz verlaufender Fortsatz, an den Genitalien ein langer, schmaler, weit vorstehender 
Samensack und ein sehr starker, langer Eindringer C D. 

Hinterleibsrücken ist mit schönen, leuchtend ro t b r a unen Haaren bedeckt, und zeigt 
eine schwarze Zeichnung; der Bauch ist ebenfalls rotbraun, mit dunklen Ouerfaltcn, 

r)ie Haare des Rücken und des Bauches stossen sich ausserordentlich leicht ab und da- 
her trifft man häufig ganz abgeriebene Tiere. 

Fundorte: Menge fand diese Tiere in Breussen, Zimmermann in der Lausitz, Lebert in 
Schlesien, Koch bei Nürnberg, Dahl in Norddeutschland, Bertkau bei k!onn ; sie leben an 
sonnigen Abhängen auf Gebüsch und unter Steinen und sind vom Mai ab gcschlechtsreif. 



Philaeus bicolor Walck. 

TaL XLIl, Fig. 64S. A Q von oben ^/l, B Ejjigyne, G rechter,-,' Taster von aussen, D von oben, 

E die Mandibeln des ,-- . 
(ianze Länge 9 ''^. n 7 mm. 

, i X'orderleib oben: Die Koi)fplatte ist schwarzbraun, der Kücken dunkelrotbraun, das 
Brustschild schwru-z. Die Mandibeln, Maxillen und ].ip])e sind schwarzbraun, letztere beiden 
mit heller Spitze, die Taster schwarzbraun mit einem fingerförmigen Fortsatz am W . (iliede 
aussen C D, die b^üsse dunkelbraun, Schenkel, Kniee und Schienen schwarz gestreift. 

Hinterleibsrücken und Hauch sind schwarzbraun oder schwarz, an letzterem zieht sich 
jederscits eine Reihe heller Punkte zu den S]iinnwarzen ; von diesen sind die unteren dunkel- 
braun, die etwas längeren und dünneren oberen schwarz. 

9 Vorderleib oben: Die Koi)fplatte ist schwarzbraun, der dahinter liegende Teil des 
Rückens braun und der untere Teil desselben dunkelbraun. Bei unbeschädigten Tieren be- 
finden sich hinter der Koiifplatte graue, aus Ilaaren geliildete Bogenlinien, die oft die ganze 
Grundfarbe verdecken y\. Diese Ilaare stossen sich aber sehr leicht ab und dann ist nur 
die braune (Grundfarbe übrig. Das kleine, spitzeifiirmige Brustsehild ist dunkelbraun, die Man- 
dibeln sind aussen dunkelbraun, nac-li innen zu heller werdend, und mit langen, weissen Haaren 
bekleidet, die Maxillen heller oder dunkler braun, nach dem Ende zu ins W'eissliche über- 
gehend, die Lippe <hmkelbraun nut heller S|iitze. An den weiss langbehaarten Tastt'rn sind 
die 2 cr.sten Glieder hellbraun, die ;i andern gelb, am Anfange des 111. ( diedes sti'ht oben ein 
rundlicher, brauner l<"leck. y\n den Füssen sind die Hüften blas.sgelb, oben dunkelbraun ge- 



tlcckt, du: Schenkel ;in der rntcrscitr hclll)r;uiii , an drr ( )l)cMseitr dunkelbraun, Kniee und 
Schienen hellhraun, dunkelbraun Licstreift und breit .nerin,i;elt, die Tarsen oell)lich oder hellbraun. 

Am Hinterleib ist die Farbun.t;- sehr verschieden, es L^iebt i;'rau und braun gefärbte 
und i^ezeichnete 'l'iere A, aber auch .L;anx schwarze, ohne Zeichnung', mit nur wenit^^en grau- 
weissen Punkten <4eschmückt. Der IJauch ist an den Seiten wie der Rücken -gefärbt, das 
^Httelfeld schwarz, \ on '_' ;^elblichen Punktreihen begrenzt und \ un 2 ebensolchen der l.an^e 
nach durchzo!^-en; die Ki)i<^vne ist hellbraun, die Sti.i^mendeckel sind weissi^'elb und die Sjunn- 
warzen wie beim 

kTmd(U-te: Zimmermann tand diese seltene Art in der Pausitz, ich sellist bei Pforzheim 
im Juni, in einer Tannenschonuni^f. 



X\'. Gattung: Marpiusa Thorell. 

FemiiKiL- : 

A. Der X'urdt-rleiljsrückfii ist weiss umsäumt, das Brustschild sjelb. 

B. ÜliL-r den Hinterleibsrücken ziehen sich 2 schwarze, breite Längsstreifen. 

('. Die Epiiiyne mit sehr kleiner Öffnuno; ist dunkelbraun in hellbraunem Felde railiala. 

.\. [).r Voiilerleibsrüeken ist nicht umsäumt, das Brustschil.l bnitm bis dunkrlbr.um. 
B. Drr llinterleil)srücken ist nicht gestreift. 

C. Die Kiiigviu- mit iir.>ssrr, drrieckiii.-r ('nfnunü: ist schwarz in rotlir.miu ni, birnförinio;tn Feld<- . miaiO.sa. 

Marcs ; 
D. \m W. rastergliede steht aussen ein schlaiikei, etwas nacii innen trebogeiu-r, a bgr stum p fter Fiiiiier- 
fnrtsatz. 
K. Der Tasterkolljcn li.it ,im Anfange aussen >inen nach unten gerichteten, kurzen, siiitzen Fortsatz radiata. 

D. Am 1\-. Tastergliede steht aussen ein plumper. ,twas nach oben gebogener, scharf gespitzter 
Haken fortsatz. 
E. Der Tasterkolben hat am Anfange aussen einen nach aussen gerichteten, längeren, stumpfen 

Fortsatz uni.u.osti 



Marptusa radiata (rrube. 

Taf. XIJl, P^ig. 649. A O von ob.'u 7,, 1! Kplgyn.', (' . ' von oben \^, D rechter J Taster 

von aussen, P von unten. 
( ianze Pänge , bis lo, ' 7 ' j mm. 

9 Yorderleib oben; Die Kopfiilatte ist schwarz, der Kiieken braun, mit weissem llaar- 
saum und hübscher schwarzer, aus Punkten imd Idnien l)estehender Zeichnung A. Das Prust- 
schild ist hellgeli) mit breitem schwarzem Rande, der uinen gezackt ist, die ALandibeln sind 
hellbraun, .Maxillen gelb, Pippe schwarz nnt keilförmiger -eiber Spitze, die TasttM" hellliraun. 
Das P PiLsspaar, stärker als die andern, ist dunkelbraim, 11,- 1\\ hellbraun; I., Hl, und IV. sind 
,in Schenkeln, Rnu .ai und Schienen, das II, nur an den Schenkeln, oben schwarz längsgestreift. 

llinterleibsrücken ist hellbr.aun , nnt '1 breiten, s.hwarzen Pängsbinden , die Mitte ist 
schwarz punktiert un<l <lie Seiten schwarz -estreift, der Paiudi ist hellbraun nnt 2 breiten und 
zwischen diesen einer schmaleren, schwarzen Pime v.m der Spalte zu den Spinnwarzen un<l 



— 444 — 

schwarzen Punktreihen an den Seiten, die Epigyne ist duntcelbraun und die Spinnwarzen sind 
gelb, die cyHndrischen oberen sind schwarz gestreift und länger als die konischen 
unteren. 

^ ist im Yorderleibe gezeichnet wie das 9) ^ber dunkler gefärbt ; die Füsse sind 3 mal 
gestreift, wo sie beim 9 1 mal gestreift sind. Am Taster hat das 1\'. Glied einen finger- 
förmigen, etwas aufwärts gebogenen Fortsatz und der Kolbendeckel am Anfange eine fast 
dreieckige, schwarze Spitze. 

Hinterleibsrücken ist in Zeichnung wie Färbung sehr veränderlich C, manchmal sind die 
Längsbinden kaum angedeutet , manchmal aber so breit, dass kaum noch einige hellbraune 
Flecken von der Grundfarbe übrig bleiben. 

Fundorte: Grube fand diese seltene Art in Preussen, Dahl in Norddeutschland, Bertkau 
bei Bonn, ich selbst bei Hamburg; sie lebt an sumpfigen W'aldstcllen auf niederen Pflanzen, 
und ist im Mai bis Juni geschlechtsreif. 



Marptusa muscosa Cl. 

Tat". XLIII, Fig. 650. A 9 von oben •',',, B Epigyne, C rechter q' Taster von aussen, D von 

unten, E (J von oben ^l^. 
Ganze Länge 9 IL rf 7 mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte und die Seiten sind schwarz, ein von der Kopfplatte 
über die Mitte laufendes Band ist dunkelbraun, die zwischen diesem und den Seiten liegende 
Rückenfläche ist rotbraun, von dunkelbraunen Jjogenlinien durchzogen A, der ganze Vorder- 
leib ist oben grau und schwarz dicht behaart. Das eiförmige, unten breitere, oben spitze 
Brustschild ist braun bis dunkelbraun, die Mandilieln sind schwarzbraun, Maxillen und Lippe 
am Grunde ebenfalls schwarzbraun, gegen das Ende zu heller werdend und in einen grauen 
Rand endigend, die Taster sind hellbraun, dunkelbraun gefleckt. Am I. Fusspaare sind Schenkel, 
Kniee und Schienen dunkelbraun , die beiden Tarsen hcllliraun , an den andern Füssen sind 
die Schenkel oben, bis auf einen kleinen Teil am Ende, der wie die Unterseite helll)raun ist, 
dunkelbraun, die andern Glieder braun, oben dunkelbraun gefleckt, ebenso die Hüften I. 

Hinterleibsrücken ist gelb- oder hellbraun, mit schwarzer Zeichnung A , der Bauch an 
den Seiten dunkel- bis schwarzbraun, das breite Mittelfeld gelb, die Epigyne schwarz, in rot- 
brauner, birnförmiger Umgebung; die Spinnwarzen sind dunkelbraun. 

rj ist in allen Teilen gefärbt und gezeichnet wie das O. 'T-H' im ganzen dunkler. Das 
IV. Tasterglied ist am Ende gegabelt C D und liat statt des schlanken, flngerförmigen Fort- 
satzes bei ,,radiata" einen kurzen, plumpen, spitzhakenförmigen; der Fortsatz am Anfange 
des Tasterkolbens ist mehr als doppelt so lang und schlank als bei der vorigen, und verläuft 
in eine abgestumpfte Spitze. 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, in manchen Gegenden selten 
und nirgends häuflg. Die Tiere leben an sonnig gelegenen Planken, in deren Ritzen und 
Winkeln sie sich verbergen können, ferner an Bäumen mit sehr rauher oder loser Rinde, 
aber auch am Waldrande und in \'orhölzern in heisser, sonniger Lage auf Gebüsch und sind 
vom Mai an geschlechtsreif. 



^ 445 



X\l. (.attun-: Balkis (" I. K^ 

Ballus depressus WaU k. = obscurus ßl., Mye. 

TaK XI.III, Fi;;. (').')]. A ■■ \on nlun '' ,, l> l^pi^-MU', (' , von oben ■' j, I) rechter ,- ' 'l'aster 

\on aussen, E rechter q X'orderfuss. 

(janze LänL^e Z- und - 4 mm. 

9 \'order!eil) ohen: iJie Seiten, (he l'artie um (he AuL^en und ein breiter Mittelstreif 

sind schwarzbraun, die Mitte des Kopfes und des Rückens braun A; fler ^anze X'orch-rleil) 

ist olx-n mit feinen ;^rauen Haaren (hcht bedeckt. Das kleine lirustschild ist dunkehM-aun, 

(he Ahmihbehi sind heHi)raun, die Maxihen im unteri'n Teih.' hehbraun , im obei'en .L;elb, die 

r,ili])e unten braun, oben i)lassL;en), (he o ersten Taster^iieder dunkell)raun, (he 'J letzten gelb, 

alle Küsse gelb und bis auf die Tarsen dunkelbraun gefleckt; das 1, 1 'aar ist an der oberen 

Hälfte der Schenkel, an den Seiten und meist auch unten von Knieen und Schienen (hmkel- 

braun, oben jedoch stets gelb. 

Hintcrleibsrücken ist gelb mit brauner Zeichnung, die in der Mitte die (jestalt eines 
Ankers annimmt A. Der Hauch ist bräunlichweiss oder graugelb, braun gefleckt und ge- 
streift, die Epigvne l)raun in blassgelbem l'elde ; dii.- S]>innuarzen sind dunkelbraun mit 
gelben Spitzen, 

(-J i.st ein äusserst i)lumpes Tier, von meist dunkell)rauner l~ärbung, sowohl am X'order- 
als auch am Hinterleib, so (lass auf letzterem die Ankerzeiehnung nur schwer zu erkennen 
ist. Besonders auffallend sind die ausserordentlich starken X'orderfüsse !*',, an denen Schenkel, 
Kniee und Schienen fast 4 mal so stark sind als am 11. l'Tisspaare; am I. l'aiu'e sind Hüften, 
Schenkel und Kniee braun bis dunkelbraun, die Schientn schwarz und beide Tarsen gelb, 
die andern 3 Paare sind wie l)eim O gefärbt. Am Taster, der an allen Gliedern braun ist, 
hat das 1\". Glied aussen einen kurzen, stumpfen, etwas aufwärts gebogenen Fortsatz. 

Fundorte: Diese Tiere sind über ganz Deutschland verbreitet, sie leben an sonnigen 
Waldrändern und ebensolchen Stellen im lichten Walde, auf ( jebüsch, besonders Eichen, und 
sind im Mai geschlechtsreif. 

XVII. Gattung Oedipus Menge. Hallus Bertkau, Dahl. 

Oedipus aenescens Sim. 

Taf. XLIII, Fig. 652. A C von oben •' ,, Brechter XOrdertuss des ., C Epigvne, D rechter 

, : Taster von aussen, E von oben. 

Ganze Fänge O 4, ,-^ ,'! mm. 

X'orderleili oben : Die Kopfi^latte ist dunkelbraun, um die Augen schwarz, der Rücken 
rotl.)raun mit feinen, dunkelbraunen Boi^enliuien \ on der .Mitte zu Avu Seilen A. Das kleine 
IJrustschild ist braun mit dunklerem Rande, die M.andibeln , Ma.xillen und l.ipi)e sind i>raun, 
letztere beiden etwas heller als erstere ; die lasier -elb. D.is I. Fus.spaar ist viel stärker 
als die andern, rotbraun mit sehw arzbi;uinen Schenkeln imd Schienen B, die :) andern l'aare 
sind gelb. 



— 446 — 

Hinterleibsrücken ist graubraun mit breiten, hellcrt-n (Juerbindrn, die aber nicht immer 
detitlich sind, der Bauch graubraun, das etwas heilere Mittelteid von li dunklen Streiten seit- 
lich begrenzt; die Spinnwarzen sind braun, die unteren stärker als die oberen. 

q" ist am X'orderleibe genau gefärbt wie das 9 ; ^^^^ ^- l'^i-^-'^P^^ar ist noch stärker als 
beim O und trägt an den Schienen oben einen kurzen, aus feinen Haaren bestehenden, unten 
einen längeren, von starken Haaren gebildeten Kamm ; die verhältnismässig schw achen Taster 
haben sehr kleine Kolben und einfache Genitalien und am IV. Gliede aussen einen breiten, 
zugespitzten Dornfortsatz. 

Fundorte: Koch fand diese Tiere bei Nürnberg (sehr selten), Zimmermann in Nassau, 
Bertkau bei Bonn, Menge in Preussen, Dahl in Holstein, ich selbst bei Hamburg (sehr selten); 
Koch fand sie an Erlen, ich in der Haide an Weiden ; sie sind vom März an geschlechtsreif. 



NX'lll. Gattung: Neon Simon. 

Ff niinae : 
A. Die Küsse sind gelb, Scliienen 1 und II unten mit starken .'Stucheln besetzt. 

B. Die Epigyne ist blassbräunlich, zeij^t unten 2 breite, dicht aneinander stehende, hakenförmige Lamellen 
mit je 1 kleinen, schwarzen Punkte darin; über den Lamellen 2 helle runde ÖtTnungen, die oben 

und an den Seiten von breiten, schwarzbraunen Leisten eingefasst sind ictUidaliis. 

A. An den Füssen sind die Schenkel I braun, gegen das Ende zu dunkler werdend, Kniet und Schienen dunkel- 
braun, die Tarsen gelb. Füsse II— IV ganz gelb. 
B. Die Epigyne ist hellbraun in gelblichem Felde, zeigt unten 1 schmale Oueröfinung und dariilier 
2 spitzovale, oben divergierende Längsöftnungen, die von breiten braunen Leisten umgelien sind 

und der Epigyne das Aussehen einer Schleife geben f'iitus. 

Mares : 
C. Am Taster erscheint Glied 11 unten etwas gehöhlt, IV hat am Ende aussen und unten einen kleuien Fcirtsatz, 
dessen Spitze hakenförmig nach unten gebogen ist. Die Taster sind gelb, manchmal mit scliwnrz- 
lichem Anfluge rctiaitatns. 

Neon ricticulatus Bl. Euophrys L. Koch, Dahl, Bertkau u. A. 

Taf. NLIII, Fig. (553. A \, \ on oben '/„ B Epigyne, C rechter q' Taster von aussen, D von oben. 

Ganze Länge 9 3, J" 2 mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist gelb, die Umgebung der Augen tief schwarz, der 
Rücken gelb, etwas dunkler als der Kopf A. Das Ihustschild ist gelb, die Mandibeln, i\Laxillen 
und Lippe sind hellbraun, die Taster und Füsse gelb, die Schienen von I und II sind unten 
mit starken Stacheln besetzt. 

Hinterleibsrücken ist blas.sgelb mit schwärzlichem Anfluge und ebensolchen W'inkelbinden, 
der P>auch gelb mit 1 l'aar brauner Flecken \()r den Spinnwarzen, deren untere hellbraun, 
die oberen blassgelb sind; die Epigvne ist blassbräunlich 

(_<■ ist gefärbt und gezeichnet wie das 9, es giebt aber auch in beiden Geschlechtern 
schwärzliche Tiere, an denen dann auch die Taster und hTisse ins Schwärzliche ziehen. Das 
II. Tasterglied ist an der Lnter.seite etwas gehöhlt und am \\ . befindet sich vorn und aus.sen 
ein ktn-zer k'ortsatz, dessen kleine Spitze nach unten gerichtet ist 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet, aber in eleu meisten Gegenden 
.selten; die Tiere leben unter Moos und Steinen an dunklen Waldstellen und sind im Mai 
geschlechtsreif. 



Neon pictus Kulc/. 

Tat'. XLllI, Fi-. ('^r^4, A " von oben •' ,, IJ Epi-vnc 

(ianxr 1 .änt^r V ;; nmi, 

': X'ordcrU'il) oben: Die Koptplattc i.st Incllhraun, im voi-drn-n Trilt- ins Srliwärzlirhc 

ziehend und ein breiter Streiten um die Au.i^en i^lanzend .srhwaiv , (\ry Kiieken helll)raun, 

dunkelbiaun fein umsäumt A. Das ISrustscliild ist l)r;iunliehuell) , Mandii)eln, .\la.\illen und 

Lippe smd helliiraun, die Taster dunkc-lbrann oder sehwar/lirh, das letzte (ilied heller als 

die andern. Am 1 l-'ussi)aare sind die Sehenkd braun, i^ei^en das l^nde zu ins I )unkell)raune 

übergehend, Knirc und Sehienen dunkelbraun, die Tarsen gelb, die drei andern I'usspaare 

sind gelb. 

1 linti-rleibsrüekt-n und Jiaueh sind hellgelb mit einer Reihe brauner W'inkelbinden auf 
dem Rüeken A, die Mpigvne hellbraun und die Spinnwarzen gelb wie der Ikuieh. 

bundorte: Mertkau t'and diese, bisher in 1 )cutsehland nicht gefundt'ne .\rt im Sieben- 
i'ebirL'e unter loser liaumrinde, leider nur _; . 



XIX. (latti 



Euophrys ( L Koeh. 



Iitllbraiin. Sclienkcl und Schienen am 

.Xnfangc und Ende, Kniee am Ende 

und Iteide Tarsen am Anfange dunkel- 

hraun «reriusielt. 



liellbraun, .Schenkel am Anfange und 

iMide, Kniee am Ende, Schienen in 

dir Mitte, lieide Tarsen am Anfana;e 

^-chwarz tjerinttelt. 

h-hm.;elb, Sclienkel 1 untl II 2ma] 
schwarz geringelt, Kniee und Seidenen 
an den Seiten gefleckt: III und IV 
Sclienkel, Schienen und Vortarsen 2 mal. 
Knie,- und Endtarsen 1 mal dunkel- 
braun geringilt. 

i;elb, die Tarsen l>riiunlicli. .Scliiiiicn 

III un.l IV haben am Ende bcider-rits 

linc knotenartige \'erdickung. 



Die E p i g y n e ist: 

n ojjeren Teile Idassgelb, im unteren dunkelbraun, 
hat in letzterem 2 grosse, dunkelbraune, langci- 
fi^rmige, unten divergierende Samentaschen und 
im oberen Teile 2 Paar, fast im rechten Winkel 
stehende eiförmige, blassgelbe Lamellen, von 
denen das eine Paar nach nben. das andere nach 
aussen gerichtet ist 



• ralicci 



liraun in gelblichem Felde, hat im unteren Teile 
2 grosse und darüber 2 kleine runde, dunkelbraune 
.Samentaschen, die durch keine Leisten mit ein- 
ander verliundeii sind iU</uipt-s 

br.iun in graugelbem Felde, hat im unteren Teile 
2 grosse und darüber 2 kleine runde, dunkelbraune 
Samentaschen, welch letztere im inneren Rande 
von runden, hellen Lamellen stehen und mit den 
untenii niclit verb\m<ien sind peircusis 

hellbraun in gelbem Felde, hat im unteren Teile 
2 grosse und darüber 2 kleine runde, dunkelbraune 
Samentaschen, die durch .S formige Leisten mit 



IV. Tasterglied hat aussen einen langen, schlanken, s 
hakenförmig nach innen gebogen i.st. Die Tastergl 
III hellbraun, IV dunkelbraun, V schwarz. 

. \'on den Füssen sind: I fast ganz dunkelbraun, II — U' : 
hellbraun und gerini-elt, wie b.im ?...... 



nigen F..rtsatz, dessen Rnd.. 
imten liraun. oben hellbraun. 



__ 44 S — 

sind alle blasssielb. 
B. Die Füsse sind wie beim ' nei/nipes. 

A. Das IV. Tasterglied ist wie l)ei „ac/iufa'' . Die Tasterglieder 1 und 11 sind dnnkclbraun, die andern iiellil.irann. 

B. Die Füsse sind wie beim 'y. Um die Stn-nauuen zieht sich ein graner Rint;- pctic)i<:is. 

A. Das IV. Tasterglied hat weder einen Fortsatz, noch ist es am Ende ausgeschnitten. Die Tasterglieder 1 und II 
sind schwärzlich, III— V gelb, dicht mit langen, weissen Haaren bedeckt. 
B. Die Füsse I sind, bis auf die gelben Rndtarsen, schwarzbraun, II~IV wie beim :'. L'm die .Stirnangen 

zieht sich ein rot gelb er Ring frontalis. 



Euophrys erratica \\'alck. Attus erraticus Mge., L. Koch, Bertkau u. A. 

Taf XLIII, Fit;-. 655. A 9 von oben ^l, B und C Epi^yne, D J"' von oben ^,, E linker 

1^' Ta.ster von au.s.sen, F rechter Ta.ster von oben. 

Ganze Länj^e 9 5, (^f -'^ ' -j mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte i.st .schwarz oder dunkelbraun mit einer breiteren 
oder .schnicäleren hellen Län^.slinie, die .sich auch über den Rücken fortsetzt, die Rückenmitte 
und die von einer weisslichen Haarlinie umsäumten Seiten sind dunkelbraun. Da.s Brustschild, 
die Mandibeln und Lippe sind dunkelbraun, letztere l)eiden an den Enden hellerbraun, Maxillen 
aussen braun, innen hellliraun, die Taster hellgelb, die Füsse hellbraim, an den Schenkeln 
2 mal, am .Anfang und lüide, an den Knieen am Ende, Schienen am Anfang und kurz vor 
dem Ende und beide Tarsen am Anfang dunkelbraun geringelt. 

Hinterleibsrücken ist hellbraun, dunkelbraun gestrichelt und getleckt, der Bauch an den 
Seiten hell- und dunkelbraun gefleckt, in der Mitte einfarbig Itraun, die Epigyne im oberen 
Teile blassgelb, im unteren dunkelbraun. Die unteren und stärkeren Spinnwarzen sind braun, 
die oberen, dünneren schwarzbraun, alle von einem breiten dunklen Rande umgeben. 

(^ ist in fast allen Teilen gefärbt und gezeichnet, wie das y, mn' dunkler, und auf dem 
Hinterleibsrücken verschwindet oft die helle Farbe, bis auf einige Winkelbinden D. Das 
I. Fusspaar ist ganz dunkelbraun, die andern am Schenkel dunkelbraun, sonst hellbraun mit 
dunklen Ringen wie beim O- Am Taster sind Glieder I und 11 unten braun, oben hellbraun, 
III hell- und 1\' dunkelbraun, V schwarz mit grauer Spitze; am IV. Gliede befindet sich 
aussen ein langer , dunkler , vorwärts gerichteter , schlanker , am Ende kurz hakenförmig 
gebogener Dornfortsatz 

Fundorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt in Wäldern unter 
Baumrinde und ist vom April an geschlechtsreif. 

Euophrys aequipes Camb. 

Taf. XLIII, Fig. 656. A 9 von oben -'/i, B Epigyne, C rechter ^, Taster von aussen, D von 

oben, E obere und untere Sjiinnwarze von der Seite. 

Ganze Länge 9 -'* ' i, (• - mm. 

9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, der Rücken braun, imi die Ko[)fplatte 

etwas heller als hinten. Das kleine, eiförmige Brustschild ist hellbraim, mit breitem dimkel- 

braunem Rande, die Mandibeln sind dimkclbrann, Ma.villen dunkelgraubraun mit gelben Spitzen, 



— 449 — 

die Li|i|ic sch\\ai-zl)r;iun, die Taster .nell), die I'Tisse hellhraun, die Schenkel am Cirunde und 
am l-'.nde, Kniee am i^nde, die vSchienen etwa in der Mitte und beide Tarsen am Anfani^e 
schwarz ,i,ferin^"eh. 

I linterleihsriicken ist ^rauKraun mit helleren (Juerhinden auf dem unteren Teile, der 
Hauch hlasshraunL^'rau mit L' dunklen Streiten zu den schwarz umi^renzten S|iinnwarzen, die 
l^pii^fyne braun in gelblichem l-\l(le. Die unteren Spinnwaiveu sind länL;(r und d()ji|ii'lt so 
stark, als die oberen, Am ( n imde -elb, am l^ndteil chmk.dbrrum ; die oberen am (jrunde 
dunkelbraun, die mittleren blass^elb. 

X'nrderleil) oben; Die Koptplatte ist schwarz, <ler Riicken hellbraun, breit s.dnvarz 
umrandet. Das Krustschild wie beim , <lie Mandibeln und Maxillen h(;llliraun, die 1 .ii)i)e 
schwrirzbraun \vu- der Rand de 1 ;rustschild.-s, die Taster blass-elb, ohne l'ortsatz am W. < diede, 
die (ienitalien dnnkell)r,aun, die l'Tisse !j;elb und wie Ixdm ; L^crin^elt. 

1 linterleibsriicken ist dunkelbr,aun;j,rau mit Indien Winkelbimlen, der Hauch .^elb mit 
'J breiten, dunklen DäuL^sbindi-n, An den S]>innwarzen ist ein st'hmah.'r Teil am Giamde sj;elb, 
das iibri,i;e schwarzbraun und die (in">ssen\ erlialtnisst' wie beim , V.. 

h'undorte: Zimmermann fand dii/se Art in Nassau, Mertkau l)ei llonn und im Sieben- 
j^ebirs^e, ich selbst bei l'forzheim; sie lebt an sonnigen Aldiänyen im kurzen Grase unter 
Steinen und ist im Mai ij'eschleehtsrL'if. 



Euophrys petrensis C. L. K. 

Taf. XI dl!, V'vj,. 6")?. A : von oben •' i , 1! Kpi^yne, C rechter ,- d'aster von aussen, D von innen. 
( ianzc L;in^e O 4, --' 2' j mm. 

9 X'ordeiieib oben : Die Kopfi-latte ist schwarzbraun, der Rücken dunkellnaun alles uut 
feinen ,L,n-auen liaaren dicht bedeckt; um (he Stirnauu;en zieht sich ein ;ius h(dl-rauen 
Ilaaren Gebildeter Rin-. Das 1 !rusts(diild ist dimkelbraun, ebenso die Mandibeln und 
Lipiic, die Maxillen sind hellbraun mit w-eisslicher Spitze, die Tast.'r hell-elb und die I'üsse 
lehm-e'li); an I und 11 die Schenkel 2 mal schwarz -erin,L;vlt, die Kniee und Scdnenen an den 
Seiten s<d_iwarz i^etleckt, an 11! und !\' sind Schenkel, Schienen und X'ortarseu L'mal, Kniee 
und l^ndtarsen 1 mal dunkelbi'aun L;X'rin,i,j;elt. Nicht selten herrseht an den l'Tissen die dunkle 
I*"arbe vor und sie ersidieint dann schwarz, i^elb Ljerin^elt. 

i linterleibsriicken ist dunkelbraun, fein hell gerieselt und mit undeutlichen helleren Winkel- 
binden, der Rauch an den Seiten dunkelbraun, hell L^erieselt, das breite Mittelleld einlarbi- 
l)r,aun, von 'J helleren l'unktlinien bcL^renzt, die h".piL;>ne bi'aun in ^rau-elliem ITdde; die Si)inn- 
warzen sind am (irunde ,^rau, im iibri^en d'eili.' braun. 

^f ist gefärbt und bezeichnet wie das ;; ,am l'aster sind die '_' irrsten Glieder dunkel- 
braun, die ,'! andern i^elbbrami. 

ITmdorte: Koch fand diese Art bei Xiirnber^' (selten), Zimmermann in der I .ausitz imd 
in Nassau, ! »ahl in Nord<leutschland, Rertkau im Ahrth.ale; sie lebt auf s(mni,!4en trocknen 
l<\-ldern und in sandi-er Ilaide unter StL-inen und ist im Aiu'il -eschlechlsreif. 



450 



Euophrys frontalis Walck. 

I'af. XLIII, Fi--. 65S. A 9 von oben •'/i, B Epigyne eines alten, C die eines jüni^^eren Tieres, 

D q" von oben Vi, E linl<er (^ Taster von aussen, F von innen. 

Ganze Läns^^c ^ 4-, ^ 3 mm. 

9 Vorderleib oben: Die Ko])f"i.latte ist hellbraun, die Um.^elnm,^- der Augen tief schwarz, 
der Rücken hellbraun, schwarz umsäumt A. Das ISrustschild ist gelb, die Mandibeln un<l 
Maxillen sind hellbraun, die Lippe .lunkelbraun, die Taster gelb, die Füsse gelb, nur die 
])eiden Tarsen braunlich. D i e S c h i e n e n d er LM e t z t e n 1 ' a a r e h a b e n a m E n d e b e i d e r - 
seit s k n o t (.■ n a r t i g e \' e r d i c k u n g e n . 

Hinterleibsriicken ist gellilich oder hellbräunlich mit schwarzer Zeichnung A, der Bauch 
bräunlich, unregelmässig schwarz gefleckt, die Epigyne ist hellbraun in gelbem Felde und 
die Spinnwarzen sind gelb. 

,-{ ist gefärbt und gezeichnet wie das V, nur etwas dunkler; die Kopfplatte ist schwärz- 
lich und um die Stirnaugen zieht sich ein roter Ring. Am Taster sind die bersten 
Glieder schwärzlich, die andern gelb oder hellbraun und mit langen, weissen Haaren dicht 
besetzt. Von den Inisscn ist das I. Paar i)is auf die gelben Endtarsen schwarzbraun, die 
3 andern I 'aare sind wie beim 9- 

hTmdorte: Diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lel)t an trocknen Wald- 
rändern und Abhängen unter Moos und Steinen und ist vom :Mai an geschlechtsreif. 



XX^III. Familie: Oxyopoidae Thorell. 

I. Gattung: Oxyopes Latreille. 
Oxyopes ramosus Pan/.. 
Tai". XLIII, Fig. 659. A9 von ol)en -"/i, B Epigyne, C rechter q Taster von au.ssen, D von oben. 
Ganze Länge 9 1*^^ o" ^' ""'"''■ 
9 Vorderleib oben: braun, ein Fehl hinter dem Kopfe ist gelblichbraun A. Das Brust- 
schild ist mitten gelb, am Rande braun, die Mandibeln und Maxillen sind kastanienbraun, 
die lange Lippe dunkelbraun, die Taster und ITis.se liraun, an letzteren Schenkel un<l Schienen 
am Ende dunkler als am Anfange. Taster wie Füsse sind mit sehr laugen und starken 
Stacheln bewaftnet, so dass z. B. der Stachel am Ende des Kniees doppelt so lang ist als 
das Glied sell)st. 

Ilinterleibsrücken ist heller oder dunkler grau oder braungrau mit weissen hdecken, die 
jedoch nur bei .hinklen Tieren so deutlich sind wie Fig. A; der Bauch ist an den Semiten 
weis.slich, in der Mitte dunkelbraun, die Epigyne in braungrauem bT'lde ist lu-aun mit schwarzen 
Leisten und die Si)innwarzen sind l)raun. 



— 4r)i — 

f-;" \'orderlcil) oben: L,fcfärl)t wie das , nur etwas dunkler, die Mandiljuln sind l)raun, 
an der I5asis heller als am Ende; die ?> ersten Taster^lieder sind hellbraun, die 'J letzten 
dunkelbraun, am 111. ( diede l)ehndet sich aussen ein l'nrtsatz , am 1\'. ein soleher unten v, 

ausserdem ist der ungemein grosse Knlben charakteristisch, der mehr als ,'! mal so breit ist, 
als das W. Glied z z. 

llintt.'rleib ist L^ekirbt wie beim , , ji'doch nie so deutlich i:;"ezeichnel, obuieich dit; weissen 
kSo^entlecken auch vorhanden sind. 

Fundorte: Diese Tiere sind iiber -anz Deutschland verbnutet, jedoch eher selten als 
hfiuhL;'; sie leben an sonnigen Waldstellen, besonders auf jungen l'"tihren uml k'ichten und 
sind \om ^kli an ^cschlechtsreif. 

Zum Schlüsse will ich noch eini;^c in Deutschland «gesammelte, mii" aber niidit zu Gesicht 
gekommene Arten, (k'm Al[>hal)et nach auft'ührcn, dii.- in den Arbi-iten von Meni^e, Karscli, 
L. Koch, Dahl und lüüjen Simon erwähnt sind. 



\'on Meng-e in : Preussischi.- Spinnen : 

Alhis solaris M,L;e., Ccriitiiiti rnhclLt Mi^e., ('lithioii'i hifiirca und iliiiulcsliiia Mt,fe., Dictyiia 
!S;ntii und uia/or Mye., />riissns hiilciitdliis und puiividicoht M.s^e., I'.laphidinin lliii:;illifcnt)it Ml^c, 
lipiivti i^ratilis .Af^'c, /'nf/iitiiii luDiaciiliüd Af,L;e., I .ophiHitrcinun iviissipalpuiii und naiDnihi/iiiJ/ M,i;'C., 
J.opl/oiini/ 1 sticloiipltiduiii M.ij;e. = Microiicld siiohiiiiliifii AI.L;e. = W'alckciiacrit punctata Bk, 
Lop/ioiini/a Ihiridiij)! M,L;e., Lvcosa iiaiiti M,!j;e., Mtlanopf/ora alutila M^'e., Micruin'la bifida und 
oracilis M,i;e., Miciypliaiilcs crassiups, //iisiitiis, lividits und tci/iT M.^'c, IWi/ii cristata Als^e. = 
Limp/iia scopi'j^cra (irube, /'/n'lodroi/iiis ariimrins .M.i:{e., l'lalvopis s///r//)\>//.s 'Shj^c, P'ronopius pro- 
:-idns -M.ne., J'saiiuin'fis a/>sro/idifa Afi^e., Scartcs paivitliis Ms^e., Tliaiialus iiiaritiiiais Mi^e., Xysficus 
fcrni-nn-iis Al-e. 



A'on L. Koch in: \'erzeichnis der bei Xürnbcry liis jetzt beobachteten Spinnen etc. 

Atvpiis aiiacliorcta Auss., t'liijacaiitliiuDi iiioiitaiiuiii D. K., Piiissus uiinnsrnliis L. Koch, 
Iiriovi/c sila Cbr., pitiutafa I'k, pcniii.vta Cbr., liii^itatti Cbr., Koil/ii ("br., iiicoiispicua Cbr., 
incoiiita Cbr., prati^ran/is ("br., siiiiilis- Cbr., ancta/is Cbr., (jnapliosa atcrrniia K. Koch, hlar- 
pactcs- Irpidiis C. \.. K., Hcliopliancs aiirafiis C. L. K., Liiiyphia froi^lodytcs , Roscn/iauri und 
cai-iViianiut L. Koch, dccolor West., I .iocvinnuii iiictallianii L. Koch, !'ros//h-siiii,( violacca C. I.. K., 
l'liiUiatus ■^lutciosus K. Sim., .^7;•/(?///.^■ C. L. K., Tl/cridinin /.<,rtci/sc \ .. Koch, coraciinnii C. 1.. K, 
instabile Cbr., QCi/niiosHUi L. Koch, Zora iiniiitiatii 1*.. Sim. 



Von F. Karsch in : Verzeichnis der Westfälischt, n Siiinncn : 

- Ih-assiis i^otlilaiididis Thor, (auch von Men^e aus I'reussen erwähnt). Jhassiis scvcnis 
C. L. K., Jlcliopliaius auratus C. L. K. 



Von F. Dahl in : Analyt. Bearbeitung der Spinnen Norddeutschlands, und in : Monographie 
der Erigonearten etc. 

Ccntvonicnis illibatus Sim., Dioiitaims Bl., Dictyna cnissipiilpis Dahl '), Dysdcra uiaunisia 
Thor., Erii^onc sulcifrons Widcr-Reuss, flt!:<ida M.L,fe., piDichila VA, coniiini/ahi/is Dahl, Liiiypliia 
convcxa West., Lycosa iinin/iinti Dahl, Xcrn-'i/c /Iciikiiigi Dahl. 

Von Eug-en Simon in : Les descriptions de deux especes d" Arachnides rec. a Nassau (par Mons. 
Dr. Zimmermann^ Bull. Societe ent. de France \o\. 7. CXLII— CXLIII. 

AgrOiici /Idvopilosa E. Sim. und Drassus ßitc/dibci\^i E. Sim. 



") D. crassipalpi<: Dahl ist = Argcnna I.endlii KiiKz. und muss jetzt Ai^^enna crassipalpis Dalil lieissen, weil Da 
Benennung älter ist als die von Kulczynski. 



Register der Familien-, Oattungs- und Artnamen 



nebst den Synonymen. 



hii- fett gedruckten L;r()ssercn Xanun l)Lvrichnen die Familien, cursiv gedruckte Synonima. 
Die ma,!4er gedruckten [grösseren Xanien sind ( i a 1 1 u n g s n a m e n. 
Die Namen in kleinerer Schrift bezeichnen die Arten. 
n die rrsten Ä. 



Bei cltn Artiiamen liezrit 

(Irr lÜL- Beschreil)un>; zu 

Dir lat.inisclle Ziffer 



• liebst .Icr .laraiit toi 
Svstematisclie Tabel 



die Seiten, und zwar uilit die 
■ kleinen ( ursivzittern sieh nur 

er Familien und t;attuni;en siel 



:lit stellende Ziffer die Seitr 
;eley;entlielie Rrwalinunnen 1 
1 und Abl.ilduniisuum 

6 19. 



Abac()])neces 21ö. 

abbreviatus, Thom 3(^*9. 

abdita, Melan 4:.i. 

abnormis, Lephthyph 73. 

abscondita, Psamm -i.'<l. 

acalypha, F.p 39. 

Acartaucheniu-s 20(K 

accentuata. Anyph. ... 

accentuata, Tarent 

accepta, Prosthes 

acerbu.s, Xyst 

aculeata, Tarent 

acuminata, Entelec Itsu. 

acuminata. Walck 1-tl. 

acuminatuin, Lophoc ;,-,/. 

adianta, Ep 32. 

affine, Lophoc i^Ol. 

affinis, Atyp '2"2^ . 

affinis, Kulcz 1S8. 

affinis, Tmet 105. 

agalena, I-'p 39. 

;\galena 'l^h 

Agalenidae l'J. 14. 

Agalenoidae -ll-l 

Agaleninae ]■'>. 

agre.ste, Kulcz 1<)9. 

agrestis, Lyc 374. .;ss. 

agrestis, Tegen -;29. 





X.\IV 


3!(L'. 


.X.X.WII 


307. 


XXVIII 


349. 


XXX 111 


394. 


XXXVIl 



agricola, Lyc. . . . 

Agroeca 

alacris, Lephthyph. 

albata, Lyc 

albicans, Club. . . . 
albicans, Philod. . . 
albimana, Aul. . . . 
albimana, Oxyp. . . 
albipes, Micryph. 
albomaculata, Euchat 
albomaculata, Titan, 
albomaculatus, Art. 
albomaculatus, Xyst. 
albostriata, Mic. . . 
albovittata, .Singa . 
albus. Thom. . . . 

alpica, Ep 

alsine, Ep 

Altella 

alticeps, Bolyphantos 
altifrons, Entelec. . 

Ac-lin-illu.s 

AelunM>s 



XXXV. 
XX. 



Amriurohitis 
Amaurobidae . 
Amaurobiinae 

ainbigua. Call. 



37.-). XXXV. 
•2»)0. 

7.'). VI. 

.■;s-s. XXXV. 

2(i9. XXV. 

3.3(1. XX xr. 

371. XXXIV. 

•).")4. xxxiit. 

I-".4. XIII. 

IIN. X. 

iM.s. XX III. 

32.S. XXXI. 

.3r)2. xxxiii. 

2s7. XXVII. 

.■>]. IV. 

339. xxXil, 

30. I, 

37. II, 

24(i. 

«3. V, 

181). XVI, 

VM. 
4:} 7. 

:.'7."). XXVI 
24!t. 

li. 

li. 

421. XI. 



454 



ambiguum, Epibl 421. XL. tyo 

araentata, Lyc 378. .■;.sn. XXXV. ;V)2 

amophila, Dict 242. -//. xxii. a4(i 

amylacea, Troch 402. XXXVIII. ij91 

anachoreta, Atyp ^■'^• 

aenescen.s, Oedip 445. XLIU. 052 

aeneus, Helioph 418. XL. (iKJ 

andrenivora, Tarent. . . :i!)J. 393. XXXVII. :üh 

angulata, Ep 25. -ji:. I. 5 

angulipalpis, Lephthyph. ... 77. vi. 83 

angustiarum, Cyb 231. xxi. :üs 

aniiulatus, Lephthyph 78. vi. sc 

annulata, Lyc 378. xxxv. r«:; 

anomala, Micron H!». XIll.inT'/j 

antepenultima, Panamom. . . 171». xvi, 245 

antica, AValck 141. Xir. 18G 

Anyphaena 2i)7. 

Anyphaenidae !■'>■ 

aphana, Ero 112. X. 141 

apicatum, Kulcz 109. xv. 227 

apiculatum, Lophoc 217. xix. :iO(; 

Apo.stenus -iJ5- 

approximatus, Bathyijh. ... 85. VII. 97 

aquatica, Argyr 2311. xxil. 342 

aequipes, Euophr 448. xi.IIl. G5(; 

Araeoncus l'>4. 

arcuata, Erg 4:35. XIJI. (139 

arenaria, Lyc 375. xxxv. 548 

arbustorum, Ep -■'>. 

arenarius, 111 437. XLil. (!42 

arenarius, Philodr i'il. 

arenarius, Than 337. xxxil. 5(il 

Argenna 244. 

argenteomaculata, Euryop. . . 121. xi. 1.54 

Argiope 20. 

Argyroneta ■^21l. 

Argyronetidae l'- 

aeria, Sint 130. xi. i(;8 

arietans, Erig iTil. 

y\rtanes '^24. 

arundinacea, Dict 24:i. xxil. 340 

Asagena 117. 

aterrima, Gnaph U'il. 

atomaria, Ero 111. 112. IX. 141 

atomaria, Oxypt 3(il. xxxiii. 532 

atra, Erig 174. i;i:. xv. 237 

atra, Prosthes .'!<>'.). xxix. 45(i 

atrates, Helioph 414. xxxix. lUd 



atrica, Tegen. , . 

atrica, Zilla . . . 

atropos, Coelot. . 

AUidae 

Aüoidae 

Attus 

Atypidae .... 

Atyp US 

audax, Xyst. . . 

aulicum, l^herid. 

Aulonia . . . 

auratus, Helioph. 

aureolus, Philodr. 

auronitens, l'hilotl 

badia, Lyc. . . 

Ballu-s '. . . . 

barbipes, Att. . 

barbipes, Tarent 

Bathyphantcs 7G. 7 
131. 190. 

bavarica, Segest. 

Beckii, l'apin. . . . 

Bedelii, Pell. . . . 

Bertkaui, Apost. 

Bertkaui, l'herid. 

bihamatum, Lophoc. 

bicissa, Tapinoc. . . 
"^ bicolor, Centr. . . . 

bicolor, Dict. . . . 

bicolor, Gnaph. . . 

bicolor, Phil. . . . 

bicorne, Lophomma 

bicornis, Ep. . . . 

bidentatus, Drass. . 

bicuspis, Panamom. 

bifasciata, Lyc. . . 
! bifasciatus, Xyst. . 

bifida, Micron. . . . 

bifrons, Dismod. . . 

bifurca, Club . . . 

bimaculata, Euch. . 
' bimaculatum, Therid 

biovatus, l'hyreosth. 

bipunctata, Steat. 

bituberculatus, Dicy] 

Blackwallii, Drass. . 

Black wallii, Lophoc. 
Blackwalli, Oxypt. . 
Blackwalli, Therid. 



XX. 321) 
111. 36 

XX. ;514 



l'.l. 
J.O. 

12. 
220. 

350. 
108. 

371. 

■i.'il. 
:vM). 

333. 
382. 
445. 
431. 

393. 



80. 81. s;l 



4r>i. 

451. 
109. 
214. 
113. 
l(j.3. 
298. 
197. 
;!59. 
104. 



XXXIII. 517 
IX. 135 



XXXI. 489 
XXXI. 493 
XXXV. 5(iO 



XI, I. 
XXXVII. 



321. 

205. 
423. 
255. 
108. 
193. 
207. 
132. 
244. 
316. 
442. 
191. 
28. 
4'>1. 
179. 
38G. 
349. 



XXX. 


475 


XVIII. 


285 


XL. 


G22 


XXIV. 


3li9 


IX. 


130 


XVII. 


200 


xvm. 


288 


XI. 


170 


xxil 


35U 


XXX 


408 


XLII 


048 


XVII 


204 


' 


10 


xvr 


244 


XXXVI 


508 


XXXIII 


ök; 



IX. 137 

XIX. 3(11 

X. 142 

XIV. 221 

XX\I1I. 438 

XVII. 272 

XXXIII. 529 



455 



hhinda, Lyc. . . 
Holvphantes . . 
braccata, Lasaeol. 
braccatus, Phaeoc 
Brachycentrum , 
bressica, (Bertk.) Hah 
bressica, (Siin.) Hahn 
brevipalpus, Bathyph 
brevipalpis, Centr. . 
brevipes, Cerat. . . 
brevipes, Club. . . 
brevipes, < )xyi)t. . . 
brevis, Gerat. . . . 
brunnea, (Bl.) ^Vgroec 
brunnea, (Thor.) x\groec 
brunneus, Araeonc. 
Brünnichii, Arg. . . 
bucculentus, Stemony 
buddebergi, Drass. 
buddebergü. Tapinoc 
burgundicus, Bathypl 
cacuminata, Hahn. . 
caespiticolis, Philodr. 
caespitum, Micryph. 
Calommatoidae . 

calypso, Linyph. . . 

Callilepi.s 

cambridgei, Dysd. . 
cambridgei, Heliuph. 
campestris, Tegen. . 
Candida, Hahn. . . 
Candida, T.oph. . . 

C'anio 

capito, Micrypli. . . 
caijnodes, Drass. 
capparinus, Thnm. . 
capucinus, P)alh\ph. 
Caracladu.s .... 

caricis, Att 

carnifex, Chirac. . . 
castanea, Ste.-it. . 
cavernaruin, ],inyph. 
Celans, Scot. . . . 
cellulans, Nestic. 

("cratina 

("cTatincIla .... 

C\'rceis 

Cercidia 



38.5. 
(i2. 



Hl«. 



8Ü. 
2.37. 
3.31. 

i;»i. 
220. 



:U7. 

32n. 
4 IS. 

235. 
184. 

;U(). 

202. 
29(i. 
;!G.i. 
89. 

212. 

433. 



XWVI 


'"'" 


ceropegia. Ep. . . . 

Ccto 

C'cntrümL-nis . . . 


X.WIll 


447 


Chalco.scirtu.s . . . 
cheliferum, Cionat. . 


.\X] 


mh 


Chiracanthium . . 


,\\l 


:i3s 


chrysea, h^gv. . . . 


\\ II 


-'■'- 


chrysochlora, Tetrag 


.Ml. 


177 


chrysops, Phil, . . 


.\1 


ir.4 


Ciciirina 


.\.\\ 1 


411) 


cilunculus. Dic\-[)h. 


.W.Mll 


.-):14 


cinerea, IVoch. . . 






cinereus, Att. . . . 


\.\1\-. 


:i7s 


Cineta 








\ \ 1 1 


■'-0 


cmgulatum, Epibl. . 






cinnabrinus, Eres. . 


\'III. 


110 


circumspectus, Bath\ 
Citigradae 


.WIM. 


•_nii 


cito, Lophoc. . . . 


Vll. 




civilis, Tegen. . . . 


.\XI. 


■;■)'! 


Clarckii, Pedanosth. 


\XXI. 




clathrata, Linvph. . 


.WII. 




clandestina, Club. . 
claustrarius. Amaur. 


VI. 


73 


claveata, Oxypt. . . 
clavipes, Dicymb. 
clavipes, Phaulotr. . 


XNX. 


473 


clavipes, Tarent. . . 






Clerckii, Pachygn. . 






clivicola, Prosthes. . 


XXl. 


3.34 


("luhiona 


X\l. 




C.K'Iotc.S 

coerulescens, Club. . 






cognatus, Drass. . . 




43.5 


collinus, Philodr. 


XXXI \'. 


538 


C'omaroma .... 










C(jmata, Pvthon. . . 






conimutabilis, Erig, 




i,.i(, 


compta, Club. . . . 


XXVI. 


414 


concinnus, Centr. 


XX. 


143 


concinnus, Xyst. . . 
concolor, Bathvph. . 


XXIV. 


3711 


congener, Entelec. 




113 


conica, Cycl. . . . 
conicus, Phalops 
conifer, Micryph. 
conigera, Alicron. 
connatus, Diploceph. 



■•ph 



131. 
414. 



2Ij2. 

(JO. 

441. 

282. 

1(J3. 
4nl. 
431. 
2Hi. 
420. 
411, 



XXIV. 

1\'. \'. 



XIV. 
XXX VI II. 



2<il. 


X \- 1 1 1 


-'7!t 


228. 


XX 


322 


138. 


XII. 


183 


fjy. 


V. 


71 


4r,i. 






2.Ö1. 


XXllI. 


3113 


3.ö'.i. 


XXXIII. 


52S) 


1.5H. 


XIV. 


209 


I(i7. 


XV. 


22t! 


393. 


XXXVII. 


.57!» 


.511. 


IV. 


50 


.!12. 


XXIX. 


4111 


222. 






2ti8. 


XXV. 


3SS 


297. 


XXVllI 


13(1 


.■'.33. 


XXXI. 


l!t3 


126. 






317. 


XXX. 


KU» 


/.■.^'. 






2(iH. 


XXV. 


3S7 


13(;. 


XII. 


17S 


3.53. 


XXXIII. 


5L'-i 


S4. 


Vll. 


!I5 


ISI. 


XVI. 


247 


41. 


111. 


•_':• 



— 456 



conspicuii, Poecil. . 
constellatus, Philodr 
convexa, Linyph. . 
coracinum, Therid. . 
corallipes, Gonat. . 
Coriarachne 357. 
Cornicularia . . . 
corniculans, Comic. 

cornuta, lip 

cornutus, Dicyph. . 
cornutus, Phalops . 
corollata, Enoplogn. 
corollatus, Lithyph. 
corsicus, Phrurolith. 
corticalis, Club. . . 
crassiceps, Araeonc. 
crassiceps, Micryph. 
crassipalpis, Arg. . 
crassipalpis, Dict. . 
crassipalpum, Lt)phoc 
cri.stata, Ped. . . . 
cristatum, Loph. . . 
cristatus, Diploceph. 
cristatus, Lephthyph. 
cristatus, Tmet. . . 
cristatus, Trematoceph 
cristatus, Xyst. . . 
crocota, Dysd. . . . 
crucifer, Lephthyph. 
crucigerus, Att. . . 
Crustulina .... 
Cryphoeca .... 
crypticola, Lephthypl 

Ctenium 

cucullata, Walck. 
cucuUatus, Micryph. 
cucurbitina, Ep. . . 
cuneata, Tarent. . . 
cuneolus, Monaes. . 
cuprea, Agroeca 
cupreus, Helioph. . 
Cursor, Tarent. . . 
cuspidata, Walck. . 

C^baeus 

Cyclosa 

Cyrtophura .... 

Dahlii, Mic 

decipiens, Lyc. . . 



;ii8. 

332. 

451. 
159. 

184. 

180. 
35. 
163. 
141. 
115. 
118. 
265. 
269. 
194. 
451. 
4.-,:J. 
4.',:>. 
451. 
451. 
185. 
191. 

SO. 



423. 
125. 

238. 



XXX. 470 
XXXI. V.\-2 



137. 
142. 
193. 

31. 
393. 
370. 
259. 
416. 
395. 
143. 
2 HO. 

41. 

41. 

29(1. 
374. 



XIV. 220 

XII. l,s.5 

X. 14.-) 

X. U!l 

XXV. 385 

XXV. 3.S0 

XVII. 2(;s 



XXXll. 
XXX. 



XII. 




XVII. 


266 


II. 


15 


XXXVII. 


.57. 


XXXIV. 


545 


XXIV. 


376 


XL. 


613 


XXXVIl 


582 


XII. 


18S 



XXVII. 426 
XXXV. 547 



decolor, Linyph 451. 

decora, Club 267. xxv. 

De Geeri, Pachygn 57. IV. 

Dendryphantes 439. 

dentatus, Tmet 166. x\'. 

denticulata, Textr 223. XX. 

denticulatum, llierid 100. IX. 

dentipalpis, (Mge ) Lrig. . 174. /;(;. XV. 

dentipalpis, (Wid.-Reuss.) Lrig. 175. XV. 

depressa. Cor 364. XXXIV. 

depressus, Ball 445. XLIII. 

Derhamii, Tegen 228. XX. 

desidiosus, Xyst 347. xxxil. 

diademata, Lp. . . . ;. 5. 22. 2i, i. 

Diaea 365. 367. 368. 

diceros, Panamom 178. x\l. 

dicholophum, Lophoc 198. x\ll. 

Dictyna 239. 

Dictynidae 14. 

Dictynoidae 239. 

Dicymbiuni 155. 

Dicyphu.s .... I(i2. 205. 214. 

digitata, Lrig 151. 

dilutus, Sint. , 130. XI. 

diodia, Ep 40. m. 

Diplocephalu.s . . 187. 189. 190. 

Diplostyla S4. 

Dipoena ....• 117. 

Di.smodicu.s 15(i. 214. 

dispar, Philodr 335. XXXI. 

distinguendus, Att 430. XLI. 

diversa, Club 274. xxv. 

dives Bona Mic 287. xxvil. 

dives, Mic 287. xxvil. 

Dolomedcs 408. 

domestica, Linyph 74. vi. 

domestica, Tegen i. 227. XX. 

domesticum, Liocr 258. XX)V. 

dorsalis, l'athyph ^(^. VII. 

dorsata, Diaea 367. xxxiV. 

Drapcstica 90. 

Drassidae l'>. 1^- /^^ 

Dra.ssoidae 15. 25,i. 

Drassus 269. 291. 302. 

Drepanodus 115. 

dromedaria, Lp 28. :.'.';. 1. 



dubius, Helioph 41ö. w.xix. üh 

Oysdera 819, 

Dysderidae l(i. 

Dysderoidae ;5l<). 

Dzieduszyckii, Att 4-12. xi.i. li^r, 

Echemus 801. 

egeria, Porrh löU. xm. nci 

electa, Prosthes :il:!. xxix. n;t 

elegans, Chirac 2.s7. xxv[. 411 

elegans, Hahn 2.i4. y.w. xxi. :i:iL' 

elegans, Philodr 335. xxx . 4!h; 

elevatus, Dism 157. .\i\'. 211 

elongatum, (Mge.) Loplmc . . 19!i. xvil. 275 

elongatum, (Wider- R.i LoplKic. r.ts. x\ii. L>7,i 

emarginatus, Art 325. xxxi. 4si 

emphana, Liiiyph 6«. \'. ^\\\ 

encarpatus, Pseud 421. \l. (^o 

Enoplognatha llö. 

Entelecara 171*. 200. 

Enyo 220. 

Enyoidae 1^. 

Epeira . 20. 

Epeirinae .v. 

Epeiroidae 8. 

Epihlemum 419. 

Epi.sinu.s HS. 

erebea, Prosthes .306. xxviii. 44«) 

erebennum, l'herid I(i5. ix. 131 

Eresidae is. 

Eresoidae 411. 

Eresus 411. 

Ergane 4:34. 

Erigone 127. l.il. 137. 139. 14o. 141. 

142. 143. 14«. 149. 151. 154. 155. 

15«. 157. 15<S. 1H2. 164. 165. 166. 

167. 168. 173. 174. 176. 177. 179. 

IKO. 181. 1.S2. 183. 185. 186. 187. 

188. 190. 191. 192. 193. 194. 198. 

199. 200. 201. 202. 203. 206. 207. 

209. 210. 212. 213. 217. 

Erigonoplus 212. 

Ero HO. 

errans, Porrh l.',l, 

erratica, Club 278. xxvi. 4oi( 

erratica, Euophr 448. XLlli. o.-« 

erraticum, Chiracanth 282. xxvi. 414 

erraticus, Att 448. XLiii. 05.0 

Zoologie«. Heft 35. 



erraticus, Xyst. . . 
erroneuni, Chirac. . 
erythrina. D\'sd. . . 
crythropus, Entelec. 
erytbropus, Lasaeol. 
erythropus, Lophoc. 

Kucharia 

Euetrioidae . . 
Euophrvs, L Koch, 
Euoj)hrys, C. L. K< 
Euryopis . . . 
Eu Stic bot ryx . 
e.xiguus. Att. 
expertus, Centr 
expuncta, Lephthyph 
extensa, Tetragn 
fabrilis, Taren t. 
falcata, Erg. . . 
fallax, Philodr. 
familiäre, Therid. 
fasciata, Phlegra 
fasciatus, Aelur. 
fenestralis, Amaurob 
ferox, Amaurob. . 
ferruginea, Lyc. 
ferrugineus, Xyst. 
festivus, Aelurill. 
festivus, Phrurolitt. 
fimbriatus, Dolom. 
flagelliferum, Elaph 
flavescens. Dict. 
flavida. Erig. . 
tlavidum, Loph. 
flavipes, Helioph 
flavipes, Lephthyph 
flavipes, Lophoc. 
flavomaculata, Eury 
flavopilosa. Agroec. 
floricola, Att. . . 
Floronia .... 
formicarius, Salt. 
formicinus, Than. 
formosa, Mio. . . 
formosum, Therid. 
foveolatus. Tmet. 
frenatus, Bolyph. 
frontalis. Euophr. 
trontalis, Walck. . 
frontatus, 1 )iplocepb 



op, 



12( 

na 



344. 


XXXU. 5(17 


283. 


.X.Wl. 41.5 


320. 


X.X.X. 478 


isl. 


XVI. 24h 


125. 


XI. KU 


193. 


XVII. 2(17 


113. 




20. 




446. 




447. 




■.'IL 




427. 


xi.i. .;2i 



HO. 


IV.,, V 


.50 


39(1. 


XXXVI 


574 


435. 


XI.II. 


»MO 


336. 


XXXII. 


■198 


105. 


IX. 


13(1 


422. 


XL. 


621 


422. 


XL. 


(!2I 


252. 


XXlIl. 


3ü5 


252. 


XXIII. 


3(14 


.379. 


XXXV. 


5.55 


ir,i. 






4.39. 


XLII. 


an 


264. 


XXV. 


:is4 


409. 


XXXIX. 


(;(i3 


:/■"</. 






241. 


XXII. 


:i44 


ir,;>. 






4öl. 






417. 


XL. 


(U'l 


82. 


VII. 


it3 


2tK». 


XVIII. 


■'7s 


121. 


XI. 


15:i 


4-,:j. 






426. 


XLI. 


(124 


62. 






412. 


XXXIX. 


(;((7 


.3.37. 


XXXII. 


5(1(1 


2S5. 


XXVII. 


417 


J0:>. 


VIII. 


ik; 


170. 


XV. 


2:)(i 


62. 


V. 


00 


45(1. 


XLIII. 


i;5.s 


195. 


XVII. 


2()!) 


192. 


XVll. 


265 



45S — 



frutetorum, Club 277. 

frutetorum, Linyph 6<i. 

fucatus, Xyst 'Sö-J:. 

fugax, Cornicul 1H5. 

fulgens, Mic '-Hit. 

fulvum, Gonat Iö2. 

furcata, Ero 11"- 

furcillatus, Tigell l^^l'. 

furva Lyc 3<S7. 

fusca, Cor 346. 

fuscipalpis, Micryiih l'^'i. 

fusco-marginatus, Artan. . . . Hi'ti. 

fuscula, Club ^7'.». 

fuscum, Gonat KJl. 

fuscum. Kulcz 170. 

fuscum, Kulcz ^1^- 

fuscus, Apost 25G. 

fuscus, Xyst 354. 

Gamasomorpha 323. 

gemmosum, Therid iöl. 

germanica, Club -7ii. 

germanicum, Zodar 220. 

gibbicollis, Phal Ki'.i. 

gibbosa, Ep 29. 

gibbosus, Oedoth 213. 

gibbum, Pholc 129. 

globipes, Caracl 212. 

globiceps, Lophoc 195. 

globosa, Syn 368. 

Gnaphosa 314. 317. 

Gonatium 158. 163. 

Gongylidiellum 177. 

Gongylidium . . . 168. 173. 176. 

gothlandicus, Drass 451. 

gracilior, Agr 263. 

gracilipes, Dicymb 155. 

gracilipes, Scot 26(1. 

gracilis, Bathyph 86. :io. 

gracilis, Epeira 4~il. 

gracilis, Micron i'i. 

graciosus, Thanat 451. 

gradata, Cin 216. 

graminicolus, Tmet. . . . ir,:\ 165. 

grisea (L. Koch), Club. . . . 277. 

grisea (Thor.), Club 27<). 

griseus, Art 325. 

grossa, Teutana 114. 

guttata, Crustul 125. 

guttatus, Att 42M. 



XXVI. 


406 


V. 


G5 


XXXIII. 


528 


XVI. 


255 


XXVII. 


4'25 


XIV. 


210 


IX. 


1311 


XVII. 


•Ml 


XXXVI. 


571 


XXXII. 


510 


XUI. 


202 


XXXI. 


483 


xxvr 


410 


XIV. 


217 


XV 


220 


XXIV 


370 


XXXIII 


523 



XXV. 301 

XIX. 311 

XV. 227 

I. 11 

XIX. 300 

XI. 107 

XIX. 20S 

XVll. 260 

XXXIV. 541 



XXIV. 8ö: 

XIV. 20) 

XXIV. 37' 



XIX. 305 

XV. 224 

XXVI. 407 

XXVI. 404 

XXXI. 482 



guttulata, Mic. 
Guyonii, Tegen. 
Haglundi, Agr. 
Hahnia .... 
Hahniadae . . . 
hamata, Singa 
haniburgensis, Micron 
hamipalpis, Tmet. 
Hardii, Phaul. . . 
Harpactcs . . . 
Ha.sariu.s .... 
hastatus, Dendryph 
Heerii, Drass. 
Heerii (Hahn), Sing 
Heerii (Mge.), Sing, 
Heliophanes . . 
Helophora . . . 
helveola, Hahn. . 
Henkingi, Xer. 
herbigrada, I.oph. 
Heriaeus .... 
Heteropodoidae 

hiemalis, i'roxochr 

Hilaira 

hilaris, Club. . . 
hilarulus, Synag. 
hirsutus, Her. . . 
hirsutus, Micryph. 
Hi-stopona . . . 
holosericea, Club. 
Hombergii, Harp. 
hortense, Therid. 
hortensis, Linyph. 
hortensis, Lyc. 
horticold, Oxypt. 
humiUs, Araeonc. 
humilis, Lath. . . 
Huthwaithii. Leptorh 
hygrophilus, Pir. 
Hylyphantes . 
hypocrita, Drass. 
Hypomma . . 
Hyptiote.s . . 
Ictidop.s . . . 
ignea, Dict. . . 
ignobilis, Troxochr. 
llleniis .... 4 
illibatus, Centn . . 



437. 



29U. 
227. 
261. 

233. 
12. 
49. 
148. 
164. 
167. 

322. 

434. 

440. 

295. 

51. 

53. 

414. 

•10. 

452. 

183. 
368. 
410. 

202. 
211. 

275. 

413. 

368. 

451. 

223. 

274. 

;:!22. 
451. 
67. 
:J79. 
359. 

'. IM. 

247. 
149. 
406 
151. 
296. 
. 163. 
öö. 
422. 
451. 
203. 
438. 
452. 



XXVII. 427 

XX. 321 

XXIV. 378 



III. 41 

XIII. 107 

XIV. 222 
XV. 220 



XLll. 646 

XXVI I. 433 

IV. 43 

IV. 46 



XXI. 335 
XVI. 250 



XXV. 402 
XXXIX. 600 
XXXIV. 542 



XXV. 401 
XXX. 477 

V. 67 

XXXV. 554 

XXXIII. 528 

XVII. 260 

XXIII. 356 

XIII. 198 

XXXVIII. 599 



iinpavidus. X)-st. 
Impressum, Therid. 
inaequalis. .\Iicry])h 
incilium, C'entrom. 
incomta, Mriif. . . 
inconspicua. Ep. . 
iiiermis. i^athyph. 
inermis, ("oelot. . 
infimus, Chalcosc. 
infuscatus, Drass. 
innotabilis, ^Ficron. 
inornata, I.asaeol. 
inquilina, l'arent 
insecta, Tapin. . . 
insigne, Gonat. . . 
insignis, Heloph. 
insignitus V, Aelurill. 
instabile, Therid 
intermedia, l.vc. . . , 
inuncans, Alicrypli. 
isabellinum, (xonat. 
italicum, Chirac. , . 

Ithyomma 

ixobola, Ep 

Kempelenii, Xyst. . 
Keyserlingii, Lephthy 
Knorrii, Pirata . . 
Kochii, Erig. ... 

Kochii, Xyst 

Kochii, Zilla .... 
Kosziorowiczi, Dict. 
Kotulai, Ox)pt. . . 
Kulczyiiskü, IVosth. 
Kulczyn.skiellum . 

Labulla 

labyrinthica, Agal. . 
laetabunda, Erig. 
lapidicola, Drass. 
lapidicolens. Chirac. 

Lasaeola 

latebricola, Gungylidii 
latens, Dict. . . . 
lateralis, Rune. . 
lateralis, Xyst. 

Lathys 

latifrons, Diploc. . 
latitans, Pir. . . 
latitans, Prosth. 
Eatreilii, Sim. . . 



9it. 
198. 
1 3;!. 
-4.-. 1 . 



U)U. 
222. 
414. 

299. 
147. 



XX.MII. .VJI 

VIII. Mi) 

.wii. ■_';:; 

.\ll. 178 



WII. lir,-.; 

.\\. :5l.- 

X.\XI.\. IUI 

XXVIII. 44(. 

XIII. lil.- 

XI. Kii 

XXXVI. 57:: 



XVI 



4.'ä8. 
4.-,!. 

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\h:\. 

159. 

.y.s-/. 

142. 

:54. 



4(i7. 
4i;i. 
:34;3. 

242. 

.■J(i3. 
31.!. 
1()S. 



43»i. 
294. 

122. 

177. 
240. 
:.5«9. 
34(j. 
24(). 
193. 
4(17. 
3U8. 
3(19. 



XXX VI. .572 

XIII. 204 

XIV. 213 



XX XIX. (il)l 

XXXII. .50ii 

in. 32 

XXII. 347 

XXXIII. .5:!5 

XXIX. 4(vi 



XX. :i|s 

XLll. (;41 

XXVII. 431 

XXVI. 4I:i 

XVI. 241 

XXII. 343 

XXXI V. 543 

XXXI 1. 51(1 

XVII. 2i;ii 

XXXIX. (11)1) 

XXVI II. 4.53 

XX 1\ 45ß 



laudatum. l.oph. 
Lendlii. Arg. . . 
Lenzii. Mio. . . . 
leopardus, Troch. 
Lc]itothri.x . . . 
Li>l)hthyi)hanti'.s 
lepidus, llarpact. 
lepidus, Lephthyph 
leprosus, LephthypV 
leptocaulis. Tinct. 
Li-ptorche-ste.s . 
Lc])t(.irh(ii)trum . 

Lcthia 

Lctochae .... 
lineata, Phyll. . . 
lineatus, Xyst. 
linotina. Agroec. 
Liny]ihia «2. ()4. 

92 1 3(J. 
Liocranum . , . 
Listerii. Pach\'gn. 
Lithyphante.s . . 
lividus. Micryph. 
lividus, Pedanosth 
Uingidens, Tapin. 
longimanus, Tiso 
longipalpis, Erig. 
longipalpis, Xer. . 
longipes, Prosthes 
1 -iilihocarenum 143. 1 

202. 203, 

214. 21:.. 217. 
Lophomma 141. 142. 14 

182. 193. 194. 19,5. 
loricata. Ganias. 
loricatus. Drass. 
lucifuga, Gnaph 
lucorum. Troch. 
luctator, Xyst. 
luctuosus. X\-st. 
ludicrum.'Peponocr. 
I.udüvici. Centr. 
lugubris, Epis. 
lugubris. Gnapli, 
lugubris, Lyc. . 
lunata, Steatoda 
lusatica, Agr. . 
lusaticum. l.iocr 
lutea. Ep. . . 



21 ni. 21( 



183. 


XVI. 


251 


7.7.2. 






28ii. 


XXVII. 


41!l 


402. 


XXXVIII. 


.5! (2 


1(17. 






84. 








VI. 


88 


74. 


VI. 


78 


Ki.-.. 


XIV. 


223 


413. 






149. 






246. 






281. 






94. 


VIII. 


114 


3.')."). 


XXXIII. 


521 


2iil. 
). 91. 


XXIV 


37.S 



183. 1 



Il.S. 
/.7/. 
138. 
93. 
164. 
17.-). 

/;>;. 
'•7. 
Mi. 
12. 



. 323. 


XXX. 


301. 


XXVIII. 


3ir,. 


XXIX. 


403. 


XXXVI 11. 


. 352. 


XXXIII. 


. 3.50. 


XXXIll. 


. 21.5. 


XIX. 


134. 


XII. 


119. 


X. 


315. 


XXX. 


3SU. 


XXXV. 


97. 


VIII. 


261. 


XXIV. 


9. v<,7. 


XXIV. 


37. 


11. 



460 



luteolus, Bolyph «2. V. (U 

lutescens, Club 276. XXVI. 40.5 

lutetiana, Prosthes 314. xxix. 4G4';\: 

Lycosa . . . . :^7]. 402. 403. 

Lycosidae ^'^'- l-'- 

Ivcosina, Textr 223. XX. :u6 

Lycosoidae 371. 

Macrargus l-'O. 

macrognatha, Linyph. . . . <i-'>- 

maculata, Gnaph 317. xxx. 4G9 

maculata, Zora 253. xxill. 366 

major, Gerat 12H. XI. 166 

major, Dict H'»!- 

manicata, Zora -i'il- 

mansuetus, Lephthyph. ... H2. Vll. 94 

marg-aritatus, Art 327. XXXI. 48.5 

marginata, Linyph 67. V. m 

marginella, Minicia .... 139. xil. ls4 

maritima, Enoplogn 116. X. i45'/i 

maritima, Lycosa ■ii''>2. 

maritimus, Thanat 451. 

marmorata, Club 271. XXV. B(U 

marmorea, Ep 24. I. 4 

Marpe.sia 437. 

Marptu.sa 443. 

Ma.so ir)4. 

mastodon, Bathyph 89. vri. 104 

maurusia, Dysd 452. 

medius, Drass 293. xxvii. 429 

melanogaster, Dip 117. X. 147 

Menardi, Meta 47. iii. 37 

Mengei, Arg 246. xxil. 3,53 

Mengei, Hahn 235. xxi. 333 

Mengei, Lephthyph 80. vil. Sit 

Mengei, Meta 49. iiI. 40 

Mengei, Walck 145. XIII. 102 

merianae, Meta 47. III. 38 

meridiana, Tarent 397. xxxvil. 585 

Meta 47. 

metallicum, Liocr 4.')1. 

Metopobactrus 209. 

micans, Philodr 332. XXXI. 491 

Micaria 284. 

Micariolepis 287. 

Micariosoma 263. 

Micrargus 177. 178. 

micrognatha, Linyph 6,5. 

Micrommata 41 0. 



Microneta 146. 15 
microps, Drass. . . . 
Micryphantes . 14i 
Micryphantidae . . ■ 
miniata, Tarent. 

Minicia 

minimus, Phrurolith. . 

minor, Drass 

minusculus, Drass. . . 
minutus, Lephthyph. . 
Minyriolus .... 
mirabilis, Pis. . . 
mirabilis, Tubert. . . 

Miranda 

miser, Bathyph. . 

Misumcna 

Misumenoidae 

mitrata, Walck. . . 
Moebelia .... 
Moebi, Trichonc. 
monoceros (Wid.-R.), Corn 
monoceros (Mge.), Comic 
montana, Club. . . 
montana, Gnaph. 
montana, Hahn. . . 
montana, IJnyph. 
montana, letragnata , 
montana, Zilla 
montanum, Chirac. . . 
montanum, Kulcz. . 
montanus, Centrom. 
monticola, Lephthyph. 
monticola, Lyc. . . 
montigenus, Att. 

morosa, Lyc 

Mughi, Lephthyph. 
muraria, Meta . . 
muscicola, Lephthyph. 
muscorum, Gnaph. . 
muscorum, Helioph. 
muscosa, Marpt. . . 
mystaceum, Therid. 

nana, Lyc 

nava, Hahn. . . . 
nebulosus, Lephthyph. 
neglecta, Club. . . 
Nematogmus . . 
nemorale, Lophoc. . 
nemoralis, Tarent. . 



151 



207. 

300. XXVIII. 442 
200. 
.9, 
396. XXXVII. ,584 

139. 

264. XXIV. 383 

300. XXVIII. 443 
451. 

74. VI. 77 

216. 

409. XXXIX. 604 

238. XXI. 341 
, 39. 

88. VII. 102 
36.0. 
324. 

143. XIII. 189 

193. 

188. XVII. 259 

185. XVI. 254 

186. XVI. 2.56 
272. XXV. 395 
316. XXX. 467 
23b. XXI. 340 

65. V. 64 

58. IV. 54 

44. III. 33 

4.-,l. 

171. XV. 231 

452. 

78. VI. 84 
. ,3,S,s\ XXXV. 549 

434. XLII. 638 

380. XXXV. 557 

79. VI. 87 
47. [II. 38 
74. VI. 77 

315. XXX. 466 

418. XL. 616 

444. XLUI. 650 

HO. IX. 1.38 
4.51. 

236. XXI. 337 

72. VI. 74 

1. ■;-(;. XXV. 393 

210. 

198. XVII. 274 

.397. XXXVII. .5.85 



461 



nemoralis, Zora . 

Neon 

Neottiura .... 
Neriene 14h. Kid. 1 
Nesticus . . . 
niger, Eres, 
nigricans, Gongyl. 
nigriceps, Lyc. . 
nigrifrons, Singa 
nigrina. Las. . . 
nigrinus, Bathyph. 
nigrita, Oxypt. 
nigrita, Porrh. 
nigrita, Prosth. . 
nigrita, Tetragn. 
nigrociliatus. Pell, 
nigrolimbata, jMinic 
nigrovariegatum, T' 
nigrum, Dicymb. 
nitens, jMic. . . 
nitescens, Trach. 
nitidula, Singa 
nitidus, Bathyph. 
nocturni. Call. 
Nordmanni, Ep. . 
notata X, Zilla . 
Novickii, Tetragn. 
nudipalpis. Walck. 
nutrix (Thor.), Chir; 
nutrix (Walck.). Ch 
oblonga, Prosthes. , 
oblongus, Tib. 
obscura, Anyph. 
obscurus, Ball, 
obscurus, Centrom. 
obscurus, Lephthyph 
obscurus. Nernatogm 
obtusa, Tetragn. 
obtusa, Walck. 
obustus, Amaur. 
ochropus, Lophocar 
ochropus, Micron. , 
ochropus, Micryph. 
oculata, Cyrt. 
Ocyale ... 
Oedipii.s . . 
Oedothorax . 
Ohlerti, Hahn, 
omoeda, Rp. . 



2.V1. 
44(i. 

1(19. 
2l:i. 
98. 
411. 
17(i. 
386. 
.51. 



4i.^:i. 
i:i9. 

1(17. 

1.5.5. 

25(i. 

50. 

88. 
317. 

27. 

45. 

59. 
145. 
282. 
283. 
311. 
338. 
258. 
445. 
136. 

78. 
21(1. 

«(•. 
144. 
250. 
147. 
147. 
217. 

41. 
409. 

445. 
212. 

234. 



XXXIX. (KW 



XXXVI. 
IV. 



VII 



XXXIH. 531 

XIII. 201 
XXVIII. 4.50 

IV./V. .57 

XL. (i22 

Xll. 184 

IX. 134 

XIV. 20S 
XXVIl. 417 

XXIV. 371 

III. 42 

VII. 103 

XXX. im 

I. 8 

III. 35 



55 
193 
413 
41(i 



IV./V. 

XIU. 

XXVI. 

^CXVI. 

XXIX. 4t-0 

XXXII. 502 

XXIV. 373 

XLIII. 051 

XII. 179 

VI. 85 

XVIII. 295 

56 

190 

360 

195 

195 



IV. V. 
XIII. 
XX 111, 
Xllt, 
XIII, 



XIX. 3(16 
III. .30 



oncognathum. (Chirac, 
onustus. i'hom. . 
Oonops .... 
opilionoides, Pholc. 
orbiculatum, Pi>poni)c 
Orbitelae ... 
ornata, Micr. . 
O.xvope.s . . . 
Oxyopoidae 
Oxyptila . . . 
pabulator, Centr. 
pabulatrix, Erig. 
Pachyynatha 
Pachygnathidae 
pallens, Centr. 
pallens, Club, 
pallens, Tapinoc. 
pallens, Therid . 
pallescens, Heloph. 
I'alliardii, Liocr. 
pallida. Arg. . . 
pallidula, Club. . 
pallidum. Gonat. 
]iallidum, Kulcz. 
pallidus, Aniaurob. 
pallidus. Art. . . 
pallidus, Lephthypl 
paludicola, Lyc. 
palustris, Lyc. 
Panamomop.s 
paniscus, Xyst. . 
Paractcnonyx . 
paradoxus, Club, 
paradoxus, Hypt 
parallelum, Lophoc 
pardalis, Zora 
parvulum, Lophoc. 
parvulus, Scartes 
patagiata, Ep. 
patagiatus, Helioph 
Pcdano.sthetus . 
pedestris. Prosthes. 
pellax. Philodr. . 
Pellene.s . . . 
peltata, Linyph. . 
penicillata, Entelec 
Pennyi, Chirac. . 
rv-ponocranium 



281. 


XXV!. 


112 


:i;!9. 


XXXII. 


5(13 


H23. 






219. 


XIX. 


310 


2 1 4. 


XIX. 


3t)2 


,S'. 






411. 






4ri(). 






400. 






133. 


XII. 


172 



137. 


XII. 


180 


274. 


XXV. 


399 


20(i. 


XVIII. 


2^7 


107. 


IX, 


133 


90. 


VIII. 


107 


260. 


XXIV. 


377 


245. 


XXIT. 


.351 


275. 


XXVI. 


403 


Kil. 


XIV. 


216 


172. 


XV. 


235 


250. 


XXIII. 


361 


.325. 


XXXI. 


482 


77. 


VI. 


82 


381. 


XXXV. 


.558 


•V.s's. 


XXXV. 


551 


178. 






348. 
1 99 


XXXII. 


513 


279. 


XXVI. 


410 


55. 


IV. 


49 


199. 


XVII. 


275 


254. 


XXIV. 


368 


202. 


XVIII 


282 


ir>l. 






36. 


11 


22 


416. 


XL 


(;i2 


1H7. 






310. 


XXIX 


4.58 


333. 


XXXI 


491 


422. 






68. 


\' 


68 


182. 


XVI 


249 


283. 


XXVI 


415 


214. 







— 462 



perforatus, Trematoceph. . . 17:5. XV. 236 

permixta, Erig f'il. 

perogaster, Xyst ii-lL^ XXXII. 504 

Petiveri, Prosthes 309. XXIX. 455 

petrensis, Euophr 499. XLIII. r,57 

petrensis, Prpsthes 310. s.X\X. 457 

phalangioides, Pholc ifl9. XIX. 309 

Phaeocodu.s '"502. 

phalerata, Asag 117. X. 148 

Phalop.s 141. lcS9. 

Phaulothrix 1(J7. 

Philaeus 441. 

Philodrominae ^''''• 

Philodromu.s 324. ;V28. 

Philoeca -27. 

Phlegra 422. 

Phoicinae 13- 

Pholcoidae "218. 

Pholcomma 129. 

Pholcus 218. 

phragmitis, Club 274. XXV. 401 

Phrurolithu.s 263. 

phrygiana, Linyph (j9. v. 7o 

Phylloeca 154. 

Phyllonetis 94. 

piceus, Atypus 220. XX. H12 

picinus, Diploc 193. XVll. 2(i7 

picta, Tegen 228. X\. 3-23 

picta, Troch 401. XXXVIIT. 5lt0 

pictum, Therid 99. i05. Vlll. 120 

pictus, Neon 447. XLIll. ü54 

pictus, Thanat 336. XXXII. 499 

piger, Tmar 370. XXXIV. 545 

pinastri, Therid 101. IX. 124 

pinetorum, Tarent 392. XXXVII. .576 

pingue, Cten 138. xil. 181 

pini, Xyst 345. XXXII. 608 

pinicola, Tetragn 61. IV./V. 5« 

Pirata 402. 405. 

piraticus, Pirat 4(>6.XXXVIII. 598 

Pi.saura 409. 

piscatorius, Pirata 405. XXXVIII. 597 

Pi.stiu.s 369. 

Plaesiocraeru.s 19;j. 2nG. 

plantarius, Dolom 408. XXXIX. 602 

Pocadicnemis 187. 

Poecilochroa 317. 



Poeciloncta 91. 

poecilus, Art 326. XXXI. 484 

Porrhomma 70. 149. 

praecox, Tapinoc 207. XVIII. 289 

praefica, Prosthes 308. XXVIII. 453 

praegracilis, Erig- i'"'2. 

pratensis, Hahn 234. XXI. 332 

praticola, Oxypt 357. XXXIII. 526 

prativaga, Lyc 381. XXXV. ,5.59 

procax, Lasaeol 124, XI. 158 

prominens, Cercid 53. iv. 47 

prominulus, Metopobactr. . . 209. xviII. 294 

promisona, Ner 17 G. 

prona, Lasaeola 124. XI. 159 

pronus, Pachydact 124. xi. 159 

Prosoponcus .... 191. 192. 

Prosopotheca .... 185. 186. 

Prosthcsima 302. 

Protadia 245. 

providus, Pronop i->l- 

proxima, Agr 262. XXIV. 380 

proxima, Lyc 383. XXXVI. 561 

Psammiti.s 348. 

P,seudicius 421. 

psilocephalum, l.oph. . . . 185. XVI. 2.55 

pubescens, Attus 428. XU. 628 

pubescens, Drass 295. XXVII. 432 

pudridicola, Drass iCil. 

pulchella, Marp 421. XL. (i20 

pulchellum, Therid 102. IX. 126 

pulcher, Oon 323, XXX, 480 

pulicaria, Mic 285. XXVII. 417 

pullata, Lyc 382. XXXV. .560 

pulverulenta, Tarent 396. XXXVH. .583 

pumila, Pocad 187. XVI. 258 

pumila, Prosthes 305. XXVIII. 448 

punctata, Erig 4r,1. 452. 

punctipes, Tetragn 61. IV. 59 

punctulata, Steatod 103. IX. 127 

pusilla, Dict 243. XXll. 348 

pusilla, Hahn 236. XXI. 336 

pusilla, Linyph 70. VI. 72 

pusilla, Prosthes 306. XXVIII. 4,50 

pusilla, Tegen 230. XXI, 326 

pusillus, Minyr 217, XIX, 306 

puta, Lath 247. xxil. 355 

pygmaea, Porrh 150. xill. 200 

pygmaea, Singa 53. iv. 46 

pygmaeus, Bathyph 81. VII. 91 



463 



pyramidata, lip. . 








24. 


1. 4 


quadrata, Ep. . . . 






:;:i. 


1. :-i 


quadriguttata, Tit.m. . 




iM 


-!. ■.'1;k 


xxili. :;ö7 


quadripunctatus, Drass. 






■2'Xi. 


X.WII. 42!» 


quisquiliarum. Micron. 






148. 


XIII. um; 


radiata, iMarpt. . . . 






44.S. 


XLII. (U'.t 


ramosus, Oxyop. . . 






450. 


XLIII. a59 


rauda, Oxypt. 








:i60. 


XXXIIl. 530 


reclusa, Club. . . 








278. 


XXVI. 408 


Redii, Hp. . . 








.•58. 


U. 24'/= 


Retiariae . . . 








!). 




retusum, Kulcz. . 








17(1. 


XV. 2:30 


Reussii, I'hilodr. 








:V2\K 


XXXI. 4«7 


rhenanus, Ech. . 








301. 


XXVIII. 446 


ricticulatus, Neon 








4-t(i. 


XLIII. 6.Ö3 


riparia, Lyc. . . 








.'fs:!. 


XXX VI. .öi>2 


riparium, Therid. 








102. 


IX. 12.5 


robusta, Troch. . 








400. 


XXXVIII. 588 


robustus, Xyst. . 








347. 


XXXII. 512 


Rosenhauri, Linyph 








4:>L 




rotunda, Gerat. . 








127. 


XI. I(i4 


rubella, Gerat. . 








i->l. 




rubens, Drass. 








2113. 


XXVil. 429 


rubens, Gonat. 








n;o. 


XIV. 214 


rubicunda, Dysd. 








32n. 


XXX. 474 


rubicunda, Oxypt. 








.■i(;i. 


XX XIV. .530 


rubrofasciata, Trocl 








403. 


XXXVIII. .594 


rudis, Dendryph. 








440. 


XLII. (145 


rufipes, Gongyl. 








;.y. 17(i. 


XV. 240 


rufipes, Loph. 








183. 


XVI. 252 


rufula, Singa . . 








52. 


IV. 45 


rufus, Macrarg- . 








1!H). 


XV IL 262 


rufus, Philodr. 








333. 


XXXI. 494 


Runcinia . . . 








8()il. 




rupicola, Att. 








427. 


XLI. 625 


rurestris, Micrj'ph. 








l.-)2. 


XI 11. 203 


ruricola, Troch . 








39!». 


XXXVII. ,586 


rustica, Prosthes. 








. 313. 


XXIX. 462 


rutilans, Sag. 








31!(. 


XXX. 472 


sabulonum, Troch. 








404. 


XXXVIII. 595 


sabulosus, Philüdr. 








334. 


XXXI. 495 


sabulosus. Xyst. . 








34S 


XXXII. 514 


Saccicolae . . . 








ir,. 




Sagana .... 








. :ni». 




saltator, Attus 








421». 


XLI. 030 


Salticoidae . . 








412. 




Salticus . . . 




41 


>. 41.;. 




Saltigradae . . 






11». 




suUuariu, Lyc. 








3.S4. 


XXXVI. 5.:; 



ch 



saltuum, Abacopr 
sanguinea, Singa 
sanguinolentus, Nein 
sarcinatus, Oedothor 
Sarti.s .... 
saxatilis. I herid 
saxicola, Att. . . 
saxicola, Irichonc 
bcabricula, Oxypt. 
scabriculus, Troxo 
scenicum, Epibl. 
Schreibersii, Ep. 
sclopetaria, Ep. 
scopigera, Liny}, 
Scotina . . 
scrobiculata, Micron 
scurrilis, Acartauch 
scutulatus, Drass. 
Scvtode.s . . . 
Scytodidae . . . 
Scytodoidae 
.Scge.stria . . . 
segmentata, Meta 
Seidelii, Harp. 
senoculata, Segestr. 
sericeus, Drass. . 
serotina, Prosthes. 
serratipes, Asag. 
servulus, Minyr. 
setipalpus, Bathyph 
severus, Drass. 
sila, Erig. . . 
silesiaca, Mic. 
silvaticus, Gentr. 
silvestris, liegen, 
silvicola, Gryph. 
silvicola, Lyc. 
silvicultrix, Ep. 
simile, l'herid. 
similis, Agal. . 
similis, Amaur. 
similis. Gentrom. 
similis, Erig. . 
similis, Wie 
Sinionii, Bathvpl 

Gomar. 

Erig. 



-Simoni 
Simoni 
Simoni 
simple: 



-Mic. 



itogm 





215. 


XIX. 304 




52. 


IV. 45 




211. 


XVIII. 2i)(i 




213. 


XIX. 299 




431. 






102. 


IX. 125 




430. 


XLI. 631 




188. 


XVII. 260 




302. 


XXXIIl. .533 




2it.l. 


XVIII. 284 




41'.t. 


XL. 617 




25. 


I. 6 


.34 . 


.)■.■). .3«. 

151. 

2öi). 

l.-,L 


II. 19 




20!». 


XVIII. 2: .3 




293. 


XXVI 1. 428 




21H. 






IJ. 




\-2 


. 21s. 

:;2 1 . 






4S. ;../. 


III. 39 




322. 


XXX. 478 


.31 


1. .>2/. 


XXX. 476 




2!13. 


XXV II. 420 




311. 


XXIX. 459 




117. 


X. 148 




217. 


XIX. 307 




1.34. 


XII. 175 




/.- /. 






288. 


XXV 11. 423 




134. 


XII. 175 




. 229. 


XXI. 325 




232. 


XXI. 330 




380. 


XXXV. .556 




3«. 


II. 23 




(),-,. 100. 


IX. 132 




. 22(). 


XX. 319 




251. 


XXIII. 362 




135. 


XII. 176 




451. 






285. 


XXVIL 418 




87. 


VII. 101 




120. 


XI. 163 




211. 


XVIll. 296 




387. 


XXX VI. 570 




28(;. 


XXVIl. 42<i 



464 



Simplex, Oxypt 357. XXXIII. 525 

simulans, Therid ^>7. VIII. 117 

Singa 49. 

Sintula 12!). 

sisyphium, Therid 98. vill. iis 

socialis, Drapest 90. viil. ins 

socialis, Mic 289. XXVII. 424 

Solandri, Tetragn. . . 58. .);;. i;o. IV. 5a 

solaris, Att 451. 

sollers, Ep 38. u. 24'/^ 

sordidata, Lyc 384. XXXVI. .564 

Sparassidae i/. JV. 

spinigera, Alt 246. xxil. a.54 

spinimana, Zora 253. XXllI. 3W5 

spinipalpis, Tineticus .... 145. XIll. 19:1 

splendidissima, Mic 287. xxvil. 421 

stagnatilis, Club 276. XXVI. 404 

stativus, Micryph 153. XUI. 2(t5 

Steatoda 95. 101. 113. 122. 125. 

Stemonyphante.s 92. 

stictocephalum, Loph. . . . 451. 

stigmatica, Club 273. XXV. 397 

stigmatisata, Leth 247. xxil. 3.55 

stramineum, Lophoc. . . . JU. 197. XVlI. 271 

stramineus, Bolyph 62. V. 61 

striata, Euophr 439. XLll. 644 

striata, Spir 342. .XXXII. 504 

striatipes, l'arent -iOl. XXXVI. .575 

striatipes, Xyst 342. XXXIl. .504 

striatus, Drass 297. XXVIII. 437 

striatus, Thanat 451. 

Stroemii, Zilla 45. lli. 34 

Sturmii, Ep .39. ii. 26 

stylifer, Micryph 186. XVI. 256 

vStyloctetor 182. 

Stylophora 84. 

Stylothorax 169. 

subalba, Club 272. x.W. 396 

subfusca, Hahn 236. XX[. 337 

subfuscum, Lophoc 191». XVII. 276 

subitanea, lapinoc 2<i7. XVII. 290 

subnigra, Arg 245. xxil. 352 

subnigrum, Kulcz 172. xv. 234 

subsultans, Club 278. XXVI. 409 

subterranea, Prosthes. . . 308. XXVIII. 454 

subtilis, Club 273. XXV. .398 

sudetica, Lyc 385. XXXVI. 566 

sulcifrons, Erig iö^f. 

sulcifrons, Platyop 451. 



Sundevalli, Maso 154. xiu. 

Synageles 413. 

Synaema 368. 

Tapinocyba 204. 

Tapinopa 93. 

Tarentula 388. 

tarsalis, Lyc 377. XXXV. 

Tegenaria 226. 232. 

tenebricola, Lephthyph. ... 81. Yll. 

tenella, Tapinoc 208. XVIII. 

tener, Micryph 451. 

tenerum, Epibl 420. XL. 

tenerum, Kulcz 172. XV. 

tenuipalpis, Micryph 252. XUI. 

tenuis. Lephthyph «l. ss. Vll. 

tepidariorum, l'herid. . . . 96. y,s. Vlll. 

terebratus, Att 429. XLI. 

terrestris, Club 27n. 275. XXV. 

terricola, Troch 399. X.XXVII. 

terricolus, Bathyph 85. Vll. 

tessellata, Micron 170. xv. 

testacea, Arg 245. xxil. 

Tetragnatha Ö7. 

Tetragnathidae '''• 

Tetragnathoidae ... 8. 55. 

tetricus, Cyb 231. xxi. 

Teutana 114. 

Textrix 223. 

Thanatu.s . . . 334. 336. 338. 

Theraphosoidae 1:^. 

Theridioidae ^'. !>■ ('>2. 

Theridium .... 94. 95. 122. 

Thomisidae i7. 

Thomi.su.s . . . 339. 361. 362. 

thoracica, Enoplogn .... 116. X. 

thoracica, Ero 110. ix. 

thoracica, Labuli 92. Vlll. 

thoracatum, Lophoc 201. X\1II. 

thoracica, .Scytod 218. xix. 

l'horellii, Agr., . . 25!». 261 . xxiv. 375. XXIV. 

Thorelli, Lophoc 2U0. xvu. 

Thorellii, Zilla 42. 44. lli. 

Thyreosthenius 214. 

Tibellus 338. 

tibiale, Dicymb 156. xiv. 

Tigellinus 188. 189. 

tinctum, Therid 103. ix. 



465 



Tiso ... 




. . 1 (i4 


Titanoecci 




•'*4,S 


Tmarus 

Tmeticus . . . .131 
torpida. Histop. . . . 
torva Lasaeol 




. H70. 

164. 183. 

223. 

124 


trabalis, Tarent. 

Trachelas 

Trachygnatha . . . 
Trematocephalus . . 
triangularis, Linyph. . 
trilineatus, Stemonyph. 
Trichoncus . . . 




39.5. 

. 2Ö6. 

lliH. 

. i7;i 

fiö. i:i:. 
. 1S7 


Trichopterna . . . 
tricuspidata, Mis. . 




197. 
3(i5. 


triguttata, Ep. . . . 
tripunctatus, Pell. . . 
tristis. Lasaeola . . . 




3.S. .vy. 

423. 

. 122. 


trivialis, Club 




274 


Trochosa 




:v)s 


troglodytes, Drass. . . 
troglodytes, Linyph. . 




298. 

. 202 


truncata, Mis. . . . 
truncatus, Epis. . . . 
truncatus, I'ist. . . . 
truncorum, Pedanosth. 

trux, Oxypt 

tuberculata, Ero . . 
tuberosum, Kulcz. . . 
Tuberta ... 




369. 
119. 
369. 
. 138. 
3.58. 
111. 112. 

. 171. 
238 


tumidus, Dicyph. . . 
turbatrix, Bathyph. 
ulmi, Xyst 

Uloboroidae . . . . 
Uloborus 




. 163. 

88. 

343. 

<S. 54. 

ö4 








umbratica, Ep. . . . 
umbratilis, Drass. . . 
umbricatum, Therid. . 
uncata, Hilaira . . . 




33. 
lUII. 

211. 







uncinata, Dict. . . 






undulatum, Therid. 






unicornis, Comic. . 






varia, Leth. . . . 


XX 

XI 

XXXVII. 


.317 
158 
.581 


variana, Poecilochr. 
varians, Therid. . . 
variegata, Ero . . 
variegata. Poecilon. 
vatia, Misum. . . 
venator, Synag 
vernalis, Prosthes. . 


V 


63 


versuta, Steat. . . 


VIII 


HO 


viaria, Micron. . . 
viaticus, Xj'st. . . 
viduus, Xyst. . . 


XXXIV. 


.538 


vigilans, Troch. . . 


XXVI. 


408 


vigilax, Walck. . . 


II. 


25 


villosus, Drass. . . 


XL. 


623 


V-insignitus, Aeluri 


XI. 


155 


violacea, Prosth. 


XXIII. 


359 


virescens, Alicr. 


XXV. 


400 


vittatum, Therid. 
vivum, Gongvlid. 


XXVllI. 


430 


Voigtii, Drass. . . 
W'agae, Att. . . . 
Wagleri, Lyc. . . 


XXXIV. 


544 


Walckenaera 140. 


X. 


151 


194. 2U0. 212 


XXXIV. 


544 


Walckenaerii, Ulob. 


XII. 


182 


Westringii, Ep. . . 


XXXIII. 


.527 


Wideria 


X. 


140 


X-notata, Zilla . . 


XV. 


232 


Xysticus . . . . 
zebraneum, Plpibl, . 


XIV. 
VII. 


221 
102 


zebrinus, Bathyph. . 
Zilla ...... 


XXXII. 


505 


Zimmermannii, Att. 
Zimmermanni, Ep. . 
Zimmermannii, Eurv 




Ib 


Zodarioidae . . 


XXVIU. 


441 


Zodarium . . . . 


VIII. 


121 


Zura 


XIX. 


297 


^-y.i^'a 



179 
'17. 



839 



241. 

101. 
186. 
247. 
318. 
104. 
llu. 
91. 
366. 
413. 
305. 
114. 
148. 
343. 
3.-)l. 
404. 
144. 
294. 
438. 
4.17. 
41(1. 
1112. 
177. 

4.J2. 

3.S.'). 
193. 

54. 
.31. 

45. 



XXII. 345 

IX. 123 

XVI. 25K 

XX m. :i5ti 

XXX. 471 

IX. 128 

IX. 

VIII. 

XXXIV. 

XXXIX. 

XXV III. 



39 



XX 

XIII, 

XXX u, 

XXXIII. 

XXXVIII, 

XIII. 

XXVII, 

XL 



448 
144 

I9t; 
500 
519 



[. 430 
. H43 



XXXIX. Ii05 
IX. 126 

XVI. 242 
XXVIII. 444 

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